Dienstag, 24. August 2010

Beste Freunde von Welt :-)

Ja - ich glaub, die hab ich..... und guck immer wieder verblüfft....
Eigentlich weiß ich das ja - zum Umzug standen 10 Leute pünktlich auf der Matte zum helfen - und es war eine Schufterei (abgesehen von der Freundin, die für alle schon gekocht hatte und alles ihrem Freund mitgab - weil sie am Umzugstag selbst erst noch arbeiten mußte)....
Meine Mama hilft viel - sie guckt immer wieder vorbei und putzt sich so durch, damit mal "Grund ist" - wie sie so schön sagt - also alle Fenster sauber sind, der Balkon piccobello ist und so weiter.
Mein Bruder hat schon einen W-Lan Router besorgt und wird ihn installieren, damit die Kabel vom Boden verschwinden.
Und heute rückte nochmal eine 3-Personen-Helfertruppe an - meine Dusch-Glaswand installieren und alle Steckdosen und Schalter montieren - damit mir ja nichts passiert, wenn ich im Dunklen den offenen Lichtschalter bediene....
Um kurz nach 18 Uhr waren sie da - um kurz nach 10 wieder weg.
Und ich sitz hier - und bin dankbar, solche Freunde zu haben. Was hab ich für ein Glück!

Kleiner Nachtrag:
Ich komm nach Hause - und eine Freundin hat in der Zwischenzeit - während ich gearbeitet hab - von meiner Mama den Wohnungsschlüssel geborgt und meinen Balkonkasten bepflanzt - mit frischer Erde und reichlich Dünger - und pflegeleichten Pflanzen - damits noch wohnlicher wird..... ist das nicht süß?

Montag, 23. August 2010

Heimatlos ....

So fühle ich mich gerade!
Meine Wohnungsrenovierung ist fertig und am Samstag bin ich nun eingezogen. Ich hatte 10 Helferlein, am Abend war tatsächlich die alte Wohnung fatzenleer (so daß heute der Maler malern kann) und die neue Wohnung voll.
Meine Freundinnen haben auch (unter Gelächter der Männer) Schlaf- und Wohnzimmer „bewohnbar“ hergerichtet (Zitat: Das muß man wie für eine Katze machen – damit sie ne Ecke hat, die wohnlich und heimisch aussieht)
Aber irgendwie ist doch alles neu – anders – ungewohnt – das Wort, daß es wirklich trifft ist: heimatlos
Sonntag hab ich dann mal ein paar Bilder aufgehängt – es wird schon wieder Heimat – aber es wird dauern….
Manchmal ist einem dann einfach zum heulen – auch wenns keinen Grund dafür gibt.
Und dabei bin ich gar nicht übertrieben sentimental.....

Dienstag, 17. August 2010

Meine Küche ist fertig!


Was mach ich denn jetzt - alle Leute, die eine Küche gekauft haben, erzählen nachher von Dramen, die bei der Lieferung passiert sind.
Es kann doch nicht sein, daß meine Küche einfach gekommen ist, die Leute (auch noch von einem Möbelhaus - wo doch die "Fachleute" immer sagen: pah - da geht alles schief, die machen nur Murks und überhaupt, ein Küchenstudio ist auch nicht teurer - aber viel besser) kamen pünktlich, waren freundlich, hatten nichts vergessen, fingen um 8 and und waren um 6 fertig.
Und die Küche ist einfach da, fertig, funktioniert. Alles geht.
KREISCH JUBEL FREU

Morgens um 7:


 Nachher: 

Dienstag, 10. August 2010

Das Chaos lichtet sich!


Erinnert sich jemand in dieser schnelllebigen Zeit an meinen "Startbeitrag"?
Seufz - nun - das Chaos lichtet sich - auch wenn ich mir die Lichtung ein wenig früher gewünscht hätte.
Jubel - Trubel - denn heute kleben zumindest alle Fliesen dort, wo sie kleben sollen (OK, sie müssen noch verfugt werden, die Kloschüsseln, Waschbecken und Heizung müssen eingebaut werden - aber man SIEHT was!)
Bad:
  
VORHER

NACHHER

FLIESEN KLEBEN DA, WO SIE KLEBEN SOLLEN

Küche:
vorher: 

nachher:


Jetzt also nur noch der Parkettleger und die neue Küche einbauen - und der Umzug.... seufz...
Es geht voran! (ich sags mir wie ein Mantra...)

Mittwoch, 4. August 2010

Steuerdeutsch…

So kann man auch zu einer Torte kommen – eine Freundin stand zum ersten Mal vor dem „Problem“ Steuererklärung.
Und bekam schon bei der ersten Zeile eine Panikattacke – Ist sie „Ehemann“, „Steuerpflichtiger“ oder „Ehefrau“?
Nachdem ich sogar meine Mutter durch den vermeintlichen Dschungel Steuererklärung gelotst habe, dachte ich mir: Die kriegen wir da auch durch. Und so war es auch – keine Stunde (und das mit allen Erklärungen und das ganz dann nochmal sauber ausfüllen).
Warum hält sich eigentlich das offenbar vererbte Gerücht, daß das ganze geheimnisvoll, superschwer, kompliziert und überhaupt vor allem gemein ist?
Natürlich sind es viele Seiten, viele Kästchen, einige Formblätter….. ich habe immer das Gefühl: Die Leute kriegen die Formulare – gucken drauf – erschrecken, finden es furchtbar und legen es entsetzt beiseite und bezahlen möglicherweise eine Profi, der das dann erledigt.
Wie sieht die Realität aus?
Geht man das Ganze mal ganz langsam an – was stellt sich heraus?
Single Monika Mustermann mit kleinem Einkommen und dem Job um die Ecke, den sie zu Fuß erreicht:
Füllt aus das erste Blatt – da kommt nicht mehr rein, als sie für ihre Payback-Karte ausgefüllt hat – im Grunde Name, Adresse, Geburtsdatum und Kontoverbindung.
Steuernummer bekommt man ja – Ident-Nummer hat einem das Finanzamt geschickt – und eTin steht auf dem Blatt, auf dem der Arbeitgeber das Einkommen bescheinigt.
Unterschrift und Seite 1 im Grunde erledigt.
Seite 2 – da wollen die wissen – was gibt man noch mit ab? Der ledige Arbeitnehmer meist nur: Anlage N – N für NICHTSELBSTSTÄNDIGE Arbeit, vielleicht für den Sparvertrag Anlage KAP (raffiniert: KAPITAL).
KAP ist ganz einfach – weil man von seiner Bank schon eine Bescheinigung bekommt, auf der genau die Zeilennummer des Finanzamtformulars steht, in die der entsprechende Betrag rein muß. Wo ist also die Kunst, 3 Beträge von einer Bescheinigung in die vermerkten Zeilen zu übertragen? Einsichtig, daß oben drauf – wie seinerzeit in der Schule auf Arbeitsblätter – Name und Steuernummer gehören….das war es schon.
Anlage N ist etwas gemeiner – aber man hat doch die Bescheinigung des Einkommens – dort ist alles wörtlich so formuliert – wie das Finanzamt es abfragt. „wenns gleich klingt, ist es vermutlich auch da richtige Feld“.
Und was sind die ominösen Werbungskosten? Letztlich alles, womit ich mich für meinen Job qualifizieren (womit ich für mich Werbung mache):
Der Weg, den ich zurücklege, die Technik, die ich vorhalte, Bewerbungen, Wegekosten zu Bewerbungsgesprächen, aber auch das Konto, daß ich fürs Gehalt vorhalte.
Und sollte all das zusammengerechnet unter 920 € liegen, brauche ich das nichtmal aufführen – das wird automatische berücksichtigt.
Das war es schon – Belege dran als Beweis und gut.
Für 80 % der Bevölkerung ist es damit getan (ich weiß, es gibt ganz viele andere Fälle, Sonderfälle, Zusatzblätter – natürlich – man MUSS für alle Fälle ein Feld haben – aber die meisten Menschen MÜSSEN damit einfach nichts anfangen).
Woher also die kollektive Panik?
Zudem alle Jahre wieder jeder Discounter auch noch für 5 Euro ein Programm anbietet, daß im Frage und Antwort Modus diesen und noch erheblich komplexere Steuerfälle löst.
Mir hat es eine Torte eingebracht (yummie) – vielleicht einem Steuer-Paniker nun die Angst genommen (nächstes Jahr braucht sie nur die neuen Daten nach der Vorlage eintragen).
Mein Vater hat drauf bestanden, daß ich seit dem ersten verdienten Geld die Steuererklärung selbst mache – über die Jahre wurde es komplizierter – viel komplizierter – aber es war immer „ein Schritt weiter“.
Also: keine Panik!

Montag, 2. August 2010

In meinem nächsten Leben werd ich Analphabet!


Und das schwöre ich - denn gestern habe ich 36 Bücherkisten aus meiner jetzigen Wohnung (4. Stock + 1 Treppe in der Wohnung) in die Tiefgarage geschleppt, ins Auto geladen und dann wieder in den 1. Stock getragen und einsortiert...
Wenn man guckt, siehts gar nicht so viel aus - mein Rücken und meine Arme sagen aber: DOCH DOCH - ES WAR VIEL!



Und ich kann nur sagen: Reiseführer sammeln ist unproduktiv - die Dinger sind so wahnsinnig schwer!