Freitag, 28. Dezember 2012

Brot

... der Brotbackautomat macht seinen Job!

Yummie - und die ganze Wohnung riecht danach!
(ich nehm übrigens gerne statt Wasser Bier....dann bekommt das Brot noch etwas Würze)

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Jahresendstöckchen

Bei Milla geklaut:

1. Zugenommen oder abgenommen?
Ich glaub, weniger ist es nicht geworden... seufz :oops:

2. Haare länger oder kürzer?
Gleich - die Frisur hab ich und die bleibt. Das schwankt nur, je kürzer der Friseurbesuch bevorsteht

3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Kurzsichtig wie immer

4. Mehr Kohle oder weniger?
Weniger. Aber aus guten Gründen und das macht mich zufrieden.

5. Mehr ausgegeben oder weniger?
Ich denke etwa gleich.

6. Mehr bewegt oder weniger?
Mich? Dann etwa gleich. Im Leben? Ich denke, wieder einen Schritt voran gekommen.

7. Der hirnrissigste Plan?
Öh - hirnrissig sind meine Pläne NIEMALS! Und ich setze sie meist in die Tat um.

8. Die gefährlichste Unternehmung?
Also bitte - bei rot über die Straße gehen ist nur bedingt gefährlich, wenn man die Ampelschaltung an der Kreuzung kennt.

9. Der beste Sex?
Geht euch gar nichts an. (ich schließ mich Milla an...)

10. Die teuerste Anschaffung?
Öh.... mh.....ich glaub, ich hab keine teuren Anschaffungen gemacht.

11. Das leckerste Essen?
Wir essen immer lecker - das Leben ist zu kurz um schlecht zu essen. Und bei unseren Freitagskochabenden gibts NOCH leckereres Essen!

12. Das beeindruckendste Buch?
Ich lese aus Vergnügen - wenn dabei auch noch ein bißchen Wissen abfällt - wunderbar. Aber ich suche Bücher nicht danach aus, wie beeindruckend sie sind.

13. Der ergreifendste Film?
Ne jetzt - ich geh auch meist zum Vergnügen ins Kino - und das mindestens einmal die Woche, manchmal öfter. Ehrlicherweise ist da selten was tiefschürfendes dabei...

14. Die beste CD?
Jetzt wirds peinlich - ich glaub, ich hab keine einzige CD dieses Jahr gekauft. Ich höre ab und an in Auto Musik - da schalte ich das Radio an und zappe zu dem Sender, wo was nettes läuft. Und zu Hause genieße ich tatsächlich die Stille. Bei mir im Büro ist Trubel und Geräusch genug.

15. Das schönste Konzert?
Ich war auf keinem.

16. Die meiste Zeit verbracht mit?
Mh - mit meinen Freunden - auch mit dem besten Mitreisenden der Welt

17. Die schönste Zeit verbracht mit?
Dito - Mh - mit meiner Familie und meinen Freunden - auch mit dem besten Mitreisenden der Welt

18. Vorherrschendes Gefühl 2012?
Zufriedenheit

19. 2012 zum ersten Mal getan?
Da waren schon einige Dinge dabei - aber nichts in meinen Augen spektakuläres....

20. 2012 nach langer Zeit wieder getan?
Da fällt mir echt nichts ein

21. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Mein Bruder und seine Frau waren beide nacheinander krank (sie ist es noch). Mediator für Freunde zu sein, die sich scheiden ließen. Das war mental unglaublich anstrengend. Ich denke, auf alle unangenehmen Dinge könnte man gut verzichten - egal ob privat oder im Beruf. Aber da muß man halt durch.

22. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Freunde, die sich scheiden ließen, dazu zu bringen, nicht in einen Rosenkrieg zu verfallen und praktikable Lösungen dafür zu finden.

23. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Ich hoffe jedes Geschenk war schön.

24. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Ich habe mich über alles gefreut. Am meisten gelacht habe ich glaube ich über das vom Besten Mitreisenden der Welt: 3 Handtücher unterschiedlicher Größe und ein Ebook mit Anleitung zum Falten von Handtuchtieren.

25. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Ich hoffe zu mir sagt öfter jemand schöne Sätze - ich höre gerne "hab Dich lieb" - ich hör es auch öfter.... Klasse war es aber im Frühjahr, als es hieß "sie haben eine Reise zur Filmpremiere nach Los Angeles gewonnen" - das war schon der Hammer.

26. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Frag jemanden.... ich vermute, aber, der Beste Mitreisende der Welt fand den Satz "fährst Du mit nach Los Angeles - ich lad Dich ein" nicht übel....

27. 2012 war mit einem Wort?
Ein gutes Jahr - wirklich ein gute Jahr.

28. 2012 leider gar nicht getan?
Da gibts tausend Dinge: Hier baden gegangen, ins Fitnessstudio, Diät gehalten, einen Großbild-TV gekauft... ne Menge auf der To do Liste für 2013...

29. Wort des Jahres?
Gewonnen

30. Stadt des Jahres?
Barcelona (das kann sich im nächsten Urlaub SCHLAGARTIG ändern)

31. Song des Jahres?
Mir hat einiges gefallen - aber offensichtlich nichts so sehr, daß ich die CD kaufen wollte...

32. Erkenntnis des Jahres?
Zufriedenheit macht träge

33. Beste Idee/Entscheidung des Jahres?
Es gab ein paar gute Entscheidungen - wobei die lange geplant und "vorbereitet" waren - also nicht aus heiterem Himmel kamen.

2. Feiertag

Was macht man so am 2. Feiertag - bei uns dient der Tag in der Familie dazu, sich von den Völlereien etwas zu erholen (sprich: zu verdauen und nicht schon wieder ein üppiges Essen in sich zu schieben).

Ich nutze also diesen "Schlafanzug- und Tigerpuschentag" dazu: meine Festplatte am Computer aufzuräumen, ein bißchen zu bloggen, währenddessen kann von meinem Festplattenrecorder am Fernseher mal wieder einige Folgen "Sendung mit der Maus" auf eine DVD gebrannt werden und das Gleiche gilt für einige Folgen "Wissen macht Ah!" - dann wird´s da etwas überschaubarer und meine Patenkinder in den USA lauern immer auf Nachschub.

Ich selbst gucke etwas "Once upon a time" nach - natürlich auch NUUUUUR, um den Rekorder wieder leer zu schaufeln.

Downton Abbey hat bei mir mit Suchtfaktor voll zugeschlagen - anweisungsgemäß habe ich mir auch noch die Weihnachtsfolge bestellt, um ja nicht den Anschluß zu Staffel 3 zu verpassen (ja Milla - da hast Du was angerichtet). Ich hoffe, die Lieferung dauert nicht zu lange!

Man köööönnnte natürlich auch ein bißchen Wohnung aufräumen - aber ich glaub, dazu bin ich zu faul.... als widme ich mich weiter faulen Projekten. Das Wetter sieht grau in grau aus - also gibt es keine moralische Verpflichtung, nach draußen zu gehen - zumindest nicht weiter, als es das wegtragen des Altpapiers erfordert....

Einfach ein perfekter Tag! Simply pleasures...

Montag, 24. Dezember 2012

Weihnachten kann kommen!

Ich sitze nämlich hier mit was nettem zu trinken (jajaja - es ist alkoholfrei - ich muß nachher autofahren) und futtere aus einer sehr sehr großen Blechdose (überreicht mit den Worten: Die Dose brauch ich wieder!) selbstgebrackene Plätzchen.

Keins davon von mir gebacken - aber eine hübsche Mischung aus Zimtpilzen (ja - es gab keine Zimtsterne - sondern Zimtpilze - keine Ahnung warum - aber das sind meine Lieblingsplätzchen - und die macht nichtmal meine Mutter - weil ein saublöder klebriger Teig!) Spritzgebäck, Nougatherzen, Farinplätzchen, vielen Vanillekipferln und Sirupkeksen.

Will heißen: Alle Geschenke eingepackt, eine große Schüssel Geflügelsalat als Vorspeise vorbereitet (ich hab Vorspeise versprochen für die Schwägerin), Wohnung einigermaßen in ordnung, Spülmaschine fertig.
Ich hab also Zeit, vor dem Rechner rumzulungern, allen frohe Weihnachten zu wünschen und mir langsam zu überlegen, was ich anziehen will.

Sonntag, 16. Dezember 2012

Heul....

... mein Brotbackautomat hat sich heute "verabschiedet".... tstststs
Keine Qualitätsware!

Grins.... den habe ich am 10.08.2000 für DM 99,00 bei Aldi erworben.

Und im Gegensatz zu vielen, bei denen sowas vor sich hinstaubt, habe ich darin bestimmt 500 x Brot gebacken und etwa 200 x Hefeteig gemacht.

Ich habe 2 Backschüssel damit "aufgearbeitet" und den 3. Satz Knethaken drin.

Aber auf Ebay gibts für kleines Geld reichlich Angebot von denen, bei denen das Ding vor sich hinstaubt... ich bin sicher, einer findet seinen Weg zu mir ;D

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Bedauernswerter lokaler Handel......

... der doch Servicewüste?

Wer länger bei mir liest, weiß - ich habe ewig im Handel nebenbei gejobbt. Unter anderem fast 5 Jahre bei Woolworth. Ich sehe mich also nicht als "Einzelhandels-Basher"....

Der stationäre Handel jammert. Ich wundere mich zwar angesichts der vielen Menschen, die mit riesigen Tüten durch die Stadt schlendern – aber prinzipiell – es wird immer und immer wieder das böse Internet beklagt (im übrigen auch gerne von Firmen, die eigene Webseiten betreiben und einen mit Werbung und Newslettern durchaus vollmüllen).

Nun – Wendy war bereit und willens, den stationären Handel durch Geldausgabe zu stützen. Wendy hat sogar – um die Besorgungen zu erledigen – Überstunden genommen und sich ins weihnachtliche Getümmel gestürzt.

Auf der Einkaufsliste stand bei weitem nichts außergewöhnliches – zudem sind mehrere Geschäfte, die behaupten eine entsprechende Fachabteilung zu haben – in Reichweite. Und ich war auch noch flexibel.
Auf der Suchliste stand:
Geomag (2 Schachteln in der Preislage bis ca. 20 € pro Schachtel) und ein Happy Cube.
Es handelt sich bei beidem um bekannte Marken – Geomag gibt’s seit 1998, Happy Cube seit 1986.
http://de.wikipedia.org/wiki/Happy_Cube
http://en.wikipedia.org/wiki/Geomag
Beides ist in Kindergärten und Horten beliebt – und somit vermutlich auch in deutschen Haushalten bekannt und beliebt…

OK.

1. Geschäft – Happy Cube – noch nie gehört. Geomag nur „Monsterpackungen“ um die 50 € aufwärts.
2. Karstadt – Spielwaren eine halbe Etage. Vor Ort das übliche weihnachtliche Gedränge. Verkäufer: Haben wir beides nicht. Fahren Sie doch mal zu "Monsterladen für Spielzeug" – vielleicht habens die.
3. Galeria Kaufhof: Von beiden Marken noch nie was gehört.

Ich habe mit den jeweiligen Abteilungsverkäufern gesprochen. Der Rat, zum "Monsterladen für Spielzeug" zu fahren ist – sagen wir mal… undiskutabel: Der liegt (von meiner Wohnung aus gesehen) in einem Gewerbegebiet ungefähr am anderen Ende unserer Stadt. Fahrzeit im derzeitigen Samstagschaos ca. 1 Stunde einfach (ich stand letzte Woche im Schritt-Tempo leider unvermeidlich genau diese Strecke). Zurück nochmal das Gleiche. In der vagen Hoffnung, daß die das haben. Ich verfahre für mind. 10 € Benzin. Eine Freundin mit Kids war letzte Woche in diesem Monsterladen und meinte nachher, sie kam sich vor, als ob am Tag drauf die Notstandsgesetze in Kraft treten: Es gab keine Einkaufswagen mehr, die Schlangen an den Kassen waren so lang, daß man 45 Minuten Wartezeit einkalkulieren mußte und überall genervte Eltern und überdrehte Kinder…

Leute – wer so einen Rat gibt, darf davon ausgehen, daß der mehr als genervte Kunde im internetfähigen Alter (und das ist sogar meine Mutter noch) sich am Abend mit einem Täßchen Heißgetränk an den PC schwingt, die Webseite von Amazon u.ä. öffnet, dort eine umfassende Auswahl entsprechender Spielzeuge findet, passendes auswählt, dank Bestellung über 20 € Gratisversand hat und es binnen 2 Werktagen an den Ort der Wahl geliefert bekommt.

Und sich das zudem merkt für den nächsten Einkauf – da spart man sich dann seine Überstunden von vornherein für zielführenderes auf….

Ich würde gern lokal kaufen. Aber ich renne ungern stundenlang ohne Ergebnis durch überheizte Geschäfte und eisige Straßen….

Niemand hat übrigens angeboten, das Gewünschte zu bestellen….

Montag, 3. Dezember 2012

Alle Jahre wieder....

... verbrenne ich mich beim Adventskranz-dekorieren mit der Heißklebepistole.

Echt - jedes verdammte Jahr.... irgendwas ist immer mit dem Mistding. Aber dieses Jahr war es noch mistiger als sonst.

Irgendwie war die "Nachfüllung" verklemmt - ich prokel da so rum, auf einmal kommt ein dicker Batzen Heißkleber raus, auf meinen Finger. Und man glaubt ja nicht, wie heiß das Mistzeug ist. Ich versuch, es schnell abzupfriemeln, worauf ich mir auch noch andere Finger verbrenne.

Ergebnis: 1,5 cm Brandblase mitten auf der Fingerkuppe Mittelfinger rechte Hand. Brandblasen sind NICHT lustig, wenn man seinen Lebensunterhalt am Computer verdient.... und ich habe sofort gekühlt... Eiswürfel waren immerhin da.

MIST MIST MIST

Montag, 26. November 2012

Hermes - oder "Göttliche Eingebung beim Götterboten"

Von Spaß mit Zustelldiensten hört man öfter – ich hab den auch immer mal wieder – aber was heute passiert ist, ist schon nochmal ne Nummer besser.

Der Hermes Bote kommt ins Büro, Päckchen auf die Theke, EDV-Gerät zum Unterschreiben hin. Ich unterschreibe (ich warte auf ein Paket – und wir haben auch sowieso fast jeden Tag Lieferungen). Blick aufs Paket – ne – Moment – Stopp – das ist nicht für uns. Ganz andere Straße…. Und kein Doppelname. Fahrer drückt mir eine Sendungshistorie von Hermes in die Hand – Hermes hat uns als Empfänger ermittelt.
Mh – seltsam – keine Ahnung wie – aber sei es drum. Das nehm ich mal so hin.

Fahrer geht – ich öffne das Paket – und krieg nen Lachflash. Definitiv nicht für uns. Ein nettes kleines Set Liebeskugeln, ein hübscher handlicher Vibrator mir rosa Satin-Beutelchen…. Nein – das ist nicht für unser Büro. Und auch für keinen Kollegen – solche Sendungen läßt man sich nicht auf die Büroadresse senden – erst recht nicht an die Firma adressiert.

Schnell den Fahrer zurückgepfiffen. Der kam wieder hoch – meint nur: Unterschrieben und außerdem offen. Nimmt er nicht wieder mit.

ÄH???? Hallo!!!! Das war nicht an uns adressiert.

Wenn wir (als Beispiel)

Firma Huber & Müller
Leopoldstraße 17
80995 München

wären

war die Adresse auf dem Paket:

Hannelore Huber
Kristallstraße 59
80995 München

Außer Ort und ein Namensbestandteil stimmte NICHTS überein!

Lieferant angerufen. Erst verstanden die gar nicht, was ich will. Dann waren die so fassungslos, daß sie das intern erstmal besprechen mußten, was sie nun machen. Rief mich dann zurück…Paket bitte vernichten (oder behalten….)

Von uns haben sie nen Scan des Adressetiketts bekommen und des Hermes-Zettels, mit dem Hermes uns als „Empfänger“ bestimmt hat.

Morgen werden die ein Gespräch mit Hermes führen.

Die sind Großversender – ich glaub, die sehen das nicht ganz so spaßig wie ich…
Ein Kollege meinte, wir könnten den Inhalt doch unserer Getränke und Geschenkeverlosung zu Weihnachten packen. Vor lachen wär ich in der Küche fast in den Mülleimer gestolpert….

Zum Mitlachen hier der Paketinhalt:

Freitag, 16. November 2012

Serenade of the Seas - 16.11.Livorno

OK - und hier nun einen Runde Schämen - oder sowas ähnliches.
Heute war Livorno angesagt. Nun gibt es zu Livorno eins zu sagen - Industriehafen. Die meisten Gäste nutzen Livorno als Ausgangsort entweder nach Florenz oder nach Pisa oder zu einer Tour in die Toskana.
Nun waren sowohl der beste Mitreisende der Welt als auch ich tatsächlich mehrfach in der Toskana, in Pisa, in Florenz - einige Male davon sogar gemeinsam - einmal sogar schon 2 Wochen lang in einem Ferienhaus in Arrezzo (auch so ne Freundesreise.....).
Wir sind aber beide der Ansicht, diese Reise hat bedauerlicherweise zu wenig Seetage.
Daher deklarieren wir den 16.11. zum zusätzlichen Seetag - es ist eh ein bißchen kühl. Was kann man da schöneres machen, als in der Sauna zu hocken, im Hot Whirlpool, alle paar Stunden an einem Trivia-Spiel teilzunehmen, das leere Schiff zu genießen?
Eben - und genau das haben wir heute gemacht.
Nichts - und davon viel!
Kulturbanausen, die wir sind!

Donnerstag, 15. November 2012

Serenade of the Seas - 15.11. Civitavecchia

Civitavecchia hat eine etwas undankbare Aufgabe. Es ist der Hafen von Rom. knapp 70 km außerhalb. Was wirklich fies ist - denn die Stadt selbst ist hübsch, hat immerhin um die 50.000 Einwohner und wurde schon von den Etruskern gegründet. Echt blöd.
Und dabei gibt sich der Bürgermeister des Ortes wirklich Mühe. Das ist übrigens nicht ironisch gemeint. Man hat die Strandpromenade auf Vordermann gebracht, die Gäste bekommen einen wirklich guten Plan der Stadt (er fiel uns wirklich angenehm auf!), es gibt ein kleines Museum, dessen Eintritt sogar kostenlos ist und insgesamt - wenn man so durch den Ort bummelt - es ist wirklich nett! Ach ja - man bietet an verschiedenen Stellen im Ort Hotspots mit gratis WLan für die Gäste!
Mark Twain hat dies über Civitavecchia in seinem Reisebericht von 1869 geschrieben:
"Dieses Civita Vecchia ist das feinste Drecknest und Domizil von Ungeziefer und Unwissenheit ... Diese Gässchen sind mit Steinen gepflastert und mit einem Teppich bedeckt, der aus toten Katzen, vermoderten Lumpen, verwesten Gemüseabfällen und Überbleibseln alter Schuhe besteht, alles mit Spülwasser durchtränkt, und die Leute sitzen auf Schemeln herum und genießen das ... Ein Teil der Männer geht zum Militär, die anderen werden Priester und der Rest wird Schuster ... Hier gibt es nichts zu sehen".
Dem stimme ich nicht zu!
Uns gegenüber "parkt" die niegelnagelneue Celebrity Reflection:

Ein ebenfalls wunderschönes Schiff aus der wunderschönen Meyer Werft in Papenburg! Würde ich gerne man ausprobieren!
Wir haben uns vorgenommen, nach dem Besichtigungstag gestern heute nur ein kleines Programm zu unternehmen.
Das dürfte das meist fotografierte Motiv sein:

Jeder Mann guckt der Dame unter den Rock!
Das Foto kennt ja vermutlich jeder, nachdem diese Statue gemacht wurde?
"V-J Day in Times Square ist der Titel eines Fotos des deutsch-amerikanischen Fotoreporters Alfred Eisenstaedt."
http://de.wikipedia.org/wiki/V-J_Day_in_Times_Square

Wir bummeln wirklich nur ein wenig durch den Ort, lassen es uns gut gehen und genießen den Tag.
Lesen, Pool, Balkon, Essen.....

Mittwoch, 14. November 2012

Serenade of the Seas - 14.11. Rom

Heute gehts ans Eingemachte! Warum? Tja - also - zum einen: Ich war echt noch nie in Rom. Dabei war jeder schon in Rom - zumindest hat es den Anschein. Ich ernte immer Fassungslosigkeit, wenn rauskommt, daß ich wirklich noch nie da war. In Bayern landet man schließlich fast zwangsweise auf irgendeiner Klassen-/Bildungs-/Abschlußfahrt in Rom. Und dann war ich jahrelang in der Reisebranche. Unfaßbar - ich war noch nie in Rom.
Zum anderen - die Römer haben beschlossen, es den Spaniern gleichzutun und sich deren Generalstreik anzuschließen. Allerdings in abschwächter Form. Die Italiener bestreiken nur die Bahn und öffentlichen Verkehrsmittel. Und nur von 14 Uhr bis 18 Uhr. Also eigentlich nach italienischen Verhältnissen gar kein echter Streik. Zumindest nicht so richtig.
An Bord liegt am Vorabend eine Information von Captain Karen und der Reederei. In der wird dringlich von eigenen Ausflügen abgeraten - eben wegen des Streiks. Man solle noch Schiffsausflüge buchen! (Klar - würde ich auch anraten - NUR DER TRANSFER nach Rom ohne jede Besichtigung schlägt mit 90 $ zu Buche pro Person!). Es werden geradezu Horrorszenarien über mögliche Gewalt beschrieben. Also damit tut man den Italienern aber schon Unrecht - die streiken - aber die marodieren doch nicht!
Nachdem das Schiff 2 volle Tage im Hafen von Civitavecchia liegt, muß man sich am ersten Abend keinerlei Sorgen machen, zu spät zurück zu kommen. Das Schiff bleibt über Nacht.
Wir haben vor, mit dem Zug nach Rom zu fahren. Wir brechen nach einem gemütlichen Frühstück auf.
Direkt am Hafenausgang gibt es einen Kiosk, an dem das sogenannte BIRG-Ticket verkauft wird. Es gilt für alle Vorort-Züge nach Rom (nicht für den Intercity!) und zudem für alle öffentlichen Verkehrsmittel (Bus, U-Bahn) in Rom. 2 amerikanische Mitreisenden, die wir schon kennenlernten, stehen noch unschlüssig rum, weil sie nicht genau wissen, was und wie - die "nehmen wir gleich mit an der Hand" - 12 € pro Person über den Tresen und dann zur Bahnstation. Ein Weg von wenigen Minuten - der Zug fährt etwa alle 30 Minuten. In den Stoßzeiten kann er brechend voll sein - zu unserer Abfahrtszeit keine Rede - wir bekommen bequem Sitzplätze im modernen Doppelstockwagen. Und auf die Minute pünktlich gehts los. Man darf nicht vergessen, am Automaten in der Eingangshalle des Bahnhofs die Tickets zu entwerten und abzustempeln!
Man ist etwa 1 Stunde und 10 Minuten unterwegs (es gäbe aber einen früheren Stop beim Vatikan - wer das also auf seiner To Do Liste hat.... dann dauerts etwa 50 Minuten).
Wir trennen uns von dem Pärchen am Hauptbahnhof und vergleichen die Angebote der Hop On Hop Off-Busse - Route, Preis und Frequenz. Da zu erwarten ist, daß im Laufe des Tages der Transport mit den Öffentlichen Verkehrsmiteln schwierig werden könnte, buchen wir so eine Tour. Der Preis liegt immer so bei ca. 20 € für einen Tag. Auf gehts:


Wir fahren bis zum Forum

- denn wir haben Online Tickets für das Colosseum gekauft -
www.omniticket.it
Sie gelten für Forum, Palatin und Colosseum, können zu Hause ausgedruckt werden und sind an 2 aufeinanderfolgenden Tagen gültig.
Der Preis pro Person ist 13,50 € - man bekommt eine Bestätigung und kann dann sein Ticket ausdrucken - aufpassen - nicht am Barcode falten! Vor ort gibt es dann eine eigene Eintrittsmöglichkeit - an den Schlangen vorbei (bei uns waren keine langen Schlangen - aber im Sommer....).
Man konnte noch einen Audioguide leihen und einen Videoguide. Das ist ein Ipod mit Erklärungen und Videospots drauf.
Wir nehmen den Videoguide - wir müssen ja immer jeden technischen Schnickschnack ausprobieren (ich glaub, der war 1 € teurer als der Audioguide). Resumee: Würden wir nicht wieder nehmen. Die Videoclips waren meist Ausschnitte aus alten Monumentalschinken - die mitgelieferten Kopfhörer so miserabel, daß selbst die lauteste Lautstärke wie ein Flüstern war. Lieber einen guten Audioguide!


Es ist schon unfaßbar beeindruckend, wenn man da drin steht, was man sonst so aus dem Lateinunterricht kannte! Und es ist wirklich sehr sehr groß!

Ich brauche nicht zu erzählen, daß die da Aufzüge hatten, mit denen man "plötzlich Kulissen verschieben konnte, Tiere aus Bodenklappen lassen konnte", auch die Arena fluten konnte für Schiffsschlachten....


Wir "vertrödeln" so viel Zeit im Colosseum, daß wir es gar nicht mehr schaffen, das Forum noch anzusehen (es schließt in der Wintersaison um 16:00 Uhr). So warten wir auf den nächsten Bus und machen einfach die Stadtrundfahrt weiter:



So - nun wird es zu dämmrig, um noch zu fotografieren. Wir genießen die Fahrt im Doppelstockbus - und mußten für Rom ganz sicher "Mut zur Lücke" haben - denn es ist natürlich ausgeschlossen, an einem Tag auch nur ein winziges bißchen der Stadt zu erkunden - es ist eine Stippvisite und nicht mehr.
Wir essen noch gemütlich in einem kleinen Restaurant, spazieren zum Bahnhof und nehmen gegen 21 Uhr einen Zug zurück nach Civitaveccia. Gegen 22:30 Uhr trudeln wir wieder auf dem Schiff ein - wir sind viel gelaufen, voller Eindrücke von Rom. Es ist sicher nicht mein letzter Besuch dort.

Dienstag, 13. November 2012

Serenade of the Seas - 13.11. Neapel

Auf Neapel haben wir uns gefreut wie die Kinder - schließlich waren wir hier schon letztes Jahr - und haben damals Pompeji angeguckt - nun können wir Herkulaneum sehen - was uns - schon als Vergleich - brennend interessiert.

Wettertechnisch Schwein gehabt:

Perfektes Besichtigungswetter - angenehm sonnig, aber nicht heiß.

Wir laufen zur Station der Circumvesuviana und kaufen Fahrkarten. Die Fahrkarten haben glaube ich 1,20 € pro Person und Strecke gekostet. Wir wundern uns ein wenig, daß gar keine Zuganzeigen auf den Tafeln sind - und fragen einen Uniformierten - der uns an jemanden verweist (er selbst spricht nur italienisch). Dort erfahren wir "Streik". Mh.... Wir denken uns mal, kann nicht lange dauern - sonst würden die Leute nicht alle bleiben und warten und man hätte uns wohl auch keine Fahrkarten verkauft. So war es auch - und unser Zug ist sogar der erste, der wieder fährt. Wir müssen "Ercolano Scavi" aussteigen. Auf der Fahrt hat man fast immer den Vesuv im Blick.

Ercolano (also Herkulaneum) ist um diese Jahreszeit ein sehr untouristischer Ort. Palavernde alte Männer an den Straßenecken, ein paar Hausfrauen beim Einkaufen, das Kind an der Hand. Keine schiebenden und drängelnden Massen. Vom Bahnhof ist die Ausgrabung gut ausgeschildert - einfach die Straße in Richtung Meer. Wenige 100 m.

Die Ausgrabung beginnt quasi mitten in der Stadt:

An manchen Stellen hängt wirklich die Wäsche der Wohnhäuser über den darunter liegenden Ausgrabungen!
Man geht über eine Art Steg schon über das Ausgrabungsgelände, bis man zum Kassengebäude kommt. Der Eintritt beträgt 11 € pro Person, wir nehmen dazu den Audioguide - 2 Geräte für 10 €. Wir haben mit diesen gute Erfahrungen gemacht - sie sind gut gesprochen, sehr informativ und man kann je nach Informationsbedarf weiterführende Infos anklicken oder eben nicht.

Interessant ist, daß hier z.B. vergleichsweise wenig geforscht wurde - es gab immer wieder Ausgrabungen - aber Pompeji wurde halt deutlich intensiver beforscht.

In Herkulaneum sind viele Häuser gut erhalten (sie brachen nicht ein, weil sie schon vorher "ausgefüllt waren".
Dies waren Gewölbe, die ursprünglich offen zum Strand waren - die "Mauer" kam durch den Vulkanausbruch! Hierhin hatten sich die Menschen geflüchtet und hofften wohl, dort geschützt zu sein und übers Meer zu entkommen:


Viele Wandmalereien sind noch erhalten:

Ein antikes Fast-Food-Lokal:


In den eingemauerten Krügen gabs Wein, auf den Wandregalen Waren, man konnte sich hinsetzen im hinteren Teil, da gabs dann auch noch "Nüßchen" aus nem Krug zum Wein dazu....




Das Ding ist der Hammer - es ist eine Original-Toga-Bügelmaschine:

Die Gewänder wurde gewaschen, getrocknet und dann gefaltet in diese Maschine gelegt und glatt gepreßt. Es ist kein Nachbau - sondern das Original - in dem Wäschereihaus!

Man legte Wert auf "Schöner Wohnen":




Wandmalereien, Mosaiken, schöne Bodenmosaiken!

Die Dächer waren nach innen abschüssig und offen - man fing das Regenwasser ein und ließ es ablaufen in die Mitte des Hauses ins Atrium:


Da fing man es in einem Becken auf - und leitete es in eine Zisterne.
Es gab auch noch ein "Hotel" in der Stadt - mit "unverbaubarem Meerblick". Zum Zeitpunkt des Vulkanausbruchs war es gerade wegen Renovierung geschlossen. Man konnte sich beim Durchwandern richtig vorstellen, welchen Komfort es hatte - mit Seeterrasse, eigener Thermenanlage, komfortable Zimmer.....

Und immer hat man den Vesuv in Sichtweite:

Wir machten uns wieder auf den Rückweg - Herculaneum hat uns enorm begeistert. Es waren sehr sehr wenig Leute da - außer uns haben wir vielleicht 20 weitere Besucher gesehen....

Den Ausflug hätte es als 3,5 Stunden Ausflug von der Reederei gegeben - da hätte er 65 US$ gekostet pro Person - wir haben mit Eintrittsgeld etwa 20 € bezahlt - waren aber deutlich länger dort gewesen. Wir unternehmen einfach lieber etwas auf eigene Faust - wir können unseren Zeitplan nach unseren Wünschen gestalten, stehen und bleiben wo wir wollen und gehen wann wir wollen.

Montag, 12. November 2012

Serenade of the Seas - 12.11. Messina

Ein Katzensprung war es - von Malta nach Sizilien!

Letztes Jahr waren wir schon in Palermo - dieses Jahr also andere Ecke der Insel - verbunden mit der Fahrt durch die "Straße von Messina" (da sind es teilweise nur 3 km zwischen Festland und Sizilien).
Wir sind in den frühen Morgenstunden angekommen - zu sehen gäbe es ja vieles - so kann man Ausflüge nach Taormina machen - hübsche Stadt und Ausgrabungen.
Wir hatten aber andere Pläne - wir haben einen Leihwagen gebucht. Die Autovermietung habe ich sorgfältig ausgesucht - logisch - der Preis war wichtig - aber auch, daß die Vermietstation quasi direkt am Hafen ist. Einmal über die Straße rüberfallen - schon da.
Der Leihwagen kostet knapp 40 €, gebucht haben wir über Drive FTI und der Vermieter ist letztlich "Maggiore". Ein Vorteil: Man bekommt das Auto "vollgetankt" (zumindest theoretisch) und tankt es bei Abgabe wieder voll. Warum das besser ist? Üblich ist inzwischen ein "Voller erster Tank und man kann es leer abgeben" - entsprechend teurer ist das Auto. Nur - gerade bei Kurzmieten wird so gut wie nie leer gefahren - da verschenkt man schnell einen halben Tank. Und selbst bei längeren Mieten - es traut sich ja niemand, das Auto wirklich auf den letzten Tropfen leer zu fahren - immer ein gutes Geschäft für den Vermieter.
Aber genug des Exkurs. Wir hatten einen Ausflug zum Ätna vor. Navi hatten wir dabei. Sei auch ganz einfach (Himmel - es kann ja nun nicht so schwer sein, den Berg zu finden....). Auf die Autobahn von Messina aus, Ausfahrt Ätna.
Dann wirds kurvig. Das haben Berge ja gerne so an sich.
Es riecht auch etwas schwefelig - das könnte ein Zeichen sein. Dann eine Bergstation - und ein Skilift, der nicht in Betrieb ist, ein paar Souvenirhütten und gähnende Leere.



Sehr seltsam!
Parkplätze für hunderte - aber außer uns nur 3 Autos da. Aufklärung naht - wir bekommen das Gespräch der Reisenden eines anderen Wagens mit einer Souvenirverkäuferin mit. Wir sind Ätna Nord - wir müssen aber Ätna Süd. Ätna Nord ist nur Skibetrieb - aber ohne Schnee kein Skibetrieb.
AHA - nennt mich kleinlich - aber so ein klitzekleiner Hinweis IRGENDWO dazu (ich habe etliches gelesen und auch die Schilder) wäre schon irgendwie hilfreich gewesen. Also kurvige Straße wieder runter, am Schwefel vorbei, wieder auf die Autobahn - nächste Ausfahrt Ätna raus - nur um ein Schild Ätna Ost zu sehen - also wieder rauf auf die Autobahn - und die nächste Ausfahrt runter (immer dran denken - Autobahngebühr.....).
Kurvig geht es rauf - der Beste Mitreisende der Welt hält es für unmöglich, daß diese leeren kurvigen Straßen tatsächlich die Zufahrt zu DER SEHENSWÜRDIGKEIT sind.
Aber - Trompetenhall und Donnerschall - wir kommen auf einem RIESIGEN Parkplatz an - Plätz sicher für 500 Autos und 200 Reisebusse. Belegt von ca. 3 Reisebussen (markiert mit dem Schild "Serenade of the Seas") und maximal 20 Autos.

Man kann von hier aus noch mit einer Seilbahn auf den Gipfel fahren.

Wir checken mal unser "Zeitbudget" und entscheiden uns dann, nur den Silvestri-Krater zu umrunden. Das ist einer der "Nebenkrater". Die Landschaft ist wirklich karg, mondähnlich - zumindest wie ich mir mondähnlich vorstelle - und schroff.


Wir haben übrigens etwa 15 Grad Celsius oben - was quasi kuschelig warm ist - denn es kann da durchaus auch im September Schnee haben - was ja der Skilift beweist.
Wir brechen zeitgleich zu einem der Schiffs-Reisebusse auf und schlängeln uns hinter ihm die Strecke hinab - der hat schließlich das gleiche Ziel wie wir.

Wir kommen durch Gegenden, wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen:

In schallendes Gelächter brechen wir allerdings aus, als wir an der Tankstelle vorbeikommen, an der wir bei der Ausfahrt Ätna Ost getankt hatten - es hätte also einen Weg von dort gegeben....
In Messina kämpfen wir uns durch die Einbahnstraßen wieder zu unserer Autovermietung - die größte Kunst ist eigentlich, einen Parkplatz für den Wagen zu bekommen. Abgeben ist einfach - zur Sicherheit haben wir aber den Wagen einmal rundum fotografiert samt Tacho- und Tankstand.... - damit man im Falle des Falles einen Beleg. Denn schließlich muß man einen Kreditkartenbeleg hinterlassen.... (zur Ehrenrettung der Sizilianer muß man aber sagen - es gab keinerlei unrechtmäßige Belastungen oder Abbuchungen).
Auf dem Schiff angekommen senkt sich am Nachmittag schon wieder langsam Dämmerung und Dunst über die Stadt:

Ciao Sizilien!

Sonntag, 11. November 2012

Serenade of the Seas - 11.11. Malta

Hach - MALTA! Na - wer war schon da? (meistens ist die Antwort "ich nicht")

Und irgendwie kann sich immer niemand was unter Malta vorstellen. Da kommt auch gerne die Frage, ob das überhaupt ein eigener Staat ist (ja - sind sie - schon länger). Was sprechen die da (englisch und maltesisch, die meisten können auch italienisch). Hey - und die gehören zur EU und haben auch den EURO!
Ich war vor ungefähr einer Million Jahre schonmal auf Malta und fand damals: Wir hätten locker noch deutlich länger bleiben können, weil wir bei weitem nicht alles gesehen hatten. Und dabei ist diese poplige Insel (seien wir ehrlich - es sind eigentlich 3 bewohnte Inseln: Malta, Gozo und Comino) echt winzig - Malta ist grad mal 28 km lang und auch nur 13 km breit - ehrlich - alles Landkarten auf denen Malta eine erkennbare Größe hat haben ungefähr den gleichen Maßstab wie ein Stadtplan von München....
Aber es gibt so irre viel auf der Insel zu sehen - man muß sich mal vorstellen - die Inseln sind seit 6000 Jahren besiedelt! Da waren wirklich ALLE (nicht immer zur Freude der Malteser)

Genug der Fakten - wir haben auch diesmal nicht alles gesehen - im Gegenteil.

Wir haben uns nur in der Hauptstadt Valletta rumgetrieben. Die steht komplett unter Unesco Schutz als einzige Hauptstadt, die komplett Weltkulturerbe ist.

Am 11. November ist ja in den Staaten des Commonwealth Rememberance Day (entspricht unserem Volsktrauertag - wer mal Leute mit Mohnblumen-Ansteckern gesehen hat - die werden an diesem Tag angesteckt). Man gedenkt der Toten der Weltkriege.

Was wird gerade geboten auf Malta: Großbaustelle (als ob ich das nicht zu Hause auch gerade hätte!)
Renzo Piano hat dort ein Großprojekt - wens interessiert:
http://www.visitvalletta.de/renzo-piano-projekt/
Ich hab mir die Erklärungen angesehen und fand es vor Ort sehr verheißungsvoll und die Neuerungen gliedern sich gut ein in die historische Substanz. Ich bin gespannt, wie es fertig aussehen wird - jetzt waren halt viele Bauzäune.

Aber nun: FOTOS





Das war das erste Mal in meinem Leben, daß für ein einlaufendes Kreuzfahrtschiff Salut geschossen wurde!


Hier legten wir an:


Das nette "Papierschiffchen" ist "Kunst am Bau"





Ein bißchen England ist schon noch da:




"Und hinten das Meer"



"Der alte Mann und das Meer"


Ach ja - und diese Yacht war im Hafen:


Wer sie mal mieten will:
http://www.yachtmarthaann.com/

Ein echtes Schnäppchen - man sollte so etwa mit 800.000,00 US$ pro Woche rechnen....

Ja - das waren die Salutkanonen!


Am abend wurde es ziemlich windig - wir haben immer erwartet, daß es die Regenschutzzelte vor dem Schiff und vor den Restaurants wegpustet.... aber alles blieb stehen.
Wir wurden noch durch eine Militärparade verabschiedet. Malta hat sich hervorragend präsentiert!