Gestern war mal wieder Gelegenheit für einen
Kinobesuch – die Wahl – ach was – es war keine Wahl – wir gingen in
"Immer Ärger mit 40".
Hurra – ein Film, der sich an mich als Zielgruppe wendet – so könnte man meinen (nun gut – nachdem es sich um genau den 40. Geburtstag dreht, habe ich die Zielgruppe schon verlassen – aber wir wollen nicht kleinlich sein, ich fühle mich ja jung).
Es soll wohl so rüberkommen, als ob der Film sich um die ganz normalen Befindlichkeiten einer ganz normalen Familie mit 2 Töchtern in den USA handelt.
Die Eltern haben – zumindest die Mutter – Probleme mit dem Älter werden – der 40. Geburtstag treibt sie um und sie verleugnet ihn – also auf ewig 38 oder noch besser 36 oder so….
Der Gatte testet mal Viagra aus, damit wieder mehr im Bett geht….
FSK 12 ergibt sich durch die häufige Verwendung von "F-Wörtern" und die Andeutung von Sex in Wort und Bild.
Sorgen stellen sich ein…. Es können in den USA nur Sorgen ums Geld und Sorgen um Sex sein.
Tja – wir hätten schlagartig dieser Familie mit Rat und Tat helfen können: Wenn man kein Geld hat, sollte man kein übergroßes überteuertes Haus auf Hypotheken haben, nicht einen großen BMW und einen großen Lexus auf Kredit besitzen, die Kinderzimmer sollten nicht aussehen, wie das Lager von Toys r us. Zudem hätte man nicht in jedem Zimmer einen großen Flachbildfernseher besitzen müssen. Im übrigen ist es ungeschickt, Familienmitglieder mit hohen fünfstelligen Geldsummen zu unterstützen, wenn man diese nicht hat. Wenn man zudem noch die Apple-Dichte in dem Haushalt reduziert hätte und nicht JEDES Familienmitglied Iphone, Ipad, Ipod und MacBook besessen hätten, wäre sicher auch mehr Geld im Topf….
Letztere wurden derart präsent ins Bild gehalten, - teilweise Leinwandfüllend, daß sich uns die Frage stellte, ob der Film komplett durch Apple finanziert war oder doch noch ein kleiner Rest des Budgets durch die Autofirmen aufgebracht wurde, deren Logo zu sehen war….
Geschickterweise (und vermutlich kostensparend) schrieb der Regisseur das Drehbuch selbst und besetzt die Hauptrolle mit seiner Gattin, auch die Nebenrollen der Kinder sind mit den eigenen besetzt….
Sympathie empfindet man im Film eigentlich nur für die Filmtöchter – und für Melissa McCarthy (Sookie aus Gilmore Girls). Sonst denkt man, lauter überdrehten oberflächlichen Egoisten zuzusehen….
Der Film verzettelt sich unfaßbar, glänzt durch überflüssige Überlänge und liefert am Ende ein „hach wir haben uns alle Lieb Happy End“, das aufgesetzt und unglaubwürdig wirkt und aus keiner Entwicklung während des Films resultiert…
Ein Handlungsabriß steht hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Immer_%C3%84rger_mit_40
Für diesen Film ist es völlig ausreichend, auf die Ausstrahlung auf RTL oder sonstwo zu warten - und selbst Klopausen können die Handlung nicht zerstückeln - denn das ist sie schon im Film.
Hurra – ein Film, der sich an mich als Zielgruppe wendet – so könnte man meinen (nun gut – nachdem es sich um genau den 40. Geburtstag dreht, habe ich die Zielgruppe schon verlassen – aber wir wollen nicht kleinlich sein, ich fühle mich ja jung).
Es soll wohl so rüberkommen, als ob der Film sich um die ganz normalen Befindlichkeiten einer ganz normalen Familie mit 2 Töchtern in den USA handelt.
Die Eltern haben – zumindest die Mutter – Probleme mit dem Älter werden – der 40. Geburtstag treibt sie um und sie verleugnet ihn – also auf ewig 38 oder noch besser 36 oder so….
Der Gatte testet mal Viagra aus, damit wieder mehr im Bett geht….
FSK 12 ergibt sich durch die häufige Verwendung von "F-Wörtern" und die Andeutung von Sex in Wort und Bild.
Sorgen stellen sich ein…. Es können in den USA nur Sorgen ums Geld und Sorgen um Sex sein.
Tja – wir hätten schlagartig dieser Familie mit Rat und Tat helfen können: Wenn man kein Geld hat, sollte man kein übergroßes überteuertes Haus auf Hypotheken haben, nicht einen großen BMW und einen großen Lexus auf Kredit besitzen, die Kinderzimmer sollten nicht aussehen, wie das Lager von Toys r us. Zudem hätte man nicht in jedem Zimmer einen großen Flachbildfernseher besitzen müssen. Im übrigen ist es ungeschickt, Familienmitglieder mit hohen fünfstelligen Geldsummen zu unterstützen, wenn man diese nicht hat. Wenn man zudem noch die Apple-Dichte in dem Haushalt reduziert hätte und nicht JEDES Familienmitglied Iphone, Ipad, Ipod und MacBook besessen hätten, wäre sicher auch mehr Geld im Topf….
Letztere wurden derart präsent ins Bild gehalten, - teilweise Leinwandfüllend, daß sich uns die Frage stellte, ob der Film komplett durch Apple finanziert war oder doch noch ein kleiner Rest des Budgets durch die Autofirmen aufgebracht wurde, deren Logo zu sehen war….
Geschickterweise (und vermutlich kostensparend) schrieb der Regisseur das Drehbuch selbst und besetzt die Hauptrolle mit seiner Gattin, auch die Nebenrollen der Kinder sind mit den eigenen besetzt….
Sympathie empfindet man im Film eigentlich nur für die Filmtöchter – und für Melissa McCarthy (Sookie aus Gilmore Girls). Sonst denkt man, lauter überdrehten oberflächlichen Egoisten zuzusehen….
Der Film verzettelt sich unfaßbar, glänzt durch überflüssige Überlänge und liefert am Ende ein „hach wir haben uns alle Lieb Happy End“, das aufgesetzt und unglaubwürdig wirkt und aus keiner Entwicklung während des Films resultiert…
Ein Handlungsabriß steht hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Immer_%C3%84rger_mit_40
Für diesen Film ist es völlig ausreichend, auf die Ausstrahlung auf RTL oder sonstwo zu warten - und selbst Klopausen können die Handlung nicht zerstückeln - denn das ist sie schon im Film.
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