Ich mache ja aus meiner Begeisterung für
Kreuzfahrten kein Geheimnis - und wenn in einem Forum jemand Fragen zu
Kreuzfahrten hat helfe ich gerne.
In diesem Zusammenhang hatte ich auch gepostet, daß ich eine Transatlantik-Reise unternehmen werde (es ist also schon eine Weile her - denn die Reise liegt ja mittlerweile schon längst hinter mir).
Irgendwann erhielt ich eine persönliche Nachricht von jemandem, der für einen "seriösen" (das betonte der Schreiber) Fernsehsender eine Reportage machen möchte über Menschen, die sich ihre Lebensträume erfüllen.
Und so eine Reise sei doch ein Lebenstraum und er könne sich gut vorstellen, daß ich mich gerne von einer kamera dabei begleiten ließe. Ich müßte etwa 3 Drehtage an Land und 3 auf See einplanen.
Ich glaube, meine Antwort hat ihn nicht erfreut....
Sinngemäß lautete die nämlich, daß allein auf diesem Schiff etwa 3000 Gäste bei so einer Reise an Bord sind (Platz wäre noch für einige mehr) und die Reise 2 mal im Jahr stattfindet (einmal in diese und einmal in jene Richtung).
Es gibt etwa 20 weitere Schiffe, die eine vergleichbare Route pro Saison fahren - also so in etwa - aber runden wir großzügig ab - manche sind ja kleiner.
Wir reden also von etwa 80.000 Menschen, die so eine Reise nur zwischen Europa und den USA jährlich Transatlantik machen - da sind die der Cunard-Schiffe (die pendeln quasi Linie) nicht mitgezählt.
Man kann also kaum von einem außergewöhnlichen Ereignis sprechen.
Und im übrigen ist mein Interesse an "15 minutes of fame" offenkundig so wenig ausgeprägt, daß die Vorstellung, mich an 6 Tagen meines kargen Urlaubs mit einem Filmteam rumzuschlagen und der öffentlichen Lächerlichkeit preiszugeben für mich eher gruselig als attraktiv wirkt.
Denn als Protagonist hat man kein Recht auf Einspruch gegen den Endschnitt.
Und mich als Hauptdarstellerin einer Doku-Soap - ne wirklich nicht.
Ich bin in einigen Reiseforen aktiv - und dort fragen einschlägige Redaktionen ebenfalls immer mal wieder nach (gerne Stichwort Auswanderer....) - und jeder, der noch für 5 Cent Hirn im Kopf hat, winkt ab.
Aber ich glaube, es gibt viele Menschen, die furchtbar gerne mal ins Fernsehen wollen. Egal, ob der Preis dafür ist, sich der Lächerlichkeit preiszugeben.
Gestern sah ich beim zappen einige Minuten von "Familie Liebisch erobert Amerika" - und stellte mir die Frage, ob die nicht vor sich selbst geschützt werden müßten....
(das war der Anlaß, warum mir diese kleine Episode wieder einfiel).
In diesem Zusammenhang hatte ich auch gepostet, daß ich eine Transatlantik-Reise unternehmen werde (es ist also schon eine Weile her - denn die Reise liegt ja mittlerweile schon längst hinter mir).
Irgendwann erhielt ich eine persönliche Nachricht von jemandem, der für einen "seriösen" (das betonte der Schreiber) Fernsehsender eine Reportage machen möchte über Menschen, die sich ihre Lebensträume erfüllen.
Und so eine Reise sei doch ein Lebenstraum und er könne sich gut vorstellen, daß ich mich gerne von einer kamera dabei begleiten ließe. Ich müßte etwa 3 Drehtage an Land und 3 auf See einplanen.
Ich glaube, meine Antwort hat ihn nicht erfreut....
Sinngemäß lautete die nämlich, daß allein auf diesem Schiff etwa 3000 Gäste bei so einer Reise an Bord sind (Platz wäre noch für einige mehr) und die Reise 2 mal im Jahr stattfindet (einmal in diese und einmal in jene Richtung).
Es gibt etwa 20 weitere Schiffe, die eine vergleichbare Route pro Saison fahren - also so in etwa - aber runden wir großzügig ab - manche sind ja kleiner.
Wir reden also von etwa 80.000 Menschen, die so eine Reise nur zwischen Europa und den USA jährlich Transatlantik machen - da sind die der Cunard-Schiffe (die pendeln quasi Linie) nicht mitgezählt.
Man kann also kaum von einem außergewöhnlichen Ereignis sprechen.
Und im übrigen ist mein Interesse an "15 minutes of fame" offenkundig so wenig ausgeprägt, daß die Vorstellung, mich an 6 Tagen meines kargen Urlaubs mit einem Filmteam rumzuschlagen und der öffentlichen Lächerlichkeit preiszugeben für mich eher gruselig als attraktiv wirkt.
Denn als Protagonist hat man kein Recht auf Einspruch gegen den Endschnitt.
Und mich als Hauptdarstellerin einer Doku-Soap - ne wirklich nicht.
Ich bin in einigen Reiseforen aktiv - und dort fragen einschlägige Redaktionen ebenfalls immer mal wieder nach (gerne Stichwort Auswanderer....) - und jeder, der noch für 5 Cent Hirn im Kopf hat, winkt ab.
Aber ich glaube, es gibt viele Menschen, die furchtbar gerne mal ins Fernsehen wollen. Egal, ob der Preis dafür ist, sich der Lächerlichkeit preiszugeben.
Gestern sah ich beim zappen einige Minuten von "Familie Liebisch erobert Amerika" - und stellte mir die Frage, ob die nicht vor sich selbst geschützt werden müßten....
(das war der Anlaß, warum mir diese kleine Episode wieder einfiel).
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