Es ist die Jahreszeit - und ich liebe Apfelstrudel.
Bei uns gab es den oft im Herbst als Hauptgericht - denn wir fuhren immer den Apfelbaum einer Tante abernten - das waren keine Lageräpfel - also wurde dann hart gearbeitet, um Apfelmus zu machen, Äpfel einzukochen und natürlich wurden Äpfel sofort gegessen.
Meine Mutter macht den Strudel nach einem Rezept aus dem handgeschriebenen Kochbuch meiner Großtante, in dem die Geheimnisse bayerischer Küche verewigt sind. So ist meine Mama zur wahren Könnerin in Sachen Strudelteig geworden (jawohl - der mit "Zeitung durch den Teig lesen"!).
Zu dieser Fertigkeit habe ich es nicht gebracht - daher habe ich in weiser Voraussicht ein Paket Blätterteig aus dem Kühlregal im Kühlschrank gelagert.
Und so wirds gemacht:
1 rechteckiger Blätterteig aus dem Kühlregal (ich hab die fettreduzierte Variante von Aldi verwendet)
3 säuerliche Äpfel (hier Royal Gala)
Rosinen (falls man die mag)
1/2 Becher Saure Sahne
Zucker und Zimt gemischt
nach Wunsch Mandelblättchen
1 Ei (zum einstreichen - "verkleppert")
Äpfel schälen und dann rundherum immer gleichmäßige nicht zu große Schnitze abschneiden, bis nur noch das Kerngehäuse übrig ist
In einer Schüssel mit großzügig Zucker und Zimt mischen
eine Handvoll Rosinen dazugeben
Ein Blech mit Backpapier auslegen
Blätterteil ausrollen
An den Rändern mit Eigelb einpinseln
Nun die Apfelmischung in der Mitte des Blätterteigs der Länge nach aufhäufeln - aber genug Platz zum Rand lassen, daß der zugeklappt werden kann und etwas überlappen kann.
Jetzt saure Sahne oben auf die Apfelmasse löffeln
Nun mit dem "Trägerpapier" des Blätterteigs die Seiten zusammenklappen (so daß ein Strudel entsteht. Die Naht etwas andrücken und auch die Schmalseiten zusammendrücken.
Nun unter Hilfe des Trägerpapiers den Strudel mit der "Nahtseite" nach unten diagonal auf ein Backblech vorsichtig rollen.
So ist die nahtfreie Seite oben. Diese mit Eigelb-Mischung einpinseln und ab in den Ofen.
Auf mittlerer Schiene ca. 30 Minuten bei 200° backen.
Ich habe die Vorbereitungen sehr ausführlich beschrieben - es dauert aber wirklich nur etwa 10 Minuten und ist ganz unkompliziert! Ich hab es auch noch nie vorher gemacht!
Ergebnis:

Kann man natürlich mit Eis oder Vanillesauce essen, manche brauchen auch ein Glas kalte Milch dazu.
Ich mag den gern total heiß
Bei uns gab es den oft im Herbst als Hauptgericht - denn wir fuhren immer den Apfelbaum einer Tante abernten - das waren keine Lageräpfel - also wurde dann hart gearbeitet, um Apfelmus zu machen, Äpfel einzukochen und natürlich wurden Äpfel sofort gegessen.
Meine Mutter macht den Strudel nach einem Rezept aus dem handgeschriebenen Kochbuch meiner Großtante, in dem die Geheimnisse bayerischer Küche verewigt sind. So ist meine Mama zur wahren Könnerin in Sachen Strudelteig geworden (jawohl - der mit "Zeitung durch den Teig lesen"!).
Zu dieser Fertigkeit habe ich es nicht gebracht - daher habe ich in weiser Voraussicht ein Paket Blätterteig aus dem Kühlregal im Kühlschrank gelagert.
Und so wirds gemacht:
1 rechteckiger Blätterteig aus dem Kühlregal (ich hab die fettreduzierte Variante von Aldi verwendet)
3 säuerliche Äpfel (hier Royal Gala)
Rosinen (falls man die mag)
1/2 Becher Saure Sahne
Zucker und Zimt gemischt
nach Wunsch Mandelblättchen
1 Ei (zum einstreichen - "verkleppert")
Äpfel schälen und dann rundherum immer gleichmäßige nicht zu große Schnitze abschneiden, bis nur noch das Kerngehäuse übrig ist
In einer Schüssel mit großzügig Zucker und Zimt mischen
eine Handvoll Rosinen dazugeben
Ein Blech mit Backpapier auslegen
Blätterteil ausrollen
An den Rändern mit Eigelb einpinseln
Nun die Apfelmischung in der Mitte des Blätterteigs der Länge nach aufhäufeln - aber genug Platz zum Rand lassen, daß der zugeklappt werden kann und etwas überlappen kann.
Jetzt saure Sahne oben auf die Apfelmasse löffeln
Nun mit dem "Trägerpapier" des Blätterteigs die Seiten zusammenklappen (so daß ein Strudel entsteht. Die Naht etwas andrücken und auch die Schmalseiten zusammendrücken.
Nun unter Hilfe des Trägerpapiers den Strudel mit der "Nahtseite" nach unten diagonal auf ein Backblech vorsichtig rollen.
So ist die nahtfreie Seite oben. Diese mit Eigelb-Mischung einpinseln und ab in den Ofen.
Auf mittlerer Schiene ca. 30 Minuten bei 200° backen.
Ich habe die Vorbereitungen sehr ausführlich beschrieben - es dauert aber wirklich nur etwa 10 Minuten und ist ganz unkompliziert! Ich hab es auch noch nie vorher gemacht!
Ergebnis:

Kann man natürlich mit Eis oder Vanillesauce essen, manche brauchen auch ein Glas kalte Milch dazu.
Ich mag den gern total heiß
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