Dienstag, 15. Mai 2012

Brilliance of the Seas - 15.05. - A Tribute to the Fjords




Wir lernen heute, wie man Geiranger richtig ausspricht - unser dänischer Kapitän macht es im Frühstücksfernsehen vor:
Gerenga (eigentlich könnte man die Vokale ganz weglassen - es kling mehr wir Grnga)
Und - und - und: SONNE!
Was sagt uns das schlaue Internet bei Wikipedia:
Der Geirangerfjord ist einer der bekanntesten Fjorde Norwegens und gehört seit dem 14. Juli 2005 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Er liegt etwa 200 km (Luftlinie) nordöstlich von Bergen und ungefähr 280 km (Luftlinie) nordwestlich von Oslo.
Er ist ca. 15 km lang, und zwischen 0,6 und 1,3 km breit. Der Geiranger stellt eine Fortsetzung des Sunnylvsfjords dar, der wiederum ein Seitenarm des Storfjords ist. Am Ende des Geirangerfjords, ca. 100 km von der Küstenlinie entfernt, liegt der Ort Geiranger.
(Kurze Erinnerung - wir sind nördlich und es geht auf den Sommer zu - wir haben zwar noch keine Mitternachtssonne - aber es ist bis ca. 23:00 Uhr nachts taghell - und auch wieder ab 03:00 Uhr morgens - prima also, um vom Bett aus das Schiff beim Fahren durch den Fjord zu beobachten - ich weiß, warum ich Balkonkabinen nehme!).
Das sieht dann so aus:


Wir lagen auf Reede - also nicht am Steg - also hieß das Anker werfen. Ja - doch - da wird man wach. So ein Schiff hat einen ziemlich großen Anker - und wenn da in Etappen die Ankerkette runterrumpelt - holla die Waldfee!
Ja - also das ist der Ort Geiranger - normalerweise um die 300 Einwohner....


Ja - ich habs auch erst falsch gelesen:

Der Name des Bootes ist nicht Programm (Frieren) - sondern Friaren heißt Freier und ist der Wasserfall gegenüber den berühmte "Sieben Schwestern" ....Man erzählt sich, dass der "Freier" ständig um die Hand der "Sieben Schwestern" auf der anderen Seite des Fjordes anhielt, er aber immer wieder abgelehnt wurde und zum Schluss vor Trauer zur Flasche griff.
In Geiranger gibt es keinen Anlegesteg für so große Schiffe - deswegen wird getendert - also einige unserer Rettungsboote übernehmen den Transport im Pendelverkehr. So ein Tenderboot hat übrigens Platz für 120 Gäste zum tendern (sogar gepolsterte Sitze!) oder für 150 Gäste im Notfall.

Hier ist mal unser Schiff im Geiranger in seiner ganzen Pracht:

Geiranger ist WIRKLICH nicht groß - deswegen gibts auch einen liebevoll handgezeichneten Stadtplan:

Aber es sieht sehr idyllisch aus!

Das Dorfkirchlein:

Auf dem Friedhof gibts ungefähr 8 Nachnamen.....

Am Nachmittag brachen wir wieder auf - der Anker wurde eingeholt (Zitat Kapitän: Wir haben ihn ja irgendwo runtergelassen - dann muß er da ja sein - er wird sich schon wieder finden... er hatte echt nen trockenen Humor)
Die Natur ist wirlich traumhaft:

Die Sieben Schwestern:

(auch wenn der Kapitän meinte, derzeit wären es - wegen wenig Schmelzwasser nur dreieinhalb Schwestern...)

Sieht das nicht aus, wie auf einer Kitschpostkarte?

In der Kabine mußte ich feststellen: Mein Plüsch-Reisebegleiter hat neue Freunde gefunden - der Fernseher lief!

An Bord war heute abend Eisparty - mit Eisskulpturen:

Vorführung:

Desserbuffet:



Es gab Torten, Obst, Eis, Pralinen..... wir haben nur ein bißchen Obst geholt - denn hungrig geht ja keiner hin - aber es sah sehr schön spektakulär aus. Eigentlich sollte das am Pool draußen stattfinden. Aber bei 5° Nachttemperatur wurde es halt doch nach innen verlegt....
Neptun trat auf...

Es war ein schöner Tag!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen