Am 31. Tag sah Gott sich um und es war gut..... ach nein - Blasphemie - das war ein anderes Buch.
Also - am 31. Tag halte ich Rückschau auf 30. Tage entrümpeln.

Zum einen: es kam durchaus noch einiges mehr aus dem Haus - einiges gnadenlos in die Mülltonne (nichts, was großartig der Erwähnung wert gewesen wäre - nicht jede angebrochene Sojasauce, die weggeworfen wird ist einen Blogeintrag wert....).

Ich habe die 30 Tage auch dazu genutzt, Dinge zu reparieren - Klamotten, an denen was ausgebessert gehört, lege ich immer gern ins Gästezimmer - und da liegen sie. Nun - ich habe mir alles hergenommen, Nähte repariert, Knöpfe wieder angenäht.

Alle Rechnungen, Kontoauszüge, Gehaltszettel sind abgeheftet (nein - das mache ich nicht nur einmal im Jahr - aber das rumliegende Stapelchen ist sortiert und eingeheftet).

Einiger Schriftverkehr ist erledigt (La Ola - ich habe es geschafft, ein Konto zu kündigen und die entsprechenden Daueraufträge umzubuchen - und - nein - das war keine Schusseligkeit - sondern es mußten beide Kontoinhaber in Persona am Bankschalter erscheinen - was bei den Banköffnungszeiten und den Arbeitszeiten der beiden Personen nicht so leicht war - wir machen sonst beide alles online oder am Automaten und Urlaub nehmen nur dafür - ne wirklich nicht!).

Ich habe ein Provisorium repariert, das seit fast 3 Jahren besteht. (eine blöde Steckdose mit Schalter, die immer wieder aus der Wand fiel - und deswegen mit Duct-Tape angeklebt war. Nun wird zwar ganz Amerika durch Duct-Tape zusammengehalten - genervt hat es mich aber trotzdem. Nur - so leicht war die Lösung nicht - es ist ja nicht so, daß wir es nicht versucht hatten, das blöde Ding wieder ordentlich zu installieren. Jetzt hab ich mit Blitzzement, viel fluchen, rumgefrickel eine griffige Seitenwand in der Leerdose hergestellt, so daß die Steckdose beim reinschrauben wieder Halt an den Seiten findet. Nicht viel - aber es reicht. Und damit niemand mit nem Stecker die Dose wieder aus der Wand reißt, ist eine Kindersicherung drin. Basta!)

Der Gefrierschrank wurde abgetaut - entrümpelt - und wieder eingeräumt.

Insgesamt dürfte es so ca. 1 - 2 Umzugskartons gewesen sein, die in das Sozialkaufhaus gekommen sind. Nochmal die gleiche Menge ist im Müll gelandet.

Fazit: Der Monat hat wieder gut getan.

2. Fazit: Ich merke, daß ich das nun doch schon einige Male gemacht habe.Einiges habe ich in die Hand genommen und gemerkt, daß ich es nicht hergeben will.

Ob ich also nächstes Jahr wieder 30 Tage entrümpel - keine Ahnung. Wir werden sehen.
Spaß hat es wieder mit Euch gemacht!