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Dienstag, 26. August 2014

www.buch7.de - Shoppen und dabei Gutes tun

Kurzer Tipp für zwischendurch:
Wer sich von Buchkonzernen unabhängig machen will, aber trotzdem bequem online bestellen möchte:
Heute war ein Artikel in der Zeitung über ein „ehemaliges“ Studentenprojekt, das nun zu einem soliden Buchversand geworden ist:

http://www.buch7.de/

Bücher kosten ebenfalls keine Versandkosten, durch die Buchpreisbindung ist es bei „Neu-Büchern“ ja egal, wo man kauft.

Die Mitarbeiter werden fair bezahlt (derzeit 5 Teilzeitmitarbeiter) und:

75 % des Gewinns wird gespendet. Wer die Spenden bekommt, kann man nachlesen – oder auch selbst etwas vorschlagen.

Ja – die backen noch kleine Brötchen – mit multinationalen Konzernen nicht zu vergleichen.
Aber warum nicht die „Kleinen“ unterstützen? Buch ist Buch….
Zahlen geht bequem per Lastschrift, Paypal

„Ab der zweiten Bestellung können Sie per Lastschrift bezahlen, bei der ersten per Vorkasse, Sofort¬überweisung oder PayPal. Der Grund: Ein Zahlungsausfall vernichtet die Spenden von 10 Bestellungen.“

Mein bestelltes Buch war am folgenden Tag einwandfrei angekommen.

Samstag, 17. Dezember 2011

Mein Kindle ist da, mein Kindle ist da!

Jubel, Trubel!

Wer mein Blog liest, weiß ja, daß ich ne Leseratte bin. Ich lese schnell, ich lese viel, ich lese dauernd.
Anonyme Lesesüchtige - hier nicht ganz so anonym.

Ich gehe NIE außer Haus ohne Buch und es ist nicht nur einmal passiert, daß ich mein Buch in der Mittagspause ausgelesen hab und dann - weil eine Heimfahrt ohne lesen quasi unmöglich wäre - noch ein Buch gekauft habe. Eindeutig und zugegebenermaßen hohes Suchtverhalten.

Ehrlicherweise muß man sagen, daß ich im Alltag inzwischen viel weniger lese als früher. Abends greife ich doch eher zur Illustrierten als zum Buch, nach Arbeit, kochen, aufräumen ist mir manchmal nicht danach. Und ich gucke auf fern. Ja - doch - mache ich.

Aber Urlaub ist für mich auch "lesen bis zum abwinken".

Der beste Mitreisende der Welt kann damit gut umgehen. Der will nicht unentwegt bespaßt werden. Dem reicht, was ich in meinen lesefreien Zeiten noch rede - das ist immer noch mehr als genug. Der kann auch gut neben mir sitzen - beide ein Buch in der Hand und ein Getränk auf dem Tisch. Sehr entspannend so ein Mitreisender.

Dieses Jahr hatte ich ungelogen 20 Bücher dabei. Wir sind ja mit dem Auto angereist und ich hatte die Erlaubnis, so viel mitzunehmen, wie ich will. D´ weiß, daß das bei mir eher mehr Bücher als mehr Klamotten bedeutet.

Ich hab alle gelesen. Und alle dann auf dem Schiff gelassen - verteilt auf Gäste-Bibliothek und "Staff-Library".

Vermutlich bin ich also eine der wenigen, die mit weitaus weniger Gepäckgewicht das Schiff verlassen haben als sie es betreten haben.

Ein Buch habe ich auf dem Kindle gelesen - der beste Mitreisende der Welt besaß nämlich schon eins. Und im letzten USA Urlaub sind wir beide um E-Bookreader rumgeschlichen - nur ich konnte mir so schlecht vorstellen: Will ich sowas, les ich darauf gut?

Der beste Mitreisende der Welt hat es sich in den USA gekauft auf ner Dienstreise - weils viel billiger ist als hier - Argument: Wenns mir nicht taugt, kann ich es auf Ebay locker wieder verkaufen - ohne Verlust.
OK. Ich habs getestet. Und gleich ne Bestellung aufgegeben. Perfekt für unterwegs.

Letzten Sonntag hab ich es bekommen. Das neue Kindle 4. Amazon ist ja jetzt in Deutschland werbetechnisch ganz groß eingestiegen. Vermutlich liegt das Ding jetzt unter jedem dritten Weihnachtsbaum.

Meins ist schon im Einsatz. Echt klasse. Und nie wieder ein akuter Buchnotstand! Nur die Bücher - die sind in Deutschland echt noch teuer...

Aber ich kann ja mal mit den Gratis-Klassikern anfangen....oder alle Karl May Bände nochmal lesen ;D

Montag, 5. Dezember 2011

Wen ich sehr bewundere.....

Schon mal was von Dolly Parton gehört?

Ja genau – die wasserstoffblonde vollbusige Blondine, die Country-Songs singt. Klingt ja nach billigem Erfolgsmodell. Sie selbst sagt „es hat mich viel Geld gekostet, so billig auszusehen“…..

Aber so eindimensional ist es nicht…sie kommt aus einer bettelarmen Familie und war das 4. von 12 Kindern. Sie ist seit 1966 mit dem gleichen Mann verheiratet. Nun gut – das kommt vor – auch wenns in der Branche vielleicht ungewöhnlich ist.

Alles noch kein Grund, warum ich Dolly Parton einen Eintrag widme. Ich mag Country-Musik nämlich nicht mal besonders.

Aber ich bin eine große Bewunderin von Dolly Parton!

Denn sie hat das Dolly Parton's Imagination Library-Projekt ins Leben gerufen.

Was machen die:
Im Jahr 1996 gründete Dolly Parton die Dolly Parton Imagination Library, um Kinder aus ihrer Heimatregion Tennessee zu fördern. Dollys Vision war es, in den Kindern im Vorschulalter die Liebe zum Lesen zu wecken und ihre Familien zu fördern. Sie wollte Kinder über Bücher anregen und ihnen die Magie von Büchern nahebringen. Sie wollte sicherstellen, dass jedes Kind Bücher haben kann, unabhängig vom Einkommen der Familie. (und die Gegend ist sehr arm)

Seit dem Programmstart in den Vereinigten Staaten, in dem die Dolly Parton Imagination Library mit ein paar Dutzend Bücher begann steigerte es sich auf fast 40.000.000 Bücher, die per Post an Kindern in den Vereinigten Staaten, in Kanada und inzwischen auch über den sprichwörtlichen großen Teich nach England geschicht wurden!

Jedes angemeldete Kind bekommt von Geburt an bis zum Schuleintritt monatlich ein Buch. Kostenlos.
Im Moment sind fast 680.000 Kinder registriert.

Das ist nicht die einzige Wohltätigkeitsorganisation, die sie unterstützt oder initiiert hat.
Aber allein dafür darf sie so blond, vollbusig und operiert sein wie sie will.

http://imaginationlibrary.com/

Mittwoch, 8. Juni 2011

Lesefutter

Normalerweise neige ich nicht dazu, Leuten meinen Buchgeschmack aufzudrängen. Ein paar gehen mit meinem Geschmack konform, viele finden es wahrscheinlich völligen Mist, was sich bei mir so stapelt.
Und deswegen gibt’s hier auch keine Belletristik-Empfehlungen, sondern ein paar schön praktische Bücher:
Ich mag die Bücher von Barbara Ehrenreich, als da z.B. wären:

Qualifiziert und arbeitslos: Eine Irrfahrt durch die Bewerbungswüste
Arbeit poor. Unterwegs in der Dienstleistungsgesellschaft
Das neue heißt:
Smile or Die. Wie die Ideologie des positiven Denkens die Welt verdummt

Das habe ich noch nicht gelesen – es steht aber auf meinem „Zettel“ schon mit drauf.

Was ich auch gerne empfehle:
Leslie Whitaker & Elizabeth Austin: Frauen sind schlauer
(hier finde ich übrigens den deutschen Titel völlig bescheuert - das hätte ich NIE gekauft! Aber ich habs in USA gekauft - und da heißt es "Good Girls' Guide to Negotiating" - und das trifft den Buchinhalt erheblich besser!

Hier gefällt mir, daß anhand von sehr praktischen und banalen Beispielen gezeigt wird, wie gern Frauen in typische Fallen tappen, was emotionale oder finanzielle Situationen angeht.

Ich will hier keine Verkaufswerbung machen – letzteres Buch ist für 1 Cent (+ Versand) eh nur antiquarisch zu bekommen…

Ich bin informationssüchtig und es war mir immer wichtig, mich bei Entscheidungen nicht auf andere zu verlassen, sondern – egal ob es Lebensfragen, finanzielle Entscheidungen oder berufliche Entscheidungen waren – das Gefühl zu haben, alle Fakten zu kennen, alle abzuwägen und dann zu entscheiden.

Die Bücher, die ich genannt habe, unterstützen die Meinungsbildung. Nur das letzte ist ein konkreter Ratgeber – die Bücher von Barbara Ehrenreich fallen eher in die Kategorie „verstehe die Welt“ und das interessant beschrieben – so daß man sie auch ohne ein Studium verstehen kann.
Soziologie für Dummies vielleicht…
Ich fand sie spannend und aufschlußreich.