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Dienstag, 22. Juli 2014

Berlin, Berlin.....

STOP:

Die Reise geht los!

Es war soweit - unsere Reise zur David Bowie Ausstellung!

Wir hatten uns darüber hinaus natürlich noch einiges Programm überlegt - und am Samstag ging es los.
Ankunft in Berlin war gegen 14:30 Uhr - und wir haben uns gleich mal am Bahnhof Gesundbrunnen für eine Führung des Vereins Unterwelten Berlin Tickets besorgt:
http://berliner-unterwelten.de/

Wir haben diese Führung mitgemacht:
http://berliner-unterwelten.de/tour-2.14.0.html

Wer sich für Geschichte interessiert, wird bei diesen Touren garantiert nicht gelangweilt sein!
Und angesichts 33° Außentemperatur war das zudem noch ein recht angenehmer, weil deutlich kühlerer Aufenthaltsort.

Nach der Führung haben wir dann unsere Zimmer bezogen im Hotel Angleterre.
http://www.hotel-angleterre.de/

Ausgesucht haben wir es, weil Kritiken und Preis gut waren und die Lage zu unserem Plänen paßte - es liegt quasi direkt beim Checkpoint Charlie, die U-Bahn-Haltestelle Kochstraße vor der Tür und der Gropiusbau, in dem die Ausstellung stattfindet, ist nur wenige Minuten Fußweg entfernt.

Es stellte sich vor Ort heraus, daß das Hotel auch eine gute Wahl war, sehr freundliches Personal, ausgesprochen hilfsbereit, die Zimmer sind komfortabel (die Betten etwas weich), das Frühstück gut - wir waren sehr sehr zufrieden!

An diesem Abend bummelten wir nur noch in die Friedrichstraße, Abendessen beim nahen Italiener, ein Spaziergang zum Gendarmenmarkt, Unter den Linden und zurück ins Hotel. Schließlich hatten wir am frühen Sonntag Morgen einen Termin:

Um 08:45 Uhr war unser "Einlaßfenster" für die Kuppel des Reichstagsgebäude - und man soll ca. 15 Minuten vorher da sein:

Wer die Kuppel besuchen möchte, sollte unbedingt die Schlange vermeiden und seinen Terminwunsch hier beantragen (man kann 3 Wünsche nennen - wobei eigentlich nur freie "Slots" angezeigt werden). Bestätigung kommt binnen weniger Minuten. Wir haben erst 4 Tage vorher reserviert und bekamen noch Slots. Damit geht es dann ohne jede Wartezeit ins Gebäude (nach dem Sicherheitscheck)

https://visite.bundestag.de/BAPWeb/pages/createBookingRequest.jsf

Paßte zeitlich aber prima mit unseren weiteren Plänen zusammen - denn um 11 Uhr wollten wir hier sein:
http://www.sdtb.de/Startseite.63.0.html

Warum? Weil hier die ersten echten Computer stehen, die Konrad Zuse gebaut hat. Und - noch viel besser - Horst Zuse (sein Sohn) führte seinen Nachbau der Z3 den Besuchern vor. Das wollten wir unbedingt sehen - und es war den Besuch wert!

Danach haben wir eine Fahrt auf der Spree unternommen und waren im Tränenpalast
http://www.hdg.de/berlin/traenenpalast/

Am Nachmittag waren wir dann bei einem Schulfreund des besten Mitreisenden eingeladen - und damit war es auch genug des Programms!

Montag durften wir dann etwas ausschlafen, bevor um 10:45 Uhr mein Zeitfenster für die David Bowie Ausstellung war:

Mein persönliches Fazit: Ich war überwältigt. Die Ausstellung ist hervorragend kuratiert und obwohl ich den Katalog dank eines großzügigen Geschenks von Milla schon habe war vieles überraschend und spannend.
Der Beste Mitreisende war allerdings bei weitem nicht so gefesselt, fand vieles zu eng gestellt. So unterschiedlich ist also der Eindruck. Wir haben jeder die Ausstellung im eigenen Tempo besichtigt und uns telefonisch danach wieder "verabredet".

Mit der Buslinie 100 sind wir dann die touristische Strecke in Berlin abgefahren:


(Die Mengenlehreuhr)


(Pfingsten - mit Gedächtniskirche)


(Ja - eines meiner persönlichen Amüsements - ich war am DIN-Platz - ich arbeite schließlich täglich mit DIN-Normen - ich war sogar IM DIN-Institut!)





Am Abend haben wir eine Multimediavorführung am Reichstag gesehen:



Und weil wir schonmal da waren, wollten wir doch auch tolle Nachtaufnahmen:



Nun bummelten wir noch zu Fuß zu unserem Hotel zurück - vorbei an Checkpoint Charlie:

Heute haben wir wieder spät gefrühstückt, sind gemütlich zum Bahnhof gefahren und haben 7 Stunden Zugfahrt nach Hause erlebt.... immerhin pünktlich, mit funktionierender Klimaanlage.....

So - jetzt dürft ihr wieder nach Hause gehen:

Montag, 5. Mai 2014

Manchmal meint es das Schicksal gut mit mir!

Wir fahren nach Berlin!



Wir haben Tickets, Zugfahrkarten und ein Hotel in "Sichtweite" des Ausstellungsortes.
HURRA!!!!

Sonntag, 30. März 2014

Mal ein Lebenszeichen



Nein - wir waren nicht drin - wir hatten "am Ort" was zu erledigen.... aber wenn die Sonne so schön drauf scheint....

Sonntag, 6. März 2011

Dinge in meinem Haushalt...

... die kein Mensch braucht.....

OK - eines dieser Dinge ist meine Sandsammlung. OK - ich schäme mich auch ne Runde - und trotzdem - die wurde nicht entrümpelt - im Gegenteil - die hab ich jetzt (nachdem sie ein paar Jahre mangels Aufstellmöglichkeit ein Dasein unter der Harry Potter Treppe fristete) nun wieder aufstellt.
Ich weiß, ich bin mit dieser Sammlung nicht allein in dieser Welt.

Es gibt sogar ein Wort für solche Leute: Ein Arénophile (auch Psammofile genannt) ist jemand der Sand sammelt.

Und ich bin harmlos - im Gegensatz zu dem hier: www.sand-sammlung.de

Angefangen hat es mit "Sand vom Urlaubsstrand" mitbringen.... statt sinnloser Souvenirs. Weiter ging es mit "Sand mitbringen, wo immer ich war - muß kein Strand sein". Und während meiner Zeit im Reisebüro haben sehr liebe Kunden sogar daran gedacht, mir Sand aus exotischen Orten mitzubringen (Gott sei Dank nicht alle - aber ein paar waren da echt ganz süß).

Im Zeitalter des analogen Films war das auch ganz einfach - Film verknipst - Sand für Wendy rein - so praktizierten das auch viele gute Freunde.

In Digitalfotozeiten muß auf andere Gefäße ausgewichen werden. Tempotaschentüchertütchen sind beliebt - wenn auch nicht so geeignet wie Filmdosen...

Und auch Mißgeschicke bleiben nicht aus - beeindruckend, als ein enormer Schepperer (für Nichtbayern: Lauter Krach) durch die Wohnung ging - die - äh - wie heißen die Dinger - Regalhalter-Nubsis? - haben dem Gewicht nicht standgehalten und das oberste Glasregal mit Sand in der Vitrine krachte auf das Nächste darunter - und so weiter. Erstaunlicherweise hatte ich keinen naturgetreuen Proleten-Strand mit Sand und Glassplittern, als alles unten angekommen war - sondern alle Glasfläschchen hielten..... wurden jedoch zur Sicherheit in Taschen gepackt...

Nun stehen sie wieder in einer Billy-Vitrine - auf Holzbretter. Sandsammlungen sind im übrigen sauschwer. Stabilo-Point Beschriftungen verblassen mit der Zeit - Kugelschreiber oder Druckertinte ist besser.
Der Sand ist ländergemäß sortiert und USA braucht ein ganzes Brett.



Ich suche überall auf der Welt Kruschtelläden nach kleinen Glasflaschen mit Schnappverschluß für die noch in Filmdosen schlummernden Schätze ab.

Glasflaschen mit Schnappverschluß sind selten geworden in Geschäften - wie Filmdosen.

Es sollte ja von der Form her ein wenig Abwechslung sein - idealerweise. Ideale hab ich in der Hinsicht aber schon über Bord geworfen - guck aber aus Gewohnheit immer noch mal.

Wieviel Sand es ist? Alles in allem schätze ich etwa 300 Sorten.

Und - NEIN - das ist KEIN Aufruf "schickt mir Sand" - im Gegenteil.... ich sammel zwar noch ein bißchen - aber das exzessive Wachstum der Sammlung ist gestoppt.

Und - ja - jeder hat so seine Macken... und sollte jemand wissen wollen, wie der Sand an einem bestimten Strand am Golf von Mexiko aussieht - bei einigen kann ich helfen - ebenso mit Sahara, Dänemark, Korsika und Zypern... und etwa 295 anderen Sorten....

Sonntag, 12. September 2010

Mich nerven Buffets!

Na ja - eigentlich ist das nicht so ganz wahr - nicht die Buffets nerven mich - sondern die anderen Menschen!
Wir waren mal wieder unterwegs - diesmal ein Kurztrip. Mit dem Zug nach Hamburg (die Deutsche Bahn war auch fast pünktlich), dort eine Nacht in einem Hotel, dann gings am nächsten Tag nach Kiel, auf die Fähre Color Fantasy und wir unternahmen etwas, das neudeutsch "Mini-Cruise" heißt - nämlich einen Kurztrip Kiel-Oslo-Kiel - wobei man annehmen darf, daß der Weg das Ziel ist, da man nur 4 Stunden Aufenthalt in Oslo hat.
Hätte ich die Wahl gehabt, hätte ich das Ganze in Oslo um 2 Nächte verlängert - nachdem ich die Minicruise gewonnen hatte, gabs keine Wahl - dafür Essensgutscheine für Halbpension auf dem Schiff - einzunehmen im Buffetrestaurant.
Das Schiff läßt ja nun kaum Wünsche offen - wens interessiert - man kanns ganz nett ergooglen - die Fantasy ist eine Fähre neuester (und mit der Color Magic Europas größte Fähre) Kategorie, mit innenliegender 160 m langer Promenade, Theater, Schwimmbad und Spa an Bord und und und. Die Kabinen waren sehr schön, für die 2 Nächte mehr als komfortabel, die Klimaanlage leise - alles wunderbar....
Aber das Buffet....
Man bekommt eine Reservierung (18 oder 20 Uhr) zugeteilt - und die verfällt, wenn man nicht innerhalb von 15 Minuten Zeitfenster kommt. Was ich bedauere - denn das bedeutet: Offensichtlich ist die kein Restaurant, sondern ein Schlachtfeld - bei dem es gilt, mit allen Mitteln seine Position zu verteidigen. Deutsche zeigen sich unnachgiebiger als Norweger.(über die Gründe will ich gar nicht nachdenken)
Man erscheint also termingerecht - und unerfahren, wie ich mich Mini-Cruises war, dachte ich: Na ja - nehm ich mir nen Teller und guck mal. Pft..... Das Buffet war symmetrich aufgebaut (also alles 2-fach). Dann stehen da (ich entschuldige mich für diese Verallgemeinerung - aber es war zu 90 % so) 5 Rentner und sinnieren darüber, welche der 10 Heringssorten sie wohl nehmen sollen. Kein Problem - davon sind zwar nun 15 m Buffet ohne jeden Gast - ABER - Überholen ist VERBOTEN! Versuche werden unter Einsatz aller verbalen und körperlichen Mittel verhindert. Da setzt mal Ellenbogen, Ehemänner und spitze Zungen ein!
OK - irgendwann schaffen wir es also bis zum Dessert - die Lage sieht etwas entspannter aus. Ich schreite also (weil ich Cremes nicht so mag) zum Obstbuffet. Eine Silberplatte frisches Obst - etwa in einer Größe die auch einen halben Hammel präsentiert hätte - üppig gefüllt und regelmäßig durch einen neue Platte ersetzt, wenn auch nur die geringsten Lücken sichtbar waren.
Ich nehme mir ein Scheibchen Ananas, ein Scheibchen Melone und - Umweltsau die ich bin - frische Erdbeeren. Eine Dame hinter mir wartet auf ihren Einsatz. Der Ehemann kommt "na - willste auch Obst" - die Dame: "tja - falls noch was übrig bleibt".....
Die Versuchung war ja groß, die ganze Platte zu packen und mitzunehmen. Nur - meine Erziehung war besser und verbot mir sogar einen Kommentar....(auch weiß ich nicht, ob ich sie allein hätte tragen können....)
Aber wer weiß - vielleicht wußten die auch alle was von der drohenden Hungersnot - nur zu uns hat sich das nicht rumgesprochen?
Irgendwie mag ich A la Carte Restaurants lieber.
(Total vermessen, diese Lästerei, wo doch die Reise gewonnen war....)