Im Zuge der Entrümpelung etc. stellt sich mir immer wieder mal die Frage – was betrachtet man denn heutzutage als angemessene Küchenvorratshaltung.
(winke winke Milla – unfaßbar – ich als Thunfischhasser habe tatsächlich 2 Dosen Thunfisch gefunden – sag mir bitte, wieso DIE in meiner Schublade sind????)

Wir reden jetzt mal nicht von „Trockenvorräten“ wie eine gefüllte Mehldose, Zuckerdose, Griesbox, Reis
Und auch nicht vom Gewürzschrank und dem Puddingpulver (Pudding MHD 1998 würde ich aber wegschmeißen – nicht weil er schlecht wird, aber weil es sein kann, daß es eine Sorte ist, die Du nie essen wirst, wenn du sie in 15 Jahren nicht gegessen hast)
Sondern: Dosen, Nudeln usw., Tiefkühlware.

Ich versuche mich da zu disziplinieren beim Kauf – denn ich sag mir immer – ich muß ja nicht das Warenlager für die Geschäfte sein – ich habe genug Läden in Laufweite – ich muß nicht Dinge auf Vorrat haben, die ich 5 Minuten Laufweite doch habe.

Es sammelt sich dann aber an, was ich beim wöchentlichen Einkauf so "dachte, könnte ich nächste Woche kochen und koch es doch nicht – hebs auf", "aus dem Urlaub mitgebracht und nie verarbeitet", irgendwo bestellt und bis heute nicht verarbeitet, Mehrmenge gekocht und eingefroren – nach hinten durchgeschoben.
Da bin ich derzeit durchaus auch am "wegverbrauchen".

Angeblich sind folgende Mengen eine Empfehlung der Bundesregierung:
(hier ein AKTUELLER Link: http://www.ernaehrungsvorsorge.de/de/private-vorsorge/notvorrat/)
Grundvorrat (mit Haltbarkeit)
4 kg Reis 6 - 12 Monate
4 kg Zucker 2 - 3 Jahre
2 kg Salz
2 kg Öl, Pflanzenfett 6 - 12 Monate
4 kg Fleischkonserven 1 - 2 Jahre
2 kg Fischvollkonserven 4 - 10 Monate
4 Kanister Wasser
Dieser Grundvorrat muß je nach Haltbarkeit ausgetauscht und ergänzt werden. Man kann ihn durch andere Lebensmittel abrunden und erweitern
Mehl, Grieß, Haferflocken, Hartbrot, Hülsenfrüchte, kochfertige Suppen, Trockenobst, Marmelade, Honig, Dauerwurst, Räucherspeck, Dosenmilch, Käse in Dosen, ungemahlene Gewürze, Kaffee, Tee und Säfte
Mit einem Vorrat für alle Fälle kann man sich bei „Überraschungs-Besuchen" aus der Klemme ziehen mit schnell zubereiteten Gerichten, kalten Platten, im Ofen oder Grill überbackenen Toastgerichte
• Lachs, Thunfisch, Ölsardinen, Sardellen, Würstchen, Gulasch, Stangenspargel, Mischgemüse, Gewürzgurken, Mixed Pickles, Oliven, Erdbeeren, Ananas, Aprikosen, Käse folienverpackt, Ochsenschwanz-, Hühnercremesuppe
Die Vorratshaltung für den Single- Studentenhaushalt soll so aussehen. Folgende Nahrungsmittel sollten immer vorhanden sein:
Beutelsuppen:
Ochsenschwanz-, Pilz-, Tomaten-, Spargel-, Hühnersuppe, Zwiebelsuppe, Fleisch- und/oder Gemüsebrühe
Beutelsoßen:
Helle Soße, braune Soße, Zwiebelsoße, Tomatensoße
Gewürze:
Salz, Zucker, Pfeffer, Kapern, Ketchup, Senf, Essig, Öl, Zitronen, Paprika, Muskat, Röstzwiebel, Butter, Margarine, Vanillezucker, Mayonnaise, Rosinen, Mandeln
Nährmittel:
Reis, Nudeln, Grieß, Mehl, Kartoffelpüreepulver, Kartoffelklöße, Speisestärke, Eier
Gemüsekonserven:
Bohnen, Erbsen, Spargel, Karotten, Gurken, Suppen, Ravioli, Reisfleisch, Hühnerragout, Pilze, eingelegte Gurken, Rote Beete, Sauerkraut, Rotkohl, Mais, Salate u.a. Paprika-, Sellerie- o. Zigeunersalat
Obstkonserven:
Erdbeeren, Ananas, Pfirsiche, Cocktailfrüchte ,Pflaumen, Kirschen
Fleisch- und Fischkonserven:
Gulasch, Rinderbraten, Wurst in Dosen, Bockwürstchen, Thunfisch, Heringsfilet in verschiedenen Soßen, Ölsardinen
Süßspeisen:
Puddingpulver, Götterspeise, Obstcreme-Pulver, Soßenpulver, Gelatine
Getränke:
Kaffee, Instant-Pulver, Tee, Kakao, Dosenmilch, H-Milch, Cognac, Wein
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Äh - also wenn die Liste wirklich die Empfehlung ist - sorry - da arbeite ich Monate dran, das "umzuschlagen" - mal abgesehen davon - ich hätte weder den Platz noch den Nerv, sowas auf Vorrat zu haben!

Was haltet Ihr für angemessene Mengen? Ich denke mir, im echten Notstand nutzen mir auch 2 kg Salz nichts und 4 kg Mehl auch nicht - klar - man hält ne Woche länger durch....