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Mittwoch, 5. Februar 2014

Mir stinkt´s!

Und warum?

Im wahrsten Wortsinn:

Kurz vor meinem Feierabend kommt mein Kollege von einer Baustelle und meint: Da oben brennt ein Briefkasten - aber macht ja nichts - die Büropost ist ja noch hier.
Ich: WIE BITTE?????

Alles gepackt, fertig gemacht und los:






Nein - ich bin nicht sensationslüstern - nur - ich hatte heute früh in genau diesen verdammten Briefkasten einen Brief an Ryansmilla gesteckt! Und den wollte ich wenns irgend geht gerne haben.

Die Feuerwehr und die Polizei waren seit kurz vor 15 Uhr dort - sie wollten den Briefkasten ungern "fluten", damit möglichst wenig Briefe zerstört werden. Sie haben bei der Post angerufen, daß die jemanden schicken, der einen Schlüssel für den Kasten hat.

Ich dachte, jetzt warte ich mal.

Der Kasten hätte regulär geleert werden sollen um 15:45 Uhr.

Es kam von der Post jemand um 15:50 Uhr!

Man muß den Eindruck gewinnen, der Post war es herzlich egal.

Die Feuerwehrleute haben die Glutnester gelöscht die Briefe aus dem Postsack gezogen.
Tja - und auf einmal das hier:

(sorry, daß es unscharf ist - es war ein Wunder, daß ich überhaupt mein Handy dabeigehabt hab)

Der Brief an Milla! Nur naß geworden und an einer Seite aufgeplatz - aber nicht verbrannt! Der Feuerwehrmann war so nett, den offiziellen Weg zu umgehen - nachdem ich den Empfänger benennen konnte, hat er mir den Brief gegeben. (Eigentlich kommt das zur Nachforschungsstelle der Post und die benachrichtigen einen, daß die Briefe verbrannt sind....)

Liebe Milla - ich wasch den Inhalt jetzt erstmal - das stinkt wie ein Schwarzwälder Schinken!
Ich bin dann noch zur Post, mit dem stinkenden Briefumschlag in der Hand (stinkend genug, daß es ein komplettes Hauptpostamt verpestet hat!!!!) und habe mir das Porto erstatten lassen.

Freitag, 20. September 2013

Dinner in the Dark

Wir hatten es schon lange mal vor - irgendwie kamen wir nicht zu Potte - aber der beste Mitreisende der Welt hat die Initiative ergriffen, reserviert und so waren wir heute zu viert beim "Dinner in the dark".

Hier in meiner Stadt ist das kein schicker Trendveranstalter - sondern der hiesige Blindenbund organisiert das einmal im Monat.

Das Restaurant ist gut ausgewählt. Denn der entsprechende Raum muß sich natürlich perfekt abdunkeln lassen.

Man kommt an - die Getränkewünsche werden noch vor dem Betreten aufgenommen. Dann nimmt einen eine Damen an der Hand und durch 2 dichte Vorhänge und eine Tür tritt man ins Schwarze. Ganz langsam wurden wir zu unserem Tisch geführt (wir waren zu viert).

Eine kurze Einführung - erst die Bitte, daß ich meine Tasche nicht über die Stuhllehne hänge, sondern unter den Tisch stelle. Und - die Bierdeckel sind mittig auf dem Tisch und müssen da bleiben - und die Getränke
dürfen nur dort stehen.

Wir ertasten erstmal Besteck und Servietten und befühlen unsere Gläser. Mist - mein Saftschorle ist in einem Stilglas - viel gefährlicher als die Biergläser.... (Weizenbiergläser haben aber auch nen doofen Schwerpunkt - unklug!)

Der erste Gang kommt - Salat. Grüne Salatblätter sind ganz ganz blöd zu essen! Aber wir erkennen bis auf Sellerie alles (kein Wunder - Knollensellerie mag ich nicht besonders - ich würd ihn selbst nicht in den Salat geben) Wir hatten Grünen Salat, Tomate, Gurke, Sellerie, Karotte und Kartoffelsalat auf dem Teller. Im Normalfall hätten wir Gurke und Tomate etwas nachgesalzen - aber wie, wenn man nicht vorher weiß, was man hat und wo es liegt.

Der Hauptgang.... entdecken, erkennen, schmecken und vor allem: Alles finden! Natürlich ging es auch darum, wirklich zu erkennen, was man ißt. Offensichtlich ist das nicht selbstverständlich. Hier zahlte sich tatsächlich aus, daß wir viel kochen. Wir haben wirklich alles erkannt:

Reis mit Curry-Putengeschnetzeltem, Schnitzel mit Zitronenscheibe und Pommes, Schweinebraten mit Spätzle, dazu Gemüse: Brokkoli, Blumenkohl, Zuckerschoten und feine Karottenscheibchen.
(Natürlich war von allem nur ein "Portiönchen" auf dem Teller).

Machen wir uns nichts vor - wir können dankbar sein, daß uns niemand beim essen zugesehen hat! Spätzle auf eine Gabel schieben, ohne sie zu sehen ist tückisch! Und die krause Petersilie hätte ich auch nie gegessen (hust hust...) und nicht verraten - aber wir haben alle den Teller "händisch" überprüft, als wir dachten, alles gegessen zu haben (2-Finger-Test nannte es der beste Mitreisende - pfui pfui - aber wir hatten vorher in weiser Voraussicht gründlichst Hände gewaschen.....)

Nun konnte man Kaffee bestellen - Cappuccino, Latte Macchiato.... Mist - Zucker kam nicht in Tütchen, sondern im Streuer. Der beste Mitreisende ver-dosierte sich schwer - ich war ein bißchen schlauer und verschloß den "Ausriesler" mit einem Finger halb - damit schaffte ich es tatsächlich, passend zu süßen.

Nun kam der Dessertteller. Wieder ein Abenteuer: Apfelküchle, Sahne, ein Klecks Vanilleeis mit Erdbeersauce, ein Stück Dampfnudel (von uns als "was mit Hefeteig erkannt), "Nonnenfürzle" (Brandteig frittiert - wir konnten es nicht namentlich benennen - aber H. hat Brandteig erkannt), dünne Pfirsichspalten und Birnenkompott.
Ganz viele scheiterten am Birnenkompott....

Dann kamen pro Tisch eine Kerze in den Raum - man war unfaßbar geblendet von dem Licht - und stellte fest - der Raum hat eine ganz andere Aufteilung als erwartet!

Unsere "Führerin und Bedienung" stand für Fragen zur Verfügung - ihr Blindenhund machte es sich inzwischen auf dem Boden bequem (er war "nicht im Dienst" - also ohne Geschirr - der Hund weiß den Unterschied genau!)

Manchmal würde man sich so einen Hund wünschen - der findet die Kasse im Warenhaus und kann rechts und links unterscheiden - da hat er manchem Menschen was voraus :DD

Es war ein in vielerlei Hinsicht spannender und interessanter Abend.

Wir waren stolz, den Tisch nicht verkleckert zu haben und auch uns nicht mehr als bei "sehendem Essen".
Und eigentlich muß morgen gutes Wetter werden - denn wir hatten auch unsere Teller leer gegessen!

Dienstag, 6. November 2012

Und hier die Ausflugsbilder: Europapark

Aus Strasbourg gibts keine - denn finster war es, als wir ankamen - und wir haben lieber die Zeit genossen und geguckt, als schlechte Bilder zu machen ;-)

Hier der Eingangsbrunnen des Europaparks mit gruseligen Mumien:


Ganz schön viele Leute für November gell:


Wodan - wir wollten - aber 80 Minuten Wartezeit - no way bei mir:


und naß werden muß im November auch nicht sein - aber genug wollten:


Der größte Kürbis der Welt:



Und das nachgebaute "Globe-Theatre"


Wir hatten jedenfalls einen wirklich schönen Tag!
(Sorry für die Straßbourg-Fans!)

Aber als kleine Entschuldigung:

Freitag, 2. November 2012

Ausflug!

Hat mich jemand vermißt?

Wir waren 2 Tage weg - am 1.11. sind wir bis nach Straßbourg gefahren, haben unterwegs total lecker in Linx gegessen (boah - wir haben echt die Speisekarte durchgefuttert - wer je in die Ecke kommt - dieses Dorf und der Grüne Baum lohnt nen Abstecher!
http://www.gruenerbaumlinx.de/

Am Abend noch durch Straßbourg gebummelt, einen Blick ins Münster geworfen, die Astronomische Uhr bewundert, ein Kerzlein angezündet und an alle gedacht, für die ich gern ein Licht leuchten lassen will.
Dann haben wir noch im Hotel ne Flasche Wein geleert und waren völlig erledigt.

(Genächtigt haben wir übrigens im "Roi du Soleil" - ne einfache kleine Hotelkette - wer Etap Hotels kennt, wird ein Deja Vue haben - sind piccobello sauber, kleine Zimmer, eigenes Bad und sonst kein ChiChi - ideal für ne Übernachtung unterwegs)

Und heute waren wir im Europapark. Das Wetter hat mitgespielt, alles war noch Halloween-mäßig dekoriert. Die müssen die Jahreleistung Kürbisse weit und breit aufgekauft haben. Das Wetter hat mitgespielt und immerhin bis 16 Uhr war es trocken, sonnig und nicht kalt.

Wir wären ganz gern Wodan gefahren - aber 80 Minuten Wartezeit haben wir verweigert - so viel Lebenszeit wollten wir nicht in einer Schlange verplempern. Statt dessen sind wir mit den Leonardo-Da-Vinci-Trethubschraubern gefahren, Piraten von Batavia-Geplantsche, auf den Europaturm und mit der Schweizer-Bob-Bahn. Alles mit Wasser haben wir uns verkniffen - denn patschenaß im November mußten wir nicht haben.

Es hat uns gut gefallen und um 17 Uhr wurde es uns dann zu nieselig und wir sind nach Hause (nachdem es ja doch etwa 300 km sind, wollten wir auch nicht unbedingt den Parkbesuch bis zum Ende ausreizen - es hat auch alle gereicht!)

Jetzt sind alle wieder zu Hause abgeliefert (es waren der beste Mitreisende, der beste Ex und seine Gattin mit dabei)

Es war ein wirklich schöner Kurztrip!

Mal gucken, was ich morgen für Bilder habe!

Montag, 3. September 2012

Meilensteine!

Es gibt Tage im Leben, die für einen echte Meilensteine sind.

Heute ist so einer für mich. Einer der positiven Art. Ich freu mich!

Samstag, 11. August 2012

Partymitbringsel

Vorher:

Nachher:

Im Grunde braucht´s nicht mehr Worte...

Sonntag, 6. Mai 2012

Erstaunlich, was einem alles weh tun kann!

Hat jemand eine Ahnung, was passiert ist?

OK - passiert ist gar nichts - aber ein Freund hat endlich auch die passende Wohnung gefunden und gestern fand der Umzug statt.

Und weil wir alle brav und zuverlässig sind (zudem zwar auch alte Lästerer - aber das an späterer Stelle), standen wir alle pünktlich und mit geeigneter Kleidung (also alle am Rande der Lächerlichkeit angezogen - weil "alte bequeme Klamotten") und mit nützlichem Werkzeug (also ich hatte Akkuschrauber, 2 Schlagbohrmaschinen, verschiedene Bohrer - z.B. Fliesenbohrer, Meterstab, Wasserwaage dabei - die anderen waren ähnlich ausgerüstet (da gabs auch Phasenprüfer und Elektro-Installationswerkzeug, und Taschenlampen).

Tja - die Vorbereitung war gut - wirklich JEGLICHER Schrankinhalt war in Kartons und sauber beschriftet. Der LKW vor der Tür. Mein Auto für zerbrechliches wie Glasplatten, Fernseher, Monitore und lebenswichtiges wie Server-Platten usw.

Was auch gute Vorbereitung nicht ändern konnte: 2. Stock, schmale gewinkelte Treppe, enges Treppenhaus. Um halb 10 finden wir an - es gab die Monteurtruppe, die oben die Möbel auseinanderschraubte (und alle Schrauben sorgfältig in Tüten in das jeweilige Möbelstück klebte!)

Die Träger brachten - teilweise mit einer Art Menschenkette (eine kleine 4-Personenkette) alles runter. Große Teile wurden sorgfältig runter jongliert.

Bei manchem lästerten wir gründlich - denn das hätte aus geschmackstechnischer Sicht schon beim Einzug von vor 9 Jahren entsorgt gehört (JA - den haben wir nämlich in sehr ähnlicher Besetzung ebenfalls gemacht!)

Gegen 12 Uhr war der LKW voll - ab an den Bestimmungsort - wohnlich einen 1000% Verbesserung.
Echt SCHÖÖÖÖÖNNNN

Diesmal 1. Stock - Aufzug. JUCHU!

Ich übernahm die Schicht im LKW - und sorgte dafür, daß alle Träger immer genug an der Ladekante vorfanden, um nach ihrem "Tragevermögen" eine passende Kiste, Möbelteile oder ähnliches hatten.
Innerhalb einer Stunde war der LKW leer. Ich habe somit wirklich den Inhalt eines LKWs in 60 Minuten komplett "umgestapelt".

Dann haben wir erstmal "Brotzeit" gemacht. Hehe - das Catering war einwandfrei: 3 Sorten heißer Leberkäs´- normal, mit Röstzwiebeln und mit Käse und Chili, 2 Sorten Kuchen, Semmeln, Getränke aller Art - es kamen keine Klagen - sondern es herrschte gefräßige Stille.

Dann gings auf in halber Besetzung zur 2. Fuhre - während die Schraubertruppe das Mobiliar schon wieder zusammenbaute, Lampen installierte und den Waschtisch im Bad anbrachte. (Die Fliesenbohrer kamen dankbar zum Einsatz - die hat nämlich nicht jeder.....)

Noch Sofa, Schreibtische, Schränkchen und einiges weitere in den Wagen und retour.
Nun ging es an Einrichten - der arme Freund wußte nicht mehr, wo ihm der Kopf stand - während die anwesenden Damen die Möbelarrangements besprachen und durchsetzten.
Sofa zusammengebaut, Wohnzimmertisch zusammengebaut, Schränke im Wohnzimmer arrangiert, Regale geputzt, Bücherkartons ausgeräumt und ins Regal sortiert (wird er umsortieren - muß er auch - aber er ist die nächste Zeit dauernd auf Dienstreise - da stehen sonst die Kartons wandhoch noch Monate - das muß gleich einigermaßen wohnlich sein!).

Schlafzimmer eingerichtet, Betten bezogen. Überall geht Licht (erstmal nur Fassungen, aber immerhin - LICHT)

Um 17:30 Uhr waren viele Kartons zerkleinert (das Arbeitszimmer muß in Ruhe eingeräumt werden - da legt keiner Hand an), der Fernseher installiert, das Wohnzimmer geradezu benutzbar, genausp wie Bad, Schlafzimmer.

Die Küche wird erst geliefert - deswegen da keine weiteren Arbeiten.

Um 18 Uhr zog die Helfertruppe ab....
So - und nun muß ich sagen - ich hatte gestern ein ausgezeichnetes Bauch-Beine-Po Training - ich glaub ich bin 300 mal in diese verdammte Wohnung raufgejoggt und mit einem Karton wieder runter. Und ich habe den Inhalt eines 7,5 Tonners bewegt.

Und jetzt kann ich mich nicht mehr bewegen.
ICH BIN ALT UND GEBRECHLICH!
Ach ja - heut hat der Freund Geburtstag und wird 45. Happy Birthday J.!!!!

(und den sollte er nicht im Chaos verbringen - sondern in einer einigermaßen geordneten neuen Wohnung).

Dienstag, 3. Januar 2012

Ist das Poesie?

Warum hat man das Ding noch, wenn man über 40 ist?

Das hat den Charme von Prilblumen!
So sieht es innen aus:

Das war mein Onkel:

Das war jemand, der sich am allerwenigsten an das hielt, was sie geschrieben hat:

Meine Lehrerin in der Grundschule:

Meine damals allerbeste Freundin:

Das meine Musik-Lehrerin (eine Schwester)

Und das war meine Latein und Deutsch-Lehrerin - ebenfalls Schwester:

Immerhin - ich kann mit dem, was mir geschrieben wurde zumindest teilweise was anfangen - manches habe ich tatsächlich verinnerlicht!

Freitag, 30. Dezember 2011

Freunde - und wie man sich an sie erinnert

Ich hab ja einige Freunde, die wirklich weit weg leben - eine Freundin sogar ganz ganz weit - sie lebt in Neuseeland.

Wir schreiben uns per Email - und auch per Post - ich schicke ihr jeden Monat einen dicken Umschlag, mit Filmen, die ich im Fernsehen für sie aufnehme auf DVD, mit Hörbüchern usw.

Das mache ich seit mehr als 10 Jahren. Also sind über 500 dicke Umschläge nach Neuseeland gegangen (sie dürfte die umfangreichste DVD und Hörbuchsammlung auf deutsch im ganzen Land haben....)

Außerdem wandern natürlich Weihnachts-, Advents- und Geburtstagspäckchen hin und her.

Vor ein paar Jahren hat sie begonnen, mir ein besonderes Geschenk zu machen:


Diese Sorte modernes Bettelarmband gibt es ja auch bei uns - in Neuseeland ist es ein anderer Hersteller - und die einzelnen Elemente haben jeweils auch eine Bedeutung:

Seeigel, Muschel und Seestern stehen natürlich für die Küsten und die Insellage.
Das erste Glaselement (von unten) steht für die "Bay of Islands", wo meine Freundin lebt.
Das zweite steht für Mahurangi - eine wunderschöne Urlaubsregion.
Das dritte steht für Wairarapa - eine Schafzucht- und Weinbaugegend.
Das grünliche Glaselement (das letzte oben) steht für die Great-Barrier-Insel ist eine Insel im Norden von Neuseeland. Sie liegt 88 km nordöstlich von Auckland, der nächstgelegenen Stadt auf der Nordinsel Neuseelands, entfernt.
Der Bienenkorb steht für die Bienenzucht (zum einen hat meine Freundin Bienen, zum anderen kommt aus Neuseeland der Manukahonig)
Das Herz ist das "Aotearoa's Heart" - ein Element, dessen Erlös für die Erdbebenhilfe in Christchurch gespendet wurde.
Der Farn ist natürlich die Pflanze Neuseelands.

Jeder Anhänger erinnert mich daran, daß meine Freundin an mich denkt, auch wenn sie Urlaub macht (denn daran erinnern die Glasanhänger, die nicht ihren Heimatort betreffen).

Sie erinnern mich außerdem an meine eigene Neuseelandreise.

Über 20.000 km entfernt - und jeden Tag da....

Samstag, 15. Oktober 2011

13 Gramm...

..... hätte ich noch dazupacken können....

Ich habe gerade meine "Adventspäckchen" für USA und Neuseeland fertig gemacht. Nach mehr als 10 Jahren habe ich Übung und mein Fehler vom ersten Jahr wiederhole ich nicht, als ich einige Gramm über den erlaubten 2000 Gramm war und das fertige Paket nochmal von der Post wieder mitgenommen habe (weil der Unterschied von Päckchen zu Paket nach USA halt 20 € ausmacht - und nach Neuseeland sogar fast 30 €).

Inzwischen rechne ich schon beim Einkaufen die gewichte der einzelnen Dinge zusammen (ins Adventspaket kommen eigentlich nur Süßigkeiten wie Marzipankartoffeln, Dominosteine, Lebkuchen, Stollenkonfekt....), weiß mittlerweile, was die Umverpackung so in etwa wiegt und wieviel ich für Karton, Blubberfolie, Karte und Klebeband rechnen muß.

Das Neuseelandpaket wiegt 1987 Gramm..... das USA-Paket 1959 Gramm. Punktlandung.

Als Päckchen ohne Luftpostzuschlag dauert es erfahrungsgemäß 4-6 Wochen (einmal leider auch 12 Wochen).

Dieses Jahr gehen die Sachen zum ersten Mal als "Brief" raus - seitdem das Briefporto Ausland vereinfacht wurde, ist es für die Zone Welt nämlich tatsächlich so viel billiger geworden, daß der Unterschied zwischen Päckchen (ohne Luftpost) und Brief (mit Luftpost) nur noch 2 € beträgt. Und "Briefe" dauern nur 7 - 10 Werktage....

Und dann dürfen die ihre Pakete bis zum 1. Advent nur angucken. Gemein....

Samstag, 13. August 2011

Ich schäme mich....

.... aber nicht genug ;D
Ich spiele jetzt Tennis:

OK - es ist nur zu Hause - es ist das Mücken- und Obstfliegen-Mörder-Tennis! :##
So bescheuert das Ding aussieht - es ist genial!
Statt die blöden Viecher totzuschlagen und abscheuliche Flecken an der Wand zu produzieren oder widerwärtige Klebefallen aufzuhängen, in denen sich nur der menschliche Bewohner verklebt oder Gift zu versprühen, von dem Frau Migräne bekommt, bringt dieser fabelhafte Tennisschläger die fiesen Mitbewohner elektrisch um die Ecke.
Knöpfchen drücken, dafür sorgen, daß Plagegeist gegen die "Bespannung" fliegt - und.... blitz und weg...
ICH LIEBE ES! >:-[
Mein allerliebster Reisebegleiter-Freund hats mir geschenkt (der, der auch mit Vitamin-Tabletten, eiskaltem Cola-Light und erledigtem Check-In auf mich am Flughafen wartet....) Einfach ein Mann, der weiß, was Frauen wollen!

Sonntag, 6. Februar 2011

Wenn Du nicht allein sein willst...

....dann lad halt jemand ein!
Gestern war mir so - wie schön wäre ein ausgiebiges Sonntagsfrühstück - so mit allem, mit verschiedenen Wurst- und Käsesorten, Ei, frischem Orangensaft, Kuchen, frischen warmen Brötchen, Lachs - einfach mit allem.
Macht kein Single für sich allein - lohnt sich einfach nicht.
Also schnell rumtelefoniert - und die anderen fanden das auch ne tolle Idee.
Als Uhrzeit wurde "zweistellig" ausgemacht und so saßen wir heute zu viert gemütlich im Erker am vollgepackten Tisch - und schlemmten uns ein paar Stunden durch das Angebot. Eine Flasche Cidre wurde auch noch geköpft und kaum fünf Stunden später brachen meine Gäste vollgefuttert auf den Heimweg.
Doch - so finde ich einen Sonntag schön!

Sonntag, 19. Dezember 2010

Weihnachtskochen

Ich bin schon ganz aufgeregt - heut ist unser Weihnachtskochen!
Wer (ich weiß - meine Leserschaft ist begrenzt) mein Blog ab und an liest weiß ja - wir kochen jede Woche.
Aber am letzten Sonntag vor Weihnachten ist eben unser Weihnachtskochen. Das gibts was, was lang dauert (diesmal Filet mit Pesto eingerieben und bei niederer Temperatur im Ofen gegart) und wir fangen schon nachmittags an und diesmal gibt es Torte UND Weihnachts-Tiramisu.
Beschert wird diesmal nicht, weils noch wirklich zu weit vor Weihnachten ist - und wir wollen die Kinder nicht verwirren - sie sind alt genug, um Fragen zu stellen.... Und das Christkind kommt nunmal erst am 24. und nicht am 19.!
Diesmal sind wir nicht so viele (unser Rekord waren 20 Erwachsene und 6 Kinder - ich gebe zu - das war in einem Reihenhauswohnzimmer zuviel) - diesmal also nur 11 Personen.
Und ich habe keine zu hohe Erwartungshaltung - es ist immer wunderschön. Und da, wo wir immer kochen, wurde gestern schon der Baum aufgestellt und geschmückt - damit wir weihnachtlich feiern können.
Ich freu mich ganz arg! Jetzt wirds Weihnachten!