Ein Katzensprung war es - von Malta nach Sizilien!
Letztes Jahr waren wir schon in Palermo - dieses Jahr also andere Ecke der Insel - verbunden mit der Fahrt durch die "Straße von Messina" (da sind es teilweise nur 3 km zwischen Festland und Sizilien).
Wir sind in den frühen Morgenstunden angekommen - zu sehen gäbe es ja vieles - so kann man Ausflüge nach Taormina machen - hübsche Stadt und Ausgrabungen.
Wir hatten aber andere Pläne - wir haben einen Leihwagen gebucht. Die Autovermietung habe ich sorgfältig ausgesucht - logisch - der Preis war wichtig - aber auch, daß die Vermietstation quasi direkt am Hafen ist. Einmal über die Straße rüberfallen - schon da.
Der Leihwagen kostet knapp 40 €, gebucht haben wir über Drive FTI und der Vermieter ist letztlich "Maggiore". Ein Vorteil: Man bekommt das Auto "vollgetankt" (zumindest theoretisch) und tankt es bei Abgabe wieder voll. Warum das besser ist? Üblich ist inzwischen ein "Voller erster Tank und man kann es leer abgeben" - entsprechend teurer ist das Auto. Nur - gerade bei Kurzmieten wird so gut wie nie leer gefahren - da verschenkt man schnell einen halben Tank. Und selbst bei längeren Mieten - es traut sich ja niemand, das Auto wirklich auf den letzten Tropfen leer zu fahren - immer ein gutes Geschäft für den Vermieter.
Aber genug des Exkurs. Wir hatten einen Ausflug zum Ätna vor. Navi hatten wir dabei. Sei auch ganz einfach (Himmel - es kann ja nun nicht so schwer sein, den Berg zu finden....). Auf die Autobahn von Messina aus, Ausfahrt Ätna.
Dann wirds kurvig. Das haben Berge ja gerne so an sich.
Es riecht auch etwas schwefelig - das könnte ein Zeichen sein. Dann eine Bergstation - und ein Skilift, der nicht in Betrieb ist, ein paar Souvenirhütten und gähnende Leere.



Sehr seltsam!
Parkplätze für hunderte - aber außer uns nur 3 Autos da. Aufklärung naht - wir bekommen das Gespräch der Reisenden eines anderen Wagens mit einer Souvenirverkäuferin mit. Wir sind Ätna Nord - wir müssen aber Ätna Süd. Ätna Nord ist nur Skibetrieb - aber ohne Schnee kein Skibetrieb.
AHA - nennt mich kleinlich - aber so ein klitzekleiner Hinweis IRGENDWO dazu (ich habe etliches gelesen und auch die Schilder) wäre schon irgendwie hilfreich gewesen. Also kurvige Straße wieder runter, am Schwefel vorbei, wieder auf die Autobahn - nächste Ausfahrt Ätna raus - nur um ein Schild Ätna Ost zu sehen - also wieder rauf auf die Autobahn - und die nächste Ausfahrt runter (immer dran denken - Autobahngebühr.....).
Kurvig geht es rauf - der Beste Mitreisende der Welt hält es für unmöglich, daß diese leeren kurvigen Straßen tatsächlich die Zufahrt zu DER SEHENSWÜRDIGKEIT sind.
Aber - Trompetenhall und Donnerschall - wir kommen auf einem RIESIGEN Parkplatz an - Plätz sicher für 500 Autos und 200 Reisebusse. Belegt von ca. 3 Reisebussen (markiert mit dem Schild "Serenade of the Seas") und maximal 20 Autos.

Man kann von hier aus noch mit einer Seilbahn auf den Gipfel fahren.

Wir checken mal unser "Zeitbudget" und entscheiden uns dann, nur den Silvestri-Krater zu umrunden. Das ist einer der "Nebenkrater". Die Landschaft ist wirklich karg, mondähnlich - zumindest wie ich mir mondähnlich vorstelle - und schroff.


Wir haben übrigens etwa 15 Grad Celsius oben - was quasi kuschelig warm ist - denn es kann da durchaus auch im September Schnee haben - was ja der Skilift beweist.
Wir brechen zeitgleich zu einem der Schiffs-Reisebusse auf und schlängeln uns hinter ihm die Strecke hinab - der hat schließlich das gleiche Ziel wie wir.

Wir kommen durch Gegenden, wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen:

In schallendes Gelächter brechen wir allerdings aus, als wir an der Tankstelle vorbeikommen, an der wir bei der Ausfahrt Ätna Ost getankt hatten - es hätte also einen Weg von dort gegeben....
In Messina kämpfen wir uns durch die Einbahnstraßen wieder zu unserer Autovermietung - die größte Kunst ist eigentlich, einen Parkplatz für den Wagen zu bekommen. Abgeben ist einfach - zur Sicherheit haben wir aber den Wagen einmal rundum fotografiert samt Tacho- und Tankstand.... - damit man im Falle des Falles einen Beleg. Denn schließlich muß man einen Kreditkartenbeleg hinterlassen.... (zur Ehrenrettung der Sizilianer muß man aber sagen - es gab keinerlei unrechtmäßige Belastungen oder Abbuchungen).
Auf dem Schiff angekommen senkt sich am Nachmittag schon wieder langsam Dämmerung und Dunst über die Stadt:

Ciao Sizilien!
Letztes Jahr waren wir schon in Palermo - dieses Jahr also andere Ecke der Insel - verbunden mit der Fahrt durch die "Straße von Messina" (da sind es teilweise nur 3 km zwischen Festland und Sizilien).
Wir sind in den frühen Morgenstunden angekommen - zu sehen gäbe es ja vieles - so kann man Ausflüge nach Taormina machen - hübsche Stadt und Ausgrabungen.
Wir hatten aber andere Pläne - wir haben einen Leihwagen gebucht. Die Autovermietung habe ich sorgfältig ausgesucht - logisch - der Preis war wichtig - aber auch, daß die Vermietstation quasi direkt am Hafen ist. Einmal über die Straße rüberfallen - schon da.
Der Leihwagen kostet knapp 40 €, gebucht haben wir über Drive FTI und der Vermieter ist letztlich "Maggiore". Ein Vorteil: Man bekommt das Auto "vollgetankt" (zumindest theoretisch) und tankt es bei Abgabe wieder voll. Warum das besser ist? Üblich ist inzwischen ein "Voller erster Tank und man kann es leer abgeben" - entsprechend teurer ist das Auto. Nur - gerade bei Kurzmieten wird so gut wie nie leer gefahren - da verschenkt man schnell einen halben Tank. Und selbst bei längeren Mieten - es traut sich ja niemand, das Auto wirklich auf den letzten Tropfen leer zu fahren - immer ein gutes Geschäft für den Vermieter.
Aber genug des Exkurs. Wir hatten einen Ausflug zum Ätna vor. Navi hatten wir dabei. Sei auch ganz einfach (Himmel - es kann ja nun nicht so schwer sein, den Berg zu finden....). Auf die Autobahn von Messina aus, Ausfahrt Ätna.
Dann wirds kurvig. Das haben Berge ja gerne so an sich.
Es riecht auch etwas schwefelig - das könnte ein Zeichen sein. Dann eine Bergstation - und ein Skilift, der nicht in Betrieb ist, ein paar Souvenirhütten und gähnende Leere.



Sehr seltsam!
Parkplätze für hunderte - aber außer uns nur 3 Autos da. Aufklärung naht - wir bekommen das Gespräch der Reisenden eines anderen Wagens mit einer Souvenirverkäuferin mit. Wir sind Ätna Nord - wir müssen aber Ätna Süd. Ätna Nord ist nur Skibetrieb - aber ohne Schnee kein Skibetrieb.
AHA - nennt mich kleinlich - aber so ein klitzekleiner Hinweis IRGENDWO dazu (ich habe etliches gelesen und auch die Schilder) wäre schon irgendwie hilfreich gewesen. Also kurvige Straße wieder runter, am Schwefel vorbei, wieder auf die Autobahn - nächste Ausfahrt Ätna raus - nur um ein Schild Ätna Ost zu sehen - also wieder rauf auf die Autobahn - und die nächste Ausfahrt runter (immer dran denken - Autobahngebühr.....).
Kurvig geht es rauf - der Beste Mitreisende der Welt hält es für unmöglich, daß diese leeren kurvigen Straßen tatsächlich die Zufahrt zu DER SEHENSWÜRDIGKEIT sind.
Aber - Trompetenhall und Donnerschall - wir kommen auf einem RIESIGEN Parkplatz an - Plätz sicher für 500 Autos und 200 Reisebusse. Belegt von ca. 3 Reisebussen (markiert mit dem Schild "Serenade of the Seas") und maximal 20 Autos.

Man kann von hier aus noch mit einer Seilbahn auf den Gipfel fahren.

Wir checken mal unser "Zeitbudget" und entscheiden uns dann, nur den Silvestri-Krater zu umrunden. Das ist einer der "Nebenkrater". Die Landschaft ist wirklich karg, mondähnlich - zumindest wie ich mir mondähnlich vorstelle - und schroff.


Wir haben übrigens etwa 15 Grad Celsius oben - was quasi kuschelig warm ist - denn es kann da durchaus auch im September Schnee haben - was ja der Skilift beweist.
Wir brechen zeitgleich zu einem der Schiffs-Reisebusse auf und schlängeln uns hinter ihm die Strecke hinab - der hat schließlich das gleiche Ziel wie wir.

Wir kommen durch Gegenden, wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen:

In schallendes Gelächter brechen wir allerdings aus, als wir an der Tankstelle vorbeikommen, an der wir bei der Ausfahrt Ätna Ost getankt hatten - es hätte also einen Weg von dort gegeben....
In Messina kämpfen wir uns durch die Einbahnstraßen wieder zu unserer Autovermietung - die größte Kunst ist eigentlich, einen Parkplatz für den Wagen zu bekommen. Abgeben ist einfach - zur Sicherheit haben wir aber den Wagen einmal rundum fotografiert samt Tacho- und Tankstand.... - damit man im Falle des Falles einen Beleg. Denn schließlich muß man einen Kreditkartenbeleg hinterlassen.... (zur Ehrenrettung der Sizilianer muß man aber sagen - es gab keinerlei unrechtmäßige Belastungen oder Abbuchungen).
Auf dem Schiff angekommen senkt sich am Nachmittag schon wieder langsam Dämmerung und Dunst über die Stadt:

Ciao Sizilien!
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