Freitag, 9. August 2013

Entrümpeln "Work in Progress"

2/3 des Jahres sind um - und theoretisch dauert meine jährliche Entrümpelungsaktion ja nur 30 Tage...
Diese Jahr hatte ich ja einige Dinge in Angriff genommen, die recht aufwendig sind.
So sieht es aus:
Die Eisenbahnsachen sind komplett verkauft. Alles. Der Erlös war ziemlich genau der, den ich mich dank meiner Recherchen realistisch dafür errechnet hatte.
Von den Dingen, die ich bei amazon angeboten habe ist viel verkauft. Es dauert zwar - aber dafür geht manches auch für sehr gute Preise weg. Ich habe einfach alles in einer großen Box - und wenn sich wieder eine "Verkaufsmeldung" in meinem Postfach findet, hab ich alles gleich griffbereit.
Letztens erst habe ich meiner Schwägerin einen "Minikühlschrank" überlassen. Und ein "Verwandlungskissen".
Der Minikühlschrank hatte meinen Handwerkern beim Umbau gute Dienste geleistet (Milch kühlen, Getränke - der Umbau war im August - und ich hatten denen ne Senseo etc. reingestellt zur Nutzung)
Aber der Umbau ist vorbei - ich brauchte ihn nicht mehr. Meine Schwägerin hatte im Gespräch gesagt, sowas könne sie brauchen - ich :!: hab ich - sofortige konspirative Übergabe. Und das "Verwandlungkissen" ist prima im Auto - kurze Rast - Kissen zur Decke 135*200 entfaltet - niemand muß im Dreck sitzen. Nur - ich hab aus nem Job früher davon viele. Ich brauch nicht viele. Verschenkt....
Ich habe viel Tupperware verkauft. Es ist unfaßbar, wieviel man da hat, was man doch nicht benutzt. Es bleibt immer noch eine Schublade voll, die wirklich benutzt wird. Aber es gab einiges an "Gastgebergeschenken" etc. - nicht selbst ausgesucht, im Zustant "NIP - new in plastic"..... irgendwie "totes Kapital" - jetzt nicht mehr.
Gerade im Keller habe ich immer wieder "aktiv den Blick schweifen lassen" - und noch viel verschenkt, weggeworfen oder aufgebraucht. Der wird nie leer sein - aber es ist deutlich übersichtlicher geworden.
Thema Vorratshaltung: ich kaufe natürlich immer mal wieder etwas, was es als "Aktionsware" gibt. (ich sage nur "Aldi Wochenprospekt"). Aber: Ich kaufe tatsächlich nur Sachen, die ich auch wirklich esse. Ich habe keine Dose Thunfisch mehr ins Haus gelassen! Ich denke beim Griff zur Aktionsware drüber nach: BRAUCHST DU DAS WIRKLICH. Wenn ich dann "JA" sage, ist es ja OK. Oft sage ich "NEIN".
Meine Wohnung ist trotzdem weder leer noch ein Fall für "Schöner Wohnen". Ich habe immer noch viel zu viele Dinge, es gibt sentimentales "Nippes-Zeug", von dem ich mich nie trennen werde - und wenns 10 x Staubfänger sind.
Feng Shui clean wirds nicht werden. Und auch keine Konsumverweigerer-Wohnung.
Es bleibt auch sicher genug für "30 Tage-Entrümpeln 2014".
Ich persönlich bin allerdings hochzufrieden.
Für mich ist es Gedankenanstoß, Ballast abwerfen und ein wenig "Schweinehund überwinden".
Die Eisenbahn-Verkaufsaktion hatte ich immerhin 5 Jahre aufgeschoben....

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