Sonntag, 25. August 2013

La Cipollina (die Zwiebelsauce)

Das Rezept stammt nicht von mir - sondern ist eines der Rezepte aus "Le Ricette de Juliana" der Fattoria La Vialla.

Für Faule ist es auch nur, wenn man berücksichtigt, daß man es
a) auch kaufen kann
b) ja damit eine tolle Grundlage hat, die einem später viel Arbeit erspart!
c) es wirklich keinerlei teure Zutaten sind und prima Resteverwertung ist für eine übrige Karotte, ein Stück Sellerie und die immer zu großen Säcke Zwiebeln ist....

Alle Saucen, die man dort kaufen kann werden mit genauem Rezept zum Selbermachen im Katalog vorgestellt. Wenn also eine neue Sauce ins Sortiment kommt - gibts das Rezept. Dann kann sich jeder überlegen: Selbermachen oder Kaufen.

Zutaten für ein 500 gr Glas:
1 kg Zwiebeln (nach Wahl/Marktlage)
200 ml Olivenöl extra vergine
100 gr Karotten
70 gr Stangensellerie
1 Teel. Petersilienblätter
150 gr Rohrzucker
50 gr Vollkornmehl
2 Teel. gemahlener schwarzer Pfeffer
Salz nach Geschmack (lieber vorsichtig starten - nachwürzen geht immer)

Zwiebeln schälen und erste Haut entfernen, halbieren und eine halbe Stunde in kaltem Wasser wässern (man weint weniger und sie sind dann auch milder)
Karotte ,Sellerie und Petersilie putzen und fein hacken, mit dem Öl bei kleiner Hitze in eine große Pfanne und leicht erwärmen.
Die Zwiebeln in kleine Stücke würfeln und dazugeben, erhitzen und Zucker, PFeffer, Vollkornmehl und ein wenig Salz dazugeben. Gut vermengen, Herd runterschalten und bei kleiner Stufe 25-30 Minuten köcheln lassen. Einen Dazu halben Schöpflöffel Wasser hinzugeben, wenn die Zwiebeln beginnen Farbe anzunehmen.
Immer schön drauf achten - rühren. Wenn alles weich gekocht ist und halb durchsichtig und cremig ist die Sauce fertig.

Nun kann man sie wie Marmelade abfüllen in sauberste Gläser.

Man kann die Sauce auf geröstetes Brot geben (und als Ergänzung zur Bruscetta servieren), man kann sie auf gegrilltes Gemüse geben als Antipasti, man kann sie als Saucengrundlage für Tomatensauce nehmen, oder für Zwiebelsuppe, statt Senf zu kaltem Schweinefleich (oder warmen), füllung für herzhafte Crepes oder um den Geschmack von Saucen und Suppen abzurunden.

Quasi ein Allrounder.

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