Mittwoch, 21. September 2011

Mariner of the Seas 20.09.2011

Florenz-Civitavecchia

Das Frühstücksbuffet im Hotel ist auf jeden Fall ausreichen, Cornflakes, 2erlei Kuchen, Brötchen und süße Teile und auf Wunsch Eierspeisen, außerdem Saft und Wurst und Käse, Joghurt und frisches Obst sollten einen zufriedenstellen – nur der Kaffee entsprach berüchtigten Hotelvarianten: Wie heißer aufgegossener Espesso, lange stehen gelassen mit einigen Löffeln Nescafe. Ich glaub, es wird in Italien mit dem Wort Cafe Americain bezeichnet. Egal welche Menge Milch hineinkommt, es wird etwas grau und schlägt auf den Magen...

Unser Navi und auch Google schlägt uns manch kapriziöse Routenführung vor (oft verlassen wir eine Straße, gurken durch idyllische Dörfer, um dann wieder auf genau diese Straße zu kommen. Wir vermuten, daß die "Wertigkeit" der Straßen falsch hinterlegt ist und deswegen Dorfstraßen mit niedriger Ziffer bevorzugt werden. Und dann führt auf einmal über uns eine mehrspurige Autobahn, wo im Navi eine weiße Ödnis außer unserer Dorfstraße SS1 ist. Da wir wenig Eile haben, lassen wir uns aber weiter durch Olivenhaine und Weinfelder leiten. Gegen 12 Uhr trudeln wir in Civitavecchia ein – das Meer, das Meer!

Jetzt hieß es, unseren gebuchten Parkplatz finden (wobei man die GPS-Koordinaten bekommt und den Straßennamen. Nur – das Navi versteht nur Straßen). Mehr durch Zufall und eine schnelle „Abbiegung“ fanden wir den Platz – Gepäck raus und entgegen der Beschreibung machten deren Shuttlebusse auch keine Mittagspause, sondern wir konnten alles gleich umladen, uns sortieren und einsteigen.

http://www.myparking.eu/scheda.php?idmp=107

Auch am Hafeneingang hatte der Bus die Lizenz zur einfahrt – ersparte das Umladen in ein Hafenshuttle. Der Bus setzte uns direkt vor der Kofferabgabe zum Schiff ab. Koffer einem Mitarbeiter gegeben, ihn auf dem Wagen entschwinden sehen und aller Lasten ledig konnte man zum Check In gehen. Und auch hier – keine schlangen, keine Warterei – überall wurde durchgewunken, sofort ein Mitarbeiter für uns bereit.

Wir haben von der Einfahrt auf den Parkplatz bis ins Windjammer-Restaurant des Schiffes genau 25 Minuten gebraucht – 12:25 Uhr konnten wir essen.

Ab 13:00 sollten die Kabinen dann bereit sein. Waren sie auch – nur die Koffer brauchten etwas. Bis dahin erkundeten wir das Schiff – groß genug ist es ja.

Für 16:45 war die Rettungsübung angesetzt – ohne Schwimmwesten – aber mit Namensliste – die wurde streng kontrolliert.

Faszinierend war, daß weit nach der letzten Boarding-Zeit noch Trupps von Gästen ankamen – mein Nervenkostüm wurde es nicht mitmachen, SPÄTER als erlaubt anzukommen. Viele zeigen erstaunlicherweise keine Spur Hektik.... nicht herausbekommen haben wir jedoch, was mit den Pärchen war, daß nach der „All Onboard“ Zeit das Schiff verließ, ein Plüschtier und 2 Koffer dabei und mehrere Meter Abstand zwischen sich – ist da eine Traumreise geplatzt?

Das Abendessen ist naturgemäß am ersten Abend leger, wir hatten ja MyTimeDining – das wird in Deck 5 serviert. Ich hatte z.B. eine gekühlte Suppe (eine Art Gazpacho), Spinatsalat, mal suchen, welches Hauptgericht und Dessert....

Ich würde das Essen als passablen Durchschnitt bezeichnen. Eiswasser wird unaufgefordert eingeschenkt, ein „Verkaufsdruck“ bei Getränke wäre uns nicht aufgefallen.

Viele Gäste nehmen das Soda-Paket (ca. 7,50 $ pro Tag), wir haben uns dagegen entschieden, da den ganzen Tag Eiswasser, Eistee, Kaffee und Tee und ein paar aromatisierte Wassergetränke (Lemonade, Fruit Punch, Strawberry-Water) an den Getränkestationen stehen. Ein Wasserspender ist am Jogging-Track, Kaffee rund um die Uhr gibt’s an einem Stand in der Promenade sowie aus 2 WMF-Automaten im Promenaden-Cafe.

Als Wasser- und Gelegenheits-Cola-Trinker reicht das Angebot.

Wir gucken uns noch die Welcome-Show an (mit einem BMX-Show-Act).

Und dann lassen wir uns in den Schlaf wiegen. Seeluft macht müde.

Alle Koffer waren angekommen – und irgendwie haben wir nicht nur die Kabinen bezogen, sondern wir sind eher „eingezogen“... samt eigenem Tisch...

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