Posts mit dem Label Mariner of the Seas werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Mariner of the Seas werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 26. November 2011

Mariner of the Seas 27.09.2011

Seetag

Ich gebe es zu – Seetage begehen wir in aller Faulheit. Frühstücken, lesen, Whirlpool, Pool und dann wiederholungen ab dem Punkt „lesen....“
Ich werd aber noch ein paar Bilder vom Schiff hier einstellen.

Dienstag, 4. Oktober 2011

Mariner of the Seas - 04.10. - Garda

Garda – zu Hause

Das Frühstücksbuffet ist für italienische Verhältnisse mehr als opulent, einschließlich Rührei, frischem Obstsalat, Darbo-Marmeladen und Bio-Müsli (abgepackt). Sogar Akazienhonig für den Tee wird am Tisch vorgehalten. Wurst, Speck, Schinken und Käse ergänzen das Angebot.

Wir fahren noch nach nach Marling, um bei der Privatbrennerei Untherthurner „Wunschzettel“ abzuarbeiten.
Unser Navi beschließt, die schnellste Strecke würde uns nun über den Jauchenpaß führen – seufz – das erinnerte mich wieder, warum ich Berge nicht so mag. Immerhin – im Gegensatz zu meiner Kindheit wird mir nicht übel.... ich werd nur stiller. Nein – ich fahre nicht gerne Paßstraßen. Ich bin Autobahnbefürworterin....
Ein Mittagessen in Sterzing, dann geht’s endgültig auf den Heimweg – und gegen 18:00 Uhr stehen wir vor meiner Tür und die Koffer in meiner Wohnung sagen mir: Zu Ende....

Montag, 3. Oktober 2011

Mariner of the Seas 03.10.2011

Civitavecchia

Weit vor der angekündigten Ankunftszeit werden wir von dem Rumpeln der Gepäckwagen geweckt.Die Gabelstapler nehmen mit den Gitterwagen jede Bodenwelle mit Schwung.

Wir frühstücken ein letztes Mal auf dem Balkon (wir hatten einige Kleinigkeiten auf der Kabine und statt uns im Buffetrestaurant um die Plätze zu kloppen, holen wir im Promenadencafe einen Kaffee, sitzen lieber auf unserem Balkon, trinken einen Kaffee und essen etwas. Wir können bis zu unserer "aufgerufenen" Zeit auf der Kabine bleiben. Eine Viertelstunde vor unserer Zeit (09:15 Uhr) machen wir uns auf den Weg zum "Sammelpunkt" Theater – werden aber gleich wieder losgeschickt – wir können von Bord.

Die Koffer sind nach Ausschiffungs-Nummern sortiert aufgestellt. Einer unserer fehlt – wird aber schnell gefunden. Trotz "unzerreißbaren" Gepäckband war es verschwunden – und der Koffer zur "undefinierbar-Ausgabe" gebracht.

Unser Shuttlebus zum Parkplatz kam etwa 10 Minuten später – so daß wir uns schon um 09:45 Uhr auf der Straße nach Hause befanden.

Als Etappenziel hatten wir uns Garda vorgenommen – denn in den süddeutschen Feiertagsrückreiseverkehr wollten wir ungern kommen. Schließlich war es das letzte schöne Wochenende – langes Wochenende bei strahlendem Wetter.

Gegen 16 Uhr erreichten wir Garda – Zimmer hatten wir im Hotel Benaco gebucht – das man auch mit bestem Gewissen weiterempfehlen kann. Die Bilder der Webseite entsprechen der Realität, es ist frisch renoviert, gegen eine Gebühr gibt es Parkplätze direkt am Haus, gratis einige 100 m entfernt. Zum Seeufer sind es keine 2 Minuten – von den Zimmern im 2. Stock (Balkonzimmer) sieht man auch den See....

http://www.hotelbenacogarda.it/home_GER.html

Es gibt noch Eis, Sonnenuntergang am See und Nudeln im Restaurant und dann ab ins Bett.


Sonntag, 2. Oktober 2011

Mariner of the Seas 02.10.2011

Neapel

Neapel heißt uns im rosa Morgenlicht willkommen.


Gestern hat uns unser Kabinensteward und auch unser Kellner eindringlich gewarnt, ja nichts bei fliegenden Händlern zu kaufen (Ipad für nur...... € - drin ist dann ein Pfund Salz...). Ich hätte zwar sowieso keine solchen Geschäfte gemacht – aber nachdem alle meine, in Neapel sei das noch weit „gefährlicher“ als anderswo, nehmen wir erst recht keine großen Geldbeträge mit. Einkäufe planen wir eh nicht.

Wir lassen die Busse mit den Gästen erstmal abfahren und machen uns dann auf den Weg zur Circumvesuviana.

Fahrplan und Fahrpreise hatte ich vorab recherchiert – es hieß: Pompeji kostet 2,80 € einfache Strecke pro Person.

http://www.vesuviana.it/web/en

Am Bahnhof am Schalter eine angenehme Überraschung – wir bekamen ein Ticket für 4,50 € als Tagesticket für uns beide. Ich bin nicht so ganz dahintergekommen – möglicherweise weil es Sonntag war und es nach 09:00 Uhr war – da gibt’s ja öfter eine Art „Familien-Spar-Nebenzeiten-Tageskarten“.... Ich habe extra noch einmal nachgefragt – ja -doch – alles richtig.

Also ab in den Zug. Die Fahrt dauert etwa 35 Minuten. Der Eingang zur Ausgrabungsstätte ist nur wenige Schritte von der Bahnhaltestelle entfernt, vorher verkaufen noch Händler Wasser – der Rat ist: zugreifen. 0,5 l Wasser (gefroren – keine schlechte Sache bei der Hitze – das taut langsam und man hat auch später noch kühles Wasser) kosten 1,00 €. Klar – etwas teurer als im Supermarkt – aber wirklich nur wenig.

Der Eintritt beträgt 11,00 € pro Person, der Audioguide nochmal 6,50 € - nimmt man 2 Audioguides, reduziert sich das auf 10,00 € für beide. Man muß eine Kreditkarte oder einen Ausweis als Pfand hinterlegen – kann also nicht den Nebenausgang nehmen, um das Gelände zu verlassen! (die Rückgabe ging aber schnell, die haben ein gutes System, die Pfänder zu sortieren).






Wir laufen bis zum großen Stadion:


Etwa gegen 15:30 Uhr machen wir uns auf den Rückweg – und sind erleichtert, daß wir nicht lange auf den Zug warten müssen. In Neapel nehmen wir dann die Linie 1 ab Portal Nolana bis zum Hafeneingang. (Im Moment endet die Linie hier auch - Bauarbeiten...)

Für heute abend ist eine Akrobatenshow angekündigt. Wir gucken ein wenig – es ist das Duo Claudio

http://www.ck-showproduktion.de/kuenstler/akrobatik/duo-claudio

Nicht ganz unser Interesse – wir gehen.

Daß auch die „Farewell-Show“ stattfindet, wird leider im deutschen Bordprogramm nicht weiter erwähnt – was ich ärgerlich finde. So packen wir unsere Koffer.

Auch hier: Die Abreiseinformation erhält man nicht automatisch auf die Kabine – sie liegt ab dem Vortag an der Rezeption aus. Man sieht den Gast hier in der „Holschuld“. Im deutschen Cruise Compass ist das mit keinem Wort erwähnt. Der Ausdruck der Kabinenabrechnung ist erst am Morgen der Abreise an der Tür – wer Unstimmigkeiten nicht vorher am Bildschirm entdeckt, steht ggf. in langen Schlangen an.
Das Gepäck soll bis 23:00 Uhr vor der Kabine stehen.

Samstag, 1. Oktober 2011

Mariner of the Seas 01.10.2011

Palermo

Palermo stellte sich als Stadt heraus, mit der wir – von den Außentemperaturen abgesehen – nicht warm wurden. Wir hatten uns nichts weiter vorgenommen außer „Eis essen bis mir schlecht ist und Kaffee trinken“. Nun gut – das haben wir geschafft (OK – mir wurde nicht schlecht – aber lecker war das Eis).

Nachdem mein Reiseführer mir versicherte, nach Jahren des Niedergangs befände sich die Stadt seit einigen Jahren auf dem aufsteigenden Ast erwartete ich einiges. Die Realität war niederschmetternd. Wer auch nur ein paar Schritte abseits der Hauptstraße macht, stellt fest, daß es außer in den von EU-Geldern finanzierten Restaurierungszonen heruntergekommen ist. Menschen wohnen in Häusern, die bei uns als Abbruchzone markiert wären.

Natürlich gibt es trotzdem Sehenswertes und vielleicht tue ich der Stadt unrecht - ich sage deshalb ganz klar:

Meine unerhebliches, subjektive Meinung.







Wir genießen nach der Rückkehr aufs Schiff den noch nicht so vollen Pool und den Whirlpool....
Abendshow sind die Backbeat Beatles
http://www.backbeatbeatles.com/

Freitag, 30. September 2011

Mariner of the Seas 30.09.2011

Seetag

Wie üblich und schon beschrieben – fauler Seetag. Heute würde nochmal die Eisshow stattfinden.
Heute Abend tritt Sean O Shea auf – beschrieben wird das mit Komödie, Musik und Energie.

http://www.sosmad.com/

In der Realität war das so unlustig wie nur was – und zudem stellte sich akute Antipathie ein – warum auch immer (vielleicht weil der Darsteller etwas so „spontan“ rüberkam, wie Florian Silbereisen – und auch so aussah). Wir flüchteten nach 15 Minuten.

Donnerstag, 29. September 2011

Mariner of the Seas 29.09.2011

Athen

In Athen hatten wir ja nur ein Ziel: SEGWAY FAHREN....

Auf unserer vorletzten Kreuzfahrt waren wir schon mal in Athen und haben auf Kultur gemacht und die Akropolis besichtigt – deswegen war der Plan nun nur Spaß zu haben.

Bei Athen Segway hatten wir schon lange im voraus die "National Garden" Tour gebucht.
http://www.athenssegwaytours.com/

Wir hatten vor, mit der Metro zum Büro zu fahren – nachdem auch noch die Taxifahrer streikten, war das die beste Möglichkeit – die Strecke zur Metro waren wir schon mal gelaufen – überraschend war höchstens, daß unser Schiff am Terminal B hielt – was nochmal ein gutes Stück weiter von der Metro weg liegt. Aber von dort aus gab es einen kostenlosen Hafenshuttle zum Eingang des Hafens – so daß nur der "normale" 20-Minuten-Marsch vor uns lag. Dann mit der Metro bis Omonia, umsteigen, 3 weitere Haltestellen bis Acropoli und dann ein paar Meter zu Fuß.

Letztlich brauchten wir doch fast 90 Minuten insgesamt und kamen genau pünktlich an. Kurze Einweisung – wir waren schonmal Segway gefahren – man kommt sehr schnell wieder in die Bewegung. Dann gings schon los. HILFE – es hieß, nur in Fußgängerzonen – und jetzt müssen wir gleich zu Beginn eine Bordsteinkante runter und über eine 6spurige Straße, die Autofahrer und Busse sehen eigentlich nicht aus, als ob sie Segway-Fahrern Rücksicht entgegenbringen.... Die Stufe hilft unser Guide mir – aber rüber müssen wir. Dann wird’s besser und wir arbeiten die Punkte unserer Tour ab – machen wir uns nichts vor – die Tour ist ein bißchen vorgeschoben, um einfach Spaß mit den Dingern zu haben. Vorbeigekurvt sind wir an folgenden Sehenswürdigkeiten:

Hadrians Arch
Temple of Zeus
Zappion Garden
Constitution Square
Unknown Soldier memorial
Prime Minister's residence
Former Royal Palace
Old and new Parliament
Panathinaiko Stadium

Weil ich machmal doch noch etwas ungelenk auf dem Ding stehe, geht es ganz schön in die Füße (man bewegt sich ja durch Gewichtsverlagerung vor oder zurück). Somit sind wir nach 90 min ganz schön groggy und sitzen auf einem Mäuerchen in der Fußgängerzone und trinken erstmal ein Cola. Der 2. Guide der Company kurvt vorbei und fragt, ob es uns gefallen hat. KLAR. Ob wir Lust haben, für den halben Preis noch ne Kurztour dranzhängen. KLAR! (da gabs wohl nen freien "Slot", den sie mit uns füllen konnten....).

So kamen wir in den Genuß der komprimierten Akropolis Tour:

Acropolis
Propylaea
Hill of Filopapou
Temple of Hephaestous
Thission
Agora
Monastiraki
Plaka


Danach sind wir nur noch groggy zum Schiff zurück – begeistert. Wenn die Dinger nicht so teuer wären – einer kostet 6000 €... und einer ist langweilig – man muß schon zu zweit fahren können.

Heute abend findet im Theater die Show von jamie Allen statt – Magier heißt es. Ich würde es Taschenspieler nennen. Die Tricks sind nicht schlecht – aber für eine große Bühne eher nicht geeignet – da nutzt es auch nichts, daß er manches mit kamera und Übertragung auf eine Leinwand vorführt. Meiner Ansicht nach ist das Programm "clubtauglich", nicht für ein Theater mit 1500 Sitzplätzen.

Mittwoch, 28. September 2011

Mariner of the Seas 28.09.2011

Ephesus

Für Ephesus hatten wir uns den Luxus eines Privatreiseleiters samt Minibus und Fahrer gegönnt.

http://www.ephesusdeluxe.com/5,from-kusadasi-ephesus-deluxe-tour.html

Wir haben Erkan Kivrak angefragt aufgrund einer Empfehlung und haben es nicht bereut.

Er erwartete uns gleich beim Schiffsausgang mit einem Namensschild. Auch unser Minibus war schon da.
Zuerst fuhren wir zum Haus der Jungfrau Maria (oder man glaubt, daß es das sei). Man kann Wunschkerzen anzünden, an heiligen Quellen Wasser zapfen für Gesundheit, Glück oder Reichtum.... und an einer Wunschmauer kann man Zettel mit seinen Wünschen aufhängen.


Nun ja.

Weiter geht es aber nun nach einem Tee zur Ausgrabungsstätte von Ephesus.





(das 1 Million-Teile Puzzle: Rekonstruktion von Wandbelägen und Böden der Terrassenhäuser)


(Terrassenhäuser – eine Art römische „Luxus-Wohnanlage mit Wohnungen von über 400 qm bis über 1000 qm....)


Platz für 25.000 Besucher!

Nun gab es Mittagessen (und eine Teppichknüpferei mit Goldladen – beides verließ ich ohne Einkäufe – man hätte aber durchaus in Versuchung geraten können....)

Im Anschluß an das antike Ephesus besuchten wir noch das Museum, in dem weitere Funde aus der Ausgrabungsstätte ausgestellt sind, so ist ein Saal nur Eros gewidmet:


Feinste Reliefs sind ausgestellt:


Das Museum ist der Schlußpunkt unserer Besichtigung – Herr Erkan bringt uns zum Schiff und wir haben den Kopf so voll neuer Eindrücke, daß uns das „Duo Yalba“ als Show nicht lockt. Wir lassen den Abend ruhig auf dem Balkon ausklingen.

Montag, 26. September 2011

Mariner of the Seas 26.09.2011

Haifa

Für Haifa hatten wir uns ebenfalls einer englischsprachigen Gruppe angeschlossen – wieder 16 Gäste. Alle im Bus waren wirklich sehr sehr nett, entgegenkommend und es wurde ein lustiger Tag.

Laut Buchung sollte das Ganze so aussehen – wir hatten die "christlich orientierte Tour" (Alternative war die jüdisch orientierte)

Auf der christlichen Nord-Israel Tour erleben Sie die historischen Orte und atemberaubende Landschaft der Orte, wo Jesus lebte, predigte und seine Wunder verrichtete.

Genießen Sie eine malerische Fahrt von Haifa an die Spitze des Berges Karmel mitPanoramablick über die Bucht von Haifa und dem berühmten Baha'i Garden.


Anschließend Fahrt entlang der Ebenen von Armageddon nach Nazareth - der Ort, wo Jesus seine Jugend verbrachte.

In Nazareth sehen Sie die Basilika der Verkündigung, eine der am meisten verehrten Schreine des Christentums und größte Kirche im Nahen Osten. Eine bemerkenswerte 170-Meter hohen Kuppel, die hoch über der oberen Kirche aufragt läßt der Basilika prachtvoll erscheinen beleuchtet den Innenraum.


Anschließend Fahrt durch Kanaa, dem Ort, an dem Jesus sein erstes Wunder der Verwandlung von Wasser in Wein. Dann weiter nach Tabgha, dem Ort des Wunders der Brote und Fische.


(Kreuz in der  Brotvermehrungskirche in Tabgha)

(Bodenmosaik)

Besuchen Sie den schöne Berg der Seligpreisungen, wo Jesus die berühmten Bergpredigt hielt.

Die Fahrt geht nach Kapernaum, am Ufer des See Genezareth, wo sich das Zentrum des Wirkens Jesu befand. Bei Ihrem Besuch werden Sie auch die Ruinen einer alten Synagoge mit eindrucksvollem Mosaikboden sehen, die erst kürzlich ausgegraben wurden.

Weiter entlang der Küste kommen Sie zur Yardenit Taufstelle, wo der Fluss Jordan sich von dem See Genezareth trennt. In dieser von Natur aus beeindruckenden und symbolischen Stelle kommen Pilger aus der ganzen Welt , um Tauf-Zeremonien durchzuführen.

Ich sag mal so – es war superinteressant – aber es lief häufig darauf raus: Man glaubt, daß da dies oder jenes stattfand, deswegen hat man da ne Kirche draufgesetzt (oft erst in den 60er Jahren – gerne gesponsort von irgendwelchen ausländischen Geldgebern) und nun ist da halt Pilgertourismus.

Die wenigen "echten" Ausgrabungen werden eher stiefmütterlich behandelt und wenig erläutert.

Die Yardenit-Taufstelle ist vielleicht das skurrilste überhaupt. Eigentlich wird so getan, als ob es sich um die Stelle handelt, an der Jesus getauft wurde. Aber man sagt auch, daß man "in Wirklichkeit" annimmt, daß es an anderer Stelle war (unglücklicherweise – wenn ich das richtig verstanden habe – liegt die "echte" Taufstelle nicht auf israelischem Staatsgebiet, deswegen hat man es zu besseren Vermarktungszwecken verlegt – ist ja immerhin der gleiche Jordan...). Ein Kibbutz sorgt für perfekte Gewinnschöpfung. Bis zu 1000 Leute können gleichzeitig getauft werden – es sieht aus, wie eine überdimensionale Ganzkörper-Kneipp-Anlage.



Taufhemdchen kann man für nur 10 US$ ausleihen. Überall laufen Videos von Taufzeremonieren. Und ein überdimensionaler Devotionalienshop läßt keine Wünsch offen an jeglichem religiösen und nichtreligiösem Schund. So gabs „Taschenaschenbecher in Kamelform – unterm Höcker der Ascher – mit Glitzersteinen für 34 US$....“. Jordanwasser 100 ml für 8 US $ - wer es lieber selber abfüllen mag und nicht gefiltert mitnehmen mag, kann auch für 4 $ ein leeres Plastikfläschchen kaufen.....




Hier gibt es übrigens diese kleinen Fischchen, die Hautschuppen abknabbern. Da gerade keine Großtaufe mehr stattfand und das Becken frei war, konnten wir ans Wasser und ich mußte das natürlich unbedingt ausprobieren. Ich konnte es echt nicht aushalten - es kitzelt wie blöd, ich hatte Angst, vor lachen ins Wasser zu fallen. Somit sind meine Füße nun Jordan-getauft - auf die Ganzkörpertaufe habe ich verzichtet....

Sonntag, 25. September 2011

Mariner of the Seas 25.09.2011

Ashdod-Jerusalem

Angesichts der Querelen im Nahen Osten und der Tatsache, daß sich trotz „offizieller Waffenruhe“ einige palästinesische Splittergruppen nicht an was Offizielles gebunden fühlten und selbstgebastelte Bomben auf Ashdod warfen, war ja unklar, ob dieser Hafen angefahren wird oder ersetzt wird. Wir hofften das Beste – waren aber auf Eventualitäten vorbereitet und hatten ein paar Varianten in petto.

Plan A war: Ausflug nach Jerusalem mit Totem Meer – da waren wir in eine englischsprachige Minigruppe mit Guided Tour Israel eingebucht.

Plan B: Sollte das Schiff statt Ashdod Haifa anlaufen und 2 Tage dort bleiben, würde die Agentur gegen moderaten Aufpreis die Tour auch ab dort anbieten

Plan C: Israel wird gar nicht angefahren – dann kann die Alternative eigentlich nur Zypern sein. Das kriegen wirauch hin – ist ja auch schön.

Es wurde Plan A. Alles lief wie ausgeschrieben. Alle Formalitäten waren ja schon am Vortag erledigt (das war wirklich praktisch – man wurde deckweise durch den Speisesaal gelotst – bekam seinen Paß in die Hand, ein separates Blättchen mit dem Israel-Visum, das schhon von der Reederei ausgefüllt war. 3 Israelische Einreisebeamtinnen überprüften alles und – voila....

Heut gabs also ein frühes Balkonfrühstück – nämlich um halb 7 – damit wir pünktlich um halb 8 das Schiff verlassen konnten. Das ist doch kein Urlaub! Unser Guide erwartete und schon und das Grüppchen von 16 konnte aufbrechen. Immerhin ist Jerusalem noch eine knappe Fahrtstunde entfernt.

Der kleine Bus ist natürlich wendiger und kann manche Straße entlang, an der die großen Busse scheitern.
Die Tour sollte enthalten:

Altstadt
Christlicher Stadtteil
Jüdischer Stadtteil
Muslimischer Stadtteil
Tempelberg
Berg Zion
Garten von Gethsemane


Grab König Davids
Grabeskirche
http://de.wikipedia.org/wiki/Grabeskirche
Bei der kann man sehen, warum es in der Gegend kocht und brodelt: Heute ist die Grabeskirche in der Hand sechs christlicher Konfessionen: Die sind untereinander so verstritten, daß wegen der Streitigkeiten die moslemische Familie Joudeh seit mehreren Jahrhunderten die Schlüssel der Kirche verwahrt und die ebenfalls moslemische Familie Nusseibeh schließt die Haupttür morgens auf und abends wieder zu. Außerdem traten die Familienmitglieder oft als Schlichter auf. Die israelischen Behörden beließen die festgesetzte Aufteilung (Status quo), nachdem die Altstadt nach 1967 unter ihre Verwaltung kam. Die komplizierten Besitzverhältnisse erschweren sehr bauliche Maßnahmen, da jede Veränderung eine Verletzung des Status verursachen könnte. So steht zum Beispiel eine längst sinnlos gewordene Holzleiter an der Fassade über dem Hauptportal, die niemand entfernen kann. Sie diente im 19. Jahrhundert den Mönchen zum Einstieg in die Kirche, wenn die Tore behördlich geschlossen waren. Seit vielen Jahrzehnten laufen Bestrebungen, sie zu entfernen, doch ist es nicht geregelt, wer das Recht dazu hätte.

Ich bestätige die Existenz dieser blöden Leiter – ich habe sie mit eigenen Augen gesehen und DWM hat sie auch fotografiert...

Um an das "Grab" zu kommen, betrug bei unserem Besuch die "Anstehzeit" mehrere Stunden..... wie man ganz gut sieht....


Klagemauer
Da kommentiere ich mal nicht weiter, daß da Männer und Frauen natürlich getrennt voneinander hin dürfen – der Männerbereich aber ¾ einnimmt, die Frauen dürfen an ¼ der Mauer....


Via Dolorosa


Für den Nachmittag wollten wir an das Tote Meer fahren – denn das wollten wir unbedingt mal ausprobieren.


Das war wirklich toll – man plöppt echt hoch wie ein Korken – man kann sich selbst im knietiefen Wasser nicht hinsetzen. Und man tritt ständig auf Salzbrocken - weil das Wasser so salzgesättigt ist, daß sich die nicht mehr auflösen.


Es gibt 2 Sorten Schlamm – normalen Sandschlamm und ganz ganz weichen Schlamm – der ist wohl etwas ölhaltig und macht unglaublich weiche Haut. Man muß aufpassen, daß man kein Wasser in die Augen bekommen – das ist wohl nicht ganz ungefährlich.

Wir haben auch noch einen Seltenheit gehabt – Regen in der Wüste – es plitschte nur so ins Wasser – und auf der Rückfahrt hatten wir tatsächlich eine Überflutung auf der Straße – da die Wüste überhaupt kein Wasser speichern kann, sammelt sich das Regenwasser – und sei es noch so wenig und „tut sich zu reißenden Bächen“ zusammen. Es war echt nicht viel Regen – bei uns hätte man es einen kleinen Schauer genannt. Dort machte es 10 % der jahresniederschlagsmenge aus – und die Straße wurde geflutet.

Eins kann man gleich sagen: Jerusalem war voll. Man muß voll eigentlich in GROSSBUCHSTABEN schreiben – denn es war gesteckt voll. Da konnte unser Guide machen, was er wollte und gehen, wohin er wollte – man steckte immer zwischen mehreren Monstergruppen.



Ich denke, wir haben alles gesehen – und waren vor lauter Input und lauter Leuten erschlagen. Aber spannend war es.

Samstag, 24. September 2011

Mariner of the Seas 24.09.2011

Seetag

Nach dem Balkonfrühstück gibt’s eine weitere Überraschung – erfreulicherweise hat sich das Onboardguthaben unserer Agentur gefunden und wurde für uns gebucht.

Wir nutzen Pool und Whirlpool, dürfen gleich an Bord durch die israelischen Einreiseformalitäten und testen mal den Lunch im Restaurant. Dort ist das Salatbuffet tatsächlich erheblich besser als im Buffetrestaurant – somit wären nun wieder Kalorien da um abtrainiert zu werden.

Am Nachmittag wurde zum ersten Mal die Eislaufshow gegeben – das Motto war eine Zirkusvorstellung – es war sehr beeindruckend – zum einen ist es ja doch eine kleinere Eisfläche – zum anderen kann ich mir vorstellen, daß es nicht einfach ist, auch kleine Schiffsbewegungen bei Sprüngen etc. auszugleichen. Es hat uns sehr sehr gut gefallen.



Freitag, 23. September 2011

Mariner of the Seas 23.09.2011

Rhodos

Auf Rhodos stellen wir fest. Wir sind nicht die ersten Touristen hier... genauer gesagt – wir sind nichtmal an diesem Tag das erste Schiff hier. Und was passiert, wenn 3000 Gäste der Mariner of the Seas, etwa 2000 Gäste der Costa Fortuna und fast vernachlässigbare Anzahl an Gästen der L´Austral und der …... in eine Stadt einfallen das kann man wohl nur als Getümmel bezeichnen. Biegt man ab und nochmal ab, kommt man zumindest aus dem größten Trubel heraus und so sehen wir die alte Synagoge und haben hier ein unerwartetes Highlight. Denn der Rest der Sehenswürdigkeiten ist oft so, daß er hinter den Souvenirshops kaum zu erkennen ist (wie die Moschee). Wir bummeln durch die Stadt, betrachten manches mit Grauen, halten unsere Füße ins Meer und gehen gegen 16:00 Uhr wieder aufs Schiff.

Als Alibi gegen die Völlerei an Board stellen wir uns beide auf den Crosstrainer und arbeiten zumindest einige der Kalorien wieder ab, bevor wir noch die Sauna und Dampfsauna nutzen (die Sauna wird sogar europäisch – nämlich NACKICH!!!! genutzt... scheinbar haben sich die 1000 Amerikaner ob dieser Zügellosigkeit schon ferngehalten)

Die Kommandokette ist durch – unsere Balkonverbindungstür darf geöffnet werden! Hurra! Und abends wartet ein Handtuchelefant auf uns.

Zum Abendessen habe ich Bresaiola mit Kartoffelsalat, American Sirloin und als Dessert Orangenparfait.
Nach einer kurzen Hörprobe beschließen wir, auf die Sopranistin heute zu verzichten - O Sole Mio war nicht nach unserem Geschmack....

Donnerstag, 22. September 2011

Mariner of the Seas 22.09.2011

Chania

Das Wetter ist nicht ganz wie erhofft, aber wenn, dann ist es ja warmer Regen. Wir frühstücken wieder gemütlich und beschließen dann, das Netbook in der Hoffnung auf ein freies W-Lan mitzunehmen. Denn das Onboard-Guthaben unserer Reiseagentur ist nicht verbucht – da wollen wir eine Mail schreiben. Für 3 Euro hin und zurück haben wir auch noch das Abenteuer des griechische Nahverkehrs (wobei alles gut klappt!). Im Bus ergibt sich das nette Gespräch mit Britischen Cruisern aus Portsmouth.
Chania selbst ist recht übersichtlich, ein Verlaufen kaum Möglich. Der alte Hafen ist touristisch natürlich gut erschlossen – und ein freies Wlan – wenn auch mit Tücken – findet sich, so daß die wichtigsten Mails ihren Weg finden.
Rechtzeitig fahren wir zurück, plantschen uns so durch den Tag. Die Erholung setzt eindeutig ein!
Zum Abendessen habe ich die gekühlte Kirschsuppe (LECKER), als Dessert Lemon-Sorbet
Dem Geigenspieler heute abend geben wir keine Chance und outen uns damit als Kunstbanausen.

Mittwoch, 21. September 2011

Mariner of the Seas 20.09.2011

Florenz-Civitavecchia

Das Frühstücksbuffet im Hotel ist auf jeden Fall ausreichen, Cornflakes, 2erlei Kuchen, Brötchen und süße Teile und auf Wunsch Eierspeisen, außerdem Saft und Wurst und Käse, Joghurt und frisches Obst sollten einen zufriedenstellen – nur der Kaffee entsprach berüchtigten Hotelvarianten: Wie heißer aufgegossener Espesso, lange stehen gelassen mit einigen Löffeln Nescafe. Ich glaub, es wird in Italien mit dem Wort Cafe Americain bezeichnet. Egal welche Menge Milch hineinkommt, es wird etwas grau und schlägt auf den Magen...

Unser Navi und auch Google schlägt uns manch kapriziöse Routenführung vor (oft verlassen wir eine Straße, gurken durch idyllische Dörfer, um dann wieder auf genau diese Straße zu kommen. Wir vermuten, daß die "Wertigkeit" der Straßen falsch hinterlegt ist und deswegen Dorfstraßen mit niedriger Ziffer bevorzugt werden. Und dann führt auf einmal über uns eine mehrspurige Autobahn, wo im Navi eine weiße Ödnis außer unserer Dorfstraße SS1 ist. Da wir wenig Eile haben, lassen wir uns aber weiter durch Olivenhaine und Weinfelder leiten. Gegen 12 Uhr trudeln wir in Civitavecchia ein – das Meer, das Meer!

Jetzt hieß es, unseren gebuchten Parkplatz finden (wobei man die GPS-Koordinaten bekommt und den Straßennamen. Nur – das Navi versteht nur Straßen). Mehr durch Zufall und eine schnelle „Abbiegung“ fanden wir den Platz – Gepäck raus und entgegen der Beschreibung machten deren Shuttlebusse auch keine Mittagspause, sondern wir konnten alles gleich umladen, uns sortieren und einsteigen.

http://www.myparking.eu/scheda.php?idmp=107

Auch am Hafeneingang hatte der Bus die Lizenz zur einfahrt – ersparte das Umladen in ein Hafenshuttle. Der Bus setzte uns direkt vor der Kofferabgabe zum Schiff ab. Koffer einem Mitarbeiter gegeben, ihn auf dem Wagen entschwinden sehen und aller Lasten ledig konnte man zum Check In gehen. Und auch hier – keine schlangen, keine Warterei – überall wurde durchgewunken, sofort ein Mitarbeiter für uns bereit.

Wir haben von der Einfahrt auf den Parkplatz bis ins Windjammer-Restaurant des Schiffes genau 25 Minuten gebraucht – 12:25 Uhr konnten wir essen.

Ab 13:00 sollten die Kabinen dann bereit sein. Waren sie auch – nur die Koffer brauchten etwas. Bis dahin erkundeten wir das Schiff – groß genug ist es ja.

Für 16:45 war die Rettungsübung angesetzt – ohne Schwimmwesten – aber mit Namensliste – die wurde streng kontrolliert.

Faszinierend war, daß weit nach der letzten Boarding-Zeit noch Trupps von Gästen ankamen – mein Nervenkostüm wurde es nicht mitmachen, SPÄTER als erlaubt anzukommen. Viele zeigen erstaunlicherweise keine Spur Hektik.... nicht herausbekommen haben wir jedoch, was mit den Pärchen war, daß nach der „All Onboard“ Zeit das Schiff verließ, ein Plüschtier und 2 Koffer dabei und mehrere Meter Abstand zwischen sich – ist da eine Traumreise geplatzt?

Das Abendessen ist naturgemäß am ersten Abend leger, wir hatten ja MyTimeDining – das wird in Deck 5 serviert. Ich hatte z.B. eine gekühlte Suppe (eine Art Gazpacho), Spinatsalat, mal suchen, welches Hauptgericht und Dessert....

Ich würde das Essen als passablen Durchschnitt bezeichnen. Eiswasser wird unaufgefordert eingeschenkt, ein „Verkaufsdruck“ bei Getränke wäre uns nicht aufgefallen.

Viele Gäste nehmen das Soda-Paket (ca. 7,50 $ pro Tag), wir haben uns dagegen entschieden, da den ganzen Tag Eiswasser, Eistee, Kaffee und Tee und ein paar aromatisierte Wassergetränke (Lemonade, Fruit Punch, Strawberry-Water) an den Getränkestationen stehen. Ein Wasserspender ist am Jogging-Track, Kaffee rund um die Uhr gibt’s an einem Stand in der Promenade sowie aus 2 WMF-Automaten im Promenaden-Cafe.

Als Wasser- und Gelegenheits-Cola-Trinker reicht das Angebot.

Wir gucken uns noch die Welcome-Show an (mit einem BMX-Show-Act).

Und dann lassen wir uns in den Schlaf wiegen. Seeluft macht müde.

Alle Koffer waren angekommen – und irgendwie haben wir nicht nur die Kabinen bezogen, sondern wir sind eher „eingezogen“... samt eigenem Tisch...

Mariner of the Seas 21.09.2011

Seetag

Unser erstes Frühstück auf dem Balkon! Der Tisch tut gute Dienste, denn alles tischähnliche in der Kabine ist klein und bestenfalls kniehoch – das wäre ungemütlich. Und wenn auch noch nicht die Verbindungstür zwischen den Balkonen auf ist (scheint als ob das durch die Kommandokette zur Genehmigung muß) – es ist ein Traum! Das Wasser plitscht.... herrlich! Ich gucke kurz in den Scrapbook workshop hinein, bevor das Meet & Mingle beginnt. 150 angemeldete Teilnehmern und viele sind auch tatsächlich in Dragons Leard gekommen. Wir lernen Lynn Kerr kennen, die unglaublich viele Ausflüge arrangiert hat und mit der wir einen Ausflug unternehmen werden in Haifa. Auch ein deutsches Pärchen lernen wir kennen...

Sonst verbringen wir den Tag mit rumtrödeln, Schiff kennenlernen, im Whirlpool plantschen und so weiter.
Für den Abend haben wir eine Reservierung im „Chops“ - ich versuche das rückzubestätigen – und prompt war weder Zeit, noch Personenzahl noch Restaurant richtig (wir wollten 2 Personen Chops um 19:30 – gebucht war 4 Personen Portofino um 19:00 Uhr....)

Nun gut – geändert. Ob es abends wirklich richtig gebucht war – wir hatten Zweifel, als wir den Blick bei Maitre bei Ankunft sahen – einen schönen Platz hatten wir trotzdem...

Unser Menue sah so aus: Geräucherte Entenbrust mit Orangensauce auf grünem Spargel, dann hatte ich Filet Mignon mit Baked Potatoe und Onionrings und als Dessert am Tisch flambierte Creme Brulee, DWM hatte ein New York Strip Steak und einen Chocolate Mud cake, der vermutlich nie Mehl gesehen hat – er wirkte wie Mousse au Chocolat auf Brownie....

Die abendliche Show war ein schönes Swing & Motown Medley.

Bis zur Ausgangssperre für Jugendliche (die um 2 Uhr nachts ist) haben wir Erwachsenen es mal wieder nicht geschafft.

Montag, 19. September 2011

Mariner of the Seas 19.09.201

Zu Hause - Florenz

Nach umfangreichen Vorbereitungen und Recherchen war nun der Tag der Abreise gekommen. Wir hatten uns für die Anfahrt mit dem Auto entschieden und eine Zwischenübernachtung in Florenz eingeplant..
Gegen 8:00 Uhr gings los, die Aussage "Du darfst alles mitnehmen was Du willst" ließ ich mir nicht 2 x sagen und immer wenn ein Teil „fraglich“ war, kam es in den Koffer. So wurden es 2 Koffer, in Handgepäckstrolley und die Handtasche (und eine Runde schämen)....

Das miese Wetter machte den Abschied leicht – und erstaunlicherweise konnte es noch mieser werden: Ab der österreichischen Grenze erwartete uns ein Winterwonderland mit Schneetreiben und 20 cm Schnee auf den Bäumen.




Wir waren mehr als froh uns für die mautpflichtige Brennerautobahn entschieden zu haben – auch wenn sich die diversen Mauts ganz schön addieren: pro Strecke: 7,90 Euro „Pickerl“, 8,00 Euro Brenner und ca. 40 Euro italienischer Straßenmaut.

Was solls. Bis Sterzing gings teilweise mit Tempo 50 auf der Autobahn. Bei Bozen dann der erste Kaffee immerhin in der Sonne und nun stiegen die Temperaturen in Halb-Grad-Schritten. In Florenz dan wieder mal die erste echte Begegnung mit der italienischen Fahrweise – denn Autobahn gilt nicht ganz. Wir wissen dann immer wieder: Verkehrsschilder und Regeln sind Vorschläge.... und haben einen eher unverbindlichen Charakter.

Trotzdem finden wir selbst im Feierabendverkehr unser Hotel.
http://www.villabelvederefirenze.it/

Die Villa Belvedere zeigt den etwas verblichenen Charme eines kleinen Grand Hotels – etwas oberhalb in einem Villen-Wohnviertel gelegen. Mit Tennisplatz, kleinem Spielplatz mit Geräten aus den 60ern.... Kein Zimmer gleicht dem anderen - ich bekomme ein „echtes“ Einzelzimmer (das Bett vielleicht 1,20 m breit), DWM ein Doppelzimmer allein. Dafür hat mein Bad eine Eckbadewanne, seins eine Dusche.... und das Gratis-WLan reicht in mein Zimmer, in seins nicht. Der Empfang ist sehr freundlich. Bei 60 Euro für das Einzelzimmer mit einem für italienische Verhältnisse opulenten Buffet ist das Hotel auf jeden Fall eine Empfehlung für einen kürzeren Florenzaufenhalt , zudem das Parken auf dem überwachten Gelände möglich ist, kostenlos ist und es sogar einen kleinen Pool gibt. Wir gönnen uns noch ein Eis, ein wenig Kultur (es sind ca. 20 min zu Fuß ins Zentrum, ein Bus hält fast vor der Tür). Danach eine Pizza und dann ab ins Bett – die nötige Müdigkeit ist da.

Zeichenerklärung: DWM = Der weltbeste Mitreisende.....

Sonntag, 18. September 2011

Wieder dahaaaaa...

..... jajajaja - ich hab mich nicht ordentlich verabschiedet - aber ihr wußtet doch so grob, daß es auf Kreuzfahrt geht!

Und eine Anleitung für Einbrecher, wann und wo und wie lange ich nicht zu Hause bin, geb ich nicht öffentlich bekannt.

Unterwegs waren die Internet-Möglichkeiten zwar vorhanden - angesichts der Preise hab ich aber darauf verzichtet, Euch auf dem laufenden zu halten:

Eine 2 MB-Leitung gibts auf dem Schiff - über Satellit (also quasi DSL 2000 - theoretisch - kann aber auch ganz abbrechen).

Für 3000 Passagiere
Kostet pro Minute Nutzung 0,65 US$....
Alles klar? Alles klar....
Aber schön wars.

Hier ein kleiner Vorgeschmack - denn den ausführlichen Reisebericht gibt es natürlich noch:

20.09 Civitavècchia - Rom -Italien-
Civitavecchia ist eine Hafenstadt 70 km nordwestlich von Rom. Die Stadt hat ca. 51.000 Einwohner und gehört zur Provinz Rom. Civitavecchia ist berühmt für den Digestif Sambuca, welches ein Getränk auf der Basis von Anis ist.Die Festung Forte Michelangelo ist das wuchtige Wahrzeichen der Stadt, direkt am Hafen. Der Hafen war früher der Kriegshafen des Kirchenstaates. Heute verfügt er über ein modernes Passagierterminal, über das neben dem Fährverkehr nach Sardinien, Sizilien, Spanien und Frankreich ein stetig zunehmendes Kreuzfahrtgeschäft abgewickelt wird.

21.09 Seetag

22.09 Chania -Kreta, Griechenland-
Chania ist eine Hafenstadt auf der griechischen Insel Kreta und mit etwa 54.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt der Insel.Östlich von Chania in der Souda-Bucht befindet sich der Fährhafen der Stadt, von dem eine tägliche Verbindung nach Piräus besteht. Erste Siedlungsspuren aus dem Altstadtviertel Kastelli reichen bis in die Jungsteinzeit 3400 bis 3000 v. Chr. zurück. Damit ist Chania eine der ältesten bewohnten Siedlungsstätten Europas.Der Stadtpark mit Wildziegen-Gehege, Freilichtkino und Cafés liegt in der Neustadt von Chania.Der Leuchtturm östlich der Hafeneinfahrt, wurde 1830 während der kurzzeitigen ägyptischen Besetzung Kretas auf den Fundamenten des alten venezianischen Leuchtturms an der Hafenmole errichtet.Die Markthalle von Chania, ein kreuzförmiges neoklassizistisches Gebäude stammt aus dem Jahre 1911. Der Gusseisenbau mit offenem Dachstuhl wurde nach dem Vorbild der Markthalle in Marseille konzipiert.

23.09 Rhodos -Griechenland-
Rhodos ist die Insel des Sonnengottes Helios und auch die größte und beliebteste in der südöstlichen Ägäis. Helios wählte Rhodos als seine Frau und benannte die Insel nach ihr. Rhodos ist nur 12 Kilometer von der türkischen Küste entfernt. Die Insel blickt auf eine mehr als 3000jährige Geschichte zurück. Zahlreiche Ausgrabungsstätten von antiken Bauwerken sind zeugen von einer bewegten Vergangenheit. Sehenswürdigkeiten: antikes Theater, gotische Bauten, Befestigungsring aus der Johanniterzeit, türkische Moschee sowie eine wunderschöne Altstadt mit vielen Bars, Restaurants und unzähligen Geschäften.

24.09 Seetag

25.09 Ashdod -Israel-
Die israelische Hafenstadt Ashdod liegt südlich von Tel Aviv. Die Wurzeln Ashods gehen bis in das 14. vorchristliche Jahrhundert zurück. Ashod gehört zur Pentapolis der Philister. Nach biblischer Darstellung brachten die Philister die Bundeslade nach Ashod und stellten sie in den Tempel ihres Gottes Dagon. Hier ist der Ausgangspunkt für Ausflüge nach Jerusalem und zum Toten Meer.

26.09 Haifa -Israel-
Haifa ist mit rund 267.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Israels nach Jerusalem und Tel Aviv.Der Stadt wird nachgesagt, dass sie eine Stadt der Arbeit sei (im Unterschied zu Tel Aviv, wo vor allem gefeiert, und Jerusalem, wo vor allem gebetet werde).Haifa liegt in Nordisrael nördlich des Karmelgebirges am Mittelmeer und ist Israels größter Hafen.In den letzten Jahren wurden südlich der Stadt an der Karmelküste Strände erschlossen, um Haifa für den Tourismus interessanter zu machen.Den besten Blick über die gesamte Stadt bietet die Louis Promenade, eine Aussichtsstraße, die sich im oberen Teil Haifas am Hang entlangzieht. Von dort kann man die Bucht von Haifa überblicken und bei guter Sicht bis zum Hermongebirge sehen. Die Louis Promenade führt auch zum oberen Eingang der Hängenden Gärten der Bahai, die seit ihrer Eröffnung im Jahre 2001 das Stadtbild dominieren und von Amram Mitzna aufgrund ihrer beeindruckenden Architektur als achtes Weltwunder bezeichnet wurden.

27.09 Seetag

28.09 Kusadasi - Ephesus,Türkei-
Kusadasi, auch als Vogelinsel bezeichnet, ist eine Kreisstadt an der türkischen Ägäisküste etwa 90 km südlich von Izmir mit etwa 47.700 Einwohnern.In der Antike befand sich hier die Stadt Neapolis, die von Ephesos beherrscht wurde. In unmittelbarer Nähe von Neapolis lagen die Orte Marathesion und Phygale, das angeblich von kranken Soldaten des Agamemnon während des Trojanischen Krieges gegründet wurde.Die Blütezeit von Kusadasi begann mit dem Niedergang von Ephesos in der Spätantike und dem frühen Mittelalter durch die zunehmende Verlandung des dortigen Hafens.Ku?adas? ist heute ein beliebtes Reiseziel in der Türkei

29.09 Piräus - Athen -Griechenland-
Piräus ist ein Hafenstadt, die früher durch Stadtmauern mit der Hauptstadt Athen verbunden war.Die Stadt ist wichtiges Industriezentrum in Griechenland und drittgrößter Mittelmeerhafen. Sehenswürdig ist der antike Hafen mit seinen vielen,romantischen Fischtavernen.

30.09 Seetag

01.10 Palermo -Sizilien, Italien-
Palermo ist die Hauptstadt der italienischen Region Sizilien. Heute ist Palermo Italiens fünftgrößte Stadt und das politische sowie kulturelle Zentrum Siziliens. Die Stadt liegt an einer Bucht an der Nordküste Siziliens. Die Bucht wird begrenzt im Norden vom Monte Pellegrino, im Osten vom Monte Catalfano.Die Stadt stand unter der Herrschaft der Römer, Byzantiner, Araber, Normanen, Spanier und Bourbonen, die alle zahlreiche Zeugnisse hinterließen. Palermos historisches Zentrum gehört zu den größten in Europa mit 158 Kirchen, 55 Klöster, über 400 Adelspalästen und 7 Theater.

02.10 Neapel -Italien
Neapel ist nach Rom und Mailand die drittgrößte Stadt Italiens und die größte Stadt in Süditalien. 1995 wurde die gesamte Altstadt von Neapel zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Entsprechend hoch ist die Zahl der als sehenswert geltenden Baulichkeiten wie z.B. die Piazza Garibaldi, Hauptplatz von Neapel, vor dem Zentralbahnhof mit dem Garibaldi-Denkmal, der Via Umberto I. mit vielen Geschäften, Obst- und Fischmärkten.

03.10 Civitavècchia - Rom -Italien-
Also freut Euch auf den Reisebericht....

Schiffskabinengucken

....ist fast so gut wie Wohnzimmergucken - deswegen dürft ihr vorm Reisebericht einen Blick in unsere Kabinen werfen:

Wir waren auf der Mariner of the Seas der Reederei Royal Caribbean

http://www.royalcaribbean.de/Mariner_of_the_Seas.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Mariner_of_the_Seas
http://en.wikipedia.org/wiki/MS_Mariner_of_the_Seas