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Freitag, 1. Juli 2011

Von der To Do Liste erledigt 4

Meine ganz persönliche Monatsbilanz

Ein bißchen als "Feed-Back" auf diesen Beitrag:
http://wendy24.blog.de/2011/06/08/30-tage-kurzzeitige-ziele-monat-11282410/
DAS waren die Ziele:
 
Ziel 1: Das Geschenk für meine Mutter besorgen - die hatte am 4. Geburtstag und feiert am 12.
Erledigt - geschafft - kam rechtzeitig und sie hat sich gefreut.

Ziel 2: Alle Dinge für die Hochzeitsfeier meiner Freunde Anfang Juli auf die Reihe kriegen (für die ich mich bereit erklärt habe) - damit die ein entspanntes Fest haben.
Laß mal sehen:
Alle Freunde mit Geschenkideen, Anreiseplänen versehen, die sowas brauchten. Geschenkeliste koordiniert.
Hochzeitsgeschenk wurde rechtzeitig geliefert, eingepackt und verziert (UFFFZ - da hatte ich Panik!)
Karte besorgt
Genug Fotopapier für die Fotos vor Ort zum Ausdrucken, Drucker ist verpackt, Aufsatz für Fotoformat eingepackt (und die Seiten der Gebrauchsanleitung, wie man das Ding da dran kriegt), Kamera eingepackt, Ersatzakku, Ersatz-Tinte für den Drucker, Klebestift, Legoland-Gutscheine für die Gäste mit Kindern (hab ich und versprochen mitzunehmen)
Kuchen für die Kinder mit Schokosplittern gebacken
15 Kilo Crushed Ice besorgt und im Gefrierschrank gebunkert
Großes Geschenkpaket von Freunden mit Mini abgeholt zum Transport (warum suchen sich immer die Leute mit dem kleinsten Auto das größte Geschenk von der Liste?????):??:
Styroporkiste für Torte im Auto (Torte macht meine Mutter)
2 Kaffeemaschinen im Auto
Glasuntersetzer mit Hochzeitsmotiven verpackt
Deko-Streuer für Tische eingepackt
Gemeinschafts-Geburtstagsgeschenk für Bräutigam von den Freunden besorgt, verpackt und eingepackt
Ich glaub, MEINEN Teil hab ich erledigt...

Ziel 3: Den Monat überleben (aus vermutlich einsichtigen Gründen - unter anderem Punkt 1 und 2)
Doch - hab ich eindeutig.

Ziel 4: Möglichst oft mit dem Rad in die Arbeit fahren - weils gesünder ist als mit dem ÖPNV, die beste Jahreszeit dafür, ich diese 20 Minuten gerne mag, in denen man nachdenken kann
Hab ich gemacht - immer wenns nicht geregnet hat

Ziel 5: Die Steuererklärung für die Wohnung machen (das braucht wohl keine Erklärungen)
Hab ich auch - und auch kopiert, abgegeben.

Ziel 6: Als Konsequenz aus 5 dann die persönliche Steuererklärung machen (vielleicht wird das erst das Ziel für Juli....)
Das geht erst, wenn ich den Steuerbescheid aus 5 hab.
Außerdem hab ich das Fotobuch für nen Freund gemacht (es wurde geliefert und wird auch morgen auf der Hochzeit übergeben...)
Ich würd sagen - ich bin zufrieden.
Nebenbei hab ich ja auch gearbeitet, noch ein paar Dinge erledigt und und und.... doch - ich würd sagen: paßt schon...

Donnerstag, 30. Juni 2011

30 Tage - Was hast Du im vergangenen Monat alles gelernt?

Bezieht sich jetzt die Frage auf "Was hast du im vergangenen Monat über Dich selbst aus der Beantwortung dieser 29 vorigen Fragen gelernt? Oder darauf, was ich in den letzten 29 Tagen überhaupt gelernt habe...
Ich sag mal auf beides die gleiche Antwort: nichts, was ich nicht schon wußte.

Wenn man 44 ist, kennt man sich doch einigermaßen gut. Mit Fehlern, Schwächen und Stärken. Die muß ich mir nicht mit ner Lebensfrage jeden Tag selbst reflektieren. Ich weiß, wie ich bin. Und meditiere nicht jeden Tag, um Neues an mir zu entdecken.

Ich lerne natürlich jeden Tag irgendwas Neues, indem ich was lese und mir interessante Aspekte merke, indem ich was in der Arbeit auf den Tisch kriege, was in der Form noch nicht da war. Aber ich habe weder ne neue Sprache gelernt, noch eine neue Fertigkeit erworben. Ich studiere nicht und gehe nicht mehr in die Schule. Ich lebe, arbeite und habe Freizeit.

Dienstag, 28. Juni 2011

30 Tage - Etwas, das Du vermißt

In meinem Leben: Nichts (OK - gelogen - wer sagt, er könnte nicht ein bißchen mehr Geld brauchen und wüßte was damit anzufangen lügt...)

Aber:
Ich würde z.B. gerne eine Filiale von Berthillon hier haben und da so oft Eis essen können wie ich will (aber wär es dann doch das Gleiche, wie während jeder Paris-Riese, wo einer meiner ersten Wege mich immer dahin führt?)

Ein paar Eisdielen aus Turin hätte ich auch gern hier (räusper - schon peinlich, daß ich so auf leckeres Eis stehe oder? Aber ich eß nicht alles....ich kauf NIE Mövenpick Eis! Ich hab über 10 Jahre gejobbt und Mövenpick verkauft - seitdem hab ich das nicht mehr angerührt)

Dann wär ich gerne näher am Meer. Kann man meine Heimatstadt so ca. 500 km versetzen?
Meine Freunde in Amerika vermisse ich ab und an - wobei ich dann einfach telefoniere - so ein stundenlanges Gespräch hilft da sehr - und eigentlich sehen wir uns immer einmal im Jahr. Andere Leute wohnen 50 km auseinander und sehen sich seltener.

Sonst fällt mir wenig ein. Ich hätte gerne KEIN ruiniertes Knie, bloß weil dem doofen Arzt nicht aufgefallen ist , daß es gebrochen und nicht nur geprellt war. jetzt ist es mit ca. 1 mm Versatz zusammengewachsen und so wenig das klingt - man merkt es. Nicht belastbar. (Gut daß ich joggen eh noch nie gmacht hab und nie auf die Idee käme! Fahrradfahren geht nach wie vor prima...)
Aber eigentlich - wenn man sich so umguckt - kein Grund zur Klage, kein Grund zum Jammern. Die Garantie ist halt abgelaufen....

Montag, 27. Juni 2011

30 Tage - Der schlimmste Streit, den Du je hattest

Ich bin nicht besonders streitlustig und versuche eigentlich immer, Lösungen, Kompromisse etc. zu finden.
Die schlimmsten Streits hatte ich ganz sicher mit meinem Vater. Immer - und immer wieder. Dazu muß man ehrlicherweise zugeben - sicher deswegen, weil wir uns in vielerlei Hinsicht charakterlich durchaus ähnlich sind, unsere Position unnachgiebig verteidigen konnte.

Ich war als Kind, Teenager und junge Frau in der Situation, daß ich mich ja gegen den Erzieher durchsetzen mußte.

Mein Vater war der Ansicht, er wüßte die einzige Wahrheit, den einzigen Weg, die einzige Lösung. Wenn er zu uns Kindern "nein" gesagt hatte, wurde da nie mit Verhandeln ein "ja" draus.

Und deswegen wurde jedes Zugeständnis wirklich erfochten.

Und wenn wir Konflikte hatten, dann war ich es (im Gegensatz zu meinem Bruder, der auf Durchzug schaltete und einfach machte, was er wollte - er ist ja der jüngere - da kam er oft damit durch), die Streits wirklich ausgefochten hat. Mit allen Konsequenzen für mich, daraus resultierenden Sanktionen und Verboten und gerne auch mal so, daß ich wochenlang nicht mit ihm gesprochen habe. Auch während ich noch zu Hause gewohnt habe. Was dem "Betriebsklima" zu Hause nicht wirklich dienlich war. Und wegen meiner "Bockigkeit" konnte das dann durchaus nochmal zusätzlich negative Auswirkungen für mich haben. War mir aber egal - bin ich mit offenen Augen reingerannt....

Sagen muß man aber auch: Meinen Vater hat sowas dann tierisch aufgeregt - aber er hatte in dieser Hinsicht Respekt vor mir (was nicht heißt, daß er nachgegeben hätte). Vor meinem Bruder hatte er nicht den Funken von Respekt.

Im übrigen: Ich würde auch heute noch zu jedem Streit, den ich damals geführt habe stehen.

Samstag, 25. Juni 2011

30 Tage - Was würde ich in Deiner Tasche alles finden?

Also - Tasche ist bei einer Frau Handtasche....

(weil - mein Schlafanzug hat keine Tasche und meine Jacke wechselt und in meiner Hosentasche ist normal nichts oder mal eine Münze für den Einkaufswagen...



Da wäre also oben die Handtasche (ausgesucht danach, ob etwas Format DIN A 4 reinpaßt)
Ein Lineal, 2 Kugelschreiber, 2 Bleistifte, ein Microfasertuch für Brille oder Monitor, eine rote Schachtel mit Pflaster, ein paar verirrte Münzen, 2 Lippenpflegestifte und 1 Lippenpflege-Creme in der rosa Tube, ein paar Hustenbonbons, ein Buch, ein kleiner Block, eine Geschenk-Guthabenkarte (ich hab mir angewöhnt, die Dinger immer mitzunehmen - denn man hat sie, steht zufällig im Laden und der blöde Gutschein ist zu Hause - und verfällt, weils immer so ist), Puder-Make-Up, Mobiltelefon (mal sehen, ob der Akku noch geladen ist - es wär ein Wunder), Taschentücher, Schnittblumen-Wasserzusatz (ah - hätt ich Mama MIT dem Blumenstrauß geben sollen...), braune Hülle mit Ausweisen aller Art (auch mein ORGANSPENDEAUSWEIS!!!!), Geldbeutel mit Kreditkarten, Ausweiskarten, Mitgliedskarten, Büchereiausweis, krankenkassenkarte und und und (und Geld), Büroautoschlüssen und mein privater Schlüsselbund...

(weggetan hab ich ein halbes Dutzend alter Kassenzettel, 2 Visitenkarten und 2 geknüllte Taschentücher, mit denen ich den Sattel vom Fahrrad abgetrocknet habe...)

In meinem Korb fürs Büro ist in der Seitentasche dann noch ein Kabelbinder, 1 USB-Stick und ein paar Kleinigkeiten....

Freitag, 24. Juni 2011

30 Tage - Dein Lieblingsfilm und warum?

DAS find ich wirklich schwer! Ich geh sehr oft ins Kino, ich geh sehr gern ins Kino und finde, Filme haben wie Bücher "ihre Zeit".

Man muß in Laune sein für eine bestimmte Sorte Film - es kann sein, daß ich einen Film überhaupt nicht unterhaltsam finde und ihn zu einem späteren Zeitpunkt völlig lustig. Es gibt Filme, die treffen so gar nicht meinen Nerv, dabei sind sie gut. Es gibt Filme, die haben ihre Zeit - die funktionieren meiner Ansicht nach nur in einem bestimmten gesellschaftlichen Kontext - man findet die grandios, wenn man sich genau in dieser Zeit befindet - und wundert sich Jahre danach, was man an diesem Film gefunden hat.

Also such ich mal ein paar Filme raus, die mich nachhaltig berührt haben - ob ich alle davon heute noch so mögen würde - keine Ahnung:

Brief an Breschnew
http://www.imdb.de/title/tt0089477/
Viele Filme von Stephen Frears mag ich sehr - er hat immer wieder bewiesen, daß er ein ganz Großer ist und fast alle Filme mag ich zumindest - manche davon sind einfach fabelhaft:

Mein wunderbarer Waschsalon
Sammy und Rosie tun es
The Snapper
Die Queen

Viele Johnny Depp Filme mag ich sehr (OK - ich bin ein großer Fan von ihm - und wenn dann noch ein erstklassiger Film dazu kommt - gerne aus der Zusammenarbeit mit Tim Burton - dann ist das für mich zeitlos gut)

Benny und Joon (der rührt mich heute noch zu Tränen - nach fast 20 Jahren)
Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa (What’s Eating Gilbert Grape)
Ed Wood (bei dem könnt ich mich kaputtlachen)
In stürmischen Zeiten
Bevor es Nacht wird (Before Night falls - unglaublich beeindruckend - J.D. hat da nur ne winzige Nebenrolle - aber das ist ein toller Film)
Chocolat (seufz - den find ich wunderschön)
Fluch der Karibik Teil 1 (den hab ich glaub ich 20 mal gesehen und kann mich heute noch kaputtlachen)
Charlie und die Schokoladenfabrik
Ihr seht - sehr Johnny Depp/Tim Burton lastig...

Aber es gibt noch viele viele Filme, die mir auch gefallen (z.B. Herr der Ringe....)

Donnerstag, 23. Juni 2011

30 Tage - Deine Spitznamen und warum Du sie hast

Mein Spitzname ist wirklich Wendy

Als Kind hatte ich nie nen "richtigen" Spitznamen - meine Eltern hatten nämlich bei das Namenswahl für uns Kinder gezielt Namen ausgesucht, die man nicht "verunstalten" konnte - wir wurden also zu Hause schon nicht bei Spitznamen als Kinder gerufen (außer natürlich "Schätzchen" oder so....)

Also hole ich mal aus - es ist gleichzeitig (oder sogar ein wenig mehr) ein Exkurs in die Geschichte der Datenfernübertragung)

Als dann das "Wunder der Datenfernübertragung = DFÜ" bei uns Einzug hielt - so etwa, als mein kleiner Bruder entdeckte, daß sein C64 nicht nur Spiele etc. spielen konnte, sondern auch solche Dinge wie mit anderen kommunizieren, er ein 300 Baud-Modem ergattern konnte (purer Luxus - andere hatten Akustikkoppler zu der Zeit) und auf illegale Weise (damals war es illegal, IRGENDWAS an der Telefondose zu machen - und TAE-Stecker waren nicht üblich) das Modem an der Telefondose mittels Abzweig anbrachte - ja - als da das erste Mal die große Schwester auch gucken durfte und einen eigenen Account brauchte - da sagte der kleine Bruder: Nimm ja nicht Deinen echten Namen (man merke auf - er war vielleicht 18 - und wir reden vom Jahr 1990 - da war von Internet-Sicherheit noch keine Rede - weils Internet in der jetzigen Form gar nicht gab).

Das, was wir heute unter Internet verstehen (mit www. und so - wurde ja erst im August 1991 freigeschaltet).

Wir wählten uns in eine Mailbox ein. Die übrigens VOR der hiesigen Fachhochschule hin. Die hatte keinen eigenen Online-Zugang - man hielt das nicht für wichtig. Man hängte sich ebenfalls in unserer Mailbox ein - die Mailbox war also der Datenzugang der Fachhochschule (mit dem Studiengang Informatik....)
Später war unsere Mailbox übrigens der erste private Standleitungszugang zum Telefonnetz in unserer Stadt - denn vorher rechnete die auch im Minutentakt mit der Post ab.... da war die Standleitung schon billiger - die kriegten nur eigentlich keine Privatleute. (ihr merkt - wie reden auch noch von POST.... das war damals noch ein Amt....)

Tja - also ich sollte mir einen "Nickname" suchen. Jetzt.... sofort....

Äh....

Aber da gabs doch eine Serie, die ich immer ganz gerne ansah....
Der Nachtfalke...(Midnight Caller)
Die weibliche Hauptrolle wurde durch die Schauspielerin Wendy Kilbourne verkörpert. (übrigens spielte sie die Constance Hazard in Fackeln im Sturm).

Also - Wendy....

Der Name hat sich so eingebürgert, daß es ne Menge Leute gibt, die mich nur Wendy nennen - ich höre also auch im echten Leben drauf. Gute 20 Jahre sind halt ne lange Zeit.

Ich heiße also NICHT nach einer Teenager-Pferde-Zeitschrift. Als ich die entdeckte, war ich eher erschüttert.....mit Pferden hab ich nämlich so gar nichts am Hut...

Mittwoch, 22. Juni 2011

30 Tage - Wie hast Du Dich in den letzten 2 Jahren verändert?

Ich hoffe gar nicht.

Äußerlich - mh - ein paar Kilo mehr

Menschlich - ich denke gar nicht

Im Grunde fühle ich mich "angekommen" und sehe wenig Sinn, Veränderungen herbeizuführen, nur um der Veränderung halber.

Ich arbeite an mir, mich nicht für alles in der Pflicht zu sehen und nicht für alles Verantwortung zu übernehmen. Und siehe da - die Welt dreht sich dennoch. Ich bin also vielleicht in den letzten 2 Jahren etwas entspannter geworden.

Dienstag, 21. Juni 2011

30 Tage - Was macht Dich anders als alle anderen?

Bin ich jetzt bescheiden oder großkotzig:

Bescheiden sag ich: nichts - ich bin ganz normal - nichts außergewöhnliches....

Großkotzig sag ich, was ein sehr guter Freund gemeint hat, als ich mal sagte, ich bin völlig durchschnittlich: "wenn Du was nicht bist, dann durchschnittlich". Ich weiß nicht, woran er das festmacht.

Ich bin ziemlich loyal, ich bin sehr zuverlässig, ich glaub, ich bin ne gute Freundin durch dick und dünn, ich bin spontan und ich versuche fair zu sein. Ich kann sehr pragmatisch und sachlich sein. Ich kann völlig albern sein und es macht mir manchmal auch nichts aus, mich absolut zum Narren zu machen und rumzublödeln.
Ich würde mal sagen, die Welt insgesamt würde sich ohne mich auch noch ganz gut drehen. Meine Freunde würde mich vermutlich vermissen. Und wenn einen jemand vermissen würde, ist wohl was einzigartiges an einem dran. Ich denke, die Mischung aus allem, was ich bin. Mit allen Macken, Makeln, Vorzügen. So geliefert - kein Umtauschrecht....

Montag, 20. Juni 2011

30 Tage - Dein Traumberuf

Wie aus der Pistole geschossen:

Bibliothekarin

Wußte ich schon sehr früh, wollte ich immer werden und wäre ich auch heute noch gerne - aber .... jetzt kommt das große aber:

Rechtzeitig - als das Thema real anstand - habe ich mich kundig gemacht:
Ich wollte nämlich auf jeden Fall an eine öffentliche und nicht an eine wissenschaftliche Bibliothek.
Also erkundigte ich mich zum einen, was für Voraussetzungen Bibliothekarinnen überhaupt so haben - da hieß es seinerzeit: Germanistikstudium plus Nebenfach. Das deckte sich nicht mit meinem Erfahrung, was an einer öffentlichen Bibliothek so als Alltagsarbeit anfällt - wenn ich mir also vorstelle: Das Studium, um dann Bücher in Klebefolie zu packen und zu katalogisieren (damals noch auf Karteikarten). Dazu die Beratung von Besuchern, die Ausleihe und Büroarbeit. Sorry - das erschien mir damals als ein etwas übertriebener Aufwand für das reale Berufsbild.

Meine Erkundigungen gingen aber noch weiter: Ich fragte nämlich in der Bibliothek mal nach, wieviele neue Mitarbeiter denn so eingestellt wurden in den letzten Jahren und woher man die einstellt.

Die Erkenntnis daraus war so ernüchternd: Zum einen stellten die so gut wie niemanden neu ein - der Personalschlüssel sank eher. Und wenn neue Mitarbeiter als Ersatz für ausgeschiedene Mitarbeiter kamen, dann wurden die aus dem Personalpool der Stadt "rübergeschoben" - ohne jegliche universitäre Ausbildung (weils die nämlich nicht braucht zum Bücher in Klebefolien einbinden oder den Ausleihcomputer zu bedienen - die Arbeit der entsprechenden Abteilung bekommt man halt beigebracht). Gerne sind das Mitarbeiter aus irgendwelchen körperlich aktiveren Dienst, die aufgrund von Alter oder veränderter körperlicher Leistungsfähigkeit ihre Arbeit nicht mehr machen können und auf einen nicht so körperlich aktiven Posten versetzt werden.

Man kann sich also z.B. vorstellen: Vom Straßenbahnmonteur in die Bibliothek...

Die Einsicht daraus war für mich: Such Dir nen Beruf, der dich ernähren kann und wenn Dein Seelenheil an der Bibliothek hängt, engagier Dich da als Freiwillige, hilf in einer Pfarrbibliothek oder etwas vergleichbares.
Und genau so hab ich es gemacht: Ich hab nen universell einsetzbaren kaufmännischen Beruf gelernt (und in der Ausbildung entdeckt, daß ich das auch wirklich gern mache). Und mich privat immer für "meine" Bibliothek eingesetzt, sie unterstützt, Unterschriften für einen Neubau gesammelt, zum damaligen Kulturreferenten in der Sache gegangen, an sie gespendet....

Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich da vielleicht auch noch als Freiwillige arbeiten. Mal sehen - das ist vielleicht das Einzige, wo ich sage: "Wenn ich mal in Rente bin und eine Aufgabe suche"....

Deswegen arbeite ich nicht in meinem Traumberuf - und arbeite letztlich doch in meinem Traumberuf. Denn das, was ich in wirklichen Leben mache, ist durchaus das, was ich gerne mache.

Sonntag, 19. Juni 2011

30 Tage - Jemand mit dem Du gerne für einen Tag tauschen würdest - und warum

Nachdem die Frage schon ganz konkret gestellt ist "für einen Tag" geht es ja nicht darum "wessen Leben hättest Du lieber"..... sondern ich fasse das so auf: Wo würdest Du gerne mal einen Tag Einblick bekommen.
Dann würde ich tatsächlich sagen: Angela Merkel

Mich würde nämlich der Alltag als Kanzler interessieren. Es wäre übrigens egal, ob das Angela Merkel wäre oder noch Gerhard Schröder, Helmut Kohl oder Helmut Schmidt.

Mich würde interessieren: wie bewältigt man das Amt - und egal, ob man pro oder contra aktueller Kanzler ist - ich bin überzeugt, das ist kein leichtes Amt. Wer arbeitet einem alles zu, wie ist das organisiert, mit wem spricht man sich ab. Wie stimmt man ab, wann was geschieht, verkündet wird.

Also wie ein Kanzler seinen Tag so verbringt - das würde mich wirklich interessieren.

Wie ein Gesetz gemacht wird, weiß ich ja in der Theorie aus der Schule und dankenswerterweise sehr anschaulich aus der "Sendung mit der Maus" (die im übrigen auch das Internet mal so gut erklärt hat, daß das in manchen Uni-Vorlesungen Informatik verwendet wird).

Freitag, 17. Juni 2011

30 Tage - Wie du auf blog.de gekommen bist und warum du angefangen hast zu bloggen

Milla ist schuld! Milla ist schuld!

Ich hab ihr und Bellys Blog immer gelesen - und ab und an auch als Gast kommentiert. Und irgendwann behauptete Blog.de, meine emailadresse zum verifizieren sei keine gültige Email-Adresse. So ein Blödsinn - krieg schließlich haufenweise Mails dahin.

Und Milla meinte dann, ich soll mich halt anmelden. Das ist jetzt fast 1 Jahr her. Und 147 Einträge.
Hab ich dann auch. Eigentlich wollte ich ja nur lesen und kommentieren. Aber es stellt sich raus (war schon in der Schule so: Ich schreibe, wie ich rede. Viel, schnell und manchmal ohne nachzudenken. Es blubbert aus mir raus.)

Donnerstag, 16. Juni 2011

30 Tage - Dein Sternzeichen und seine Eigenschaften

Dein Sternzeichen und seine Eigenschaften

Ich bin Zwilling

Also klau ich mal bei der Astro-Wiki (was es nicht alles gibt)

Die Zwillinge sind das dritte Zeichen des Tierkreises. Sie stehen für das Aufnehmen und Weitergeben der
vielfältigen Eindrücke, die das Leben zu bieten hat. Die Wahrnehmung geschieht hier mit dem Intellekt.

Der Erwerb von Wissen steht im Vordergrund. Zwillinge-Geborene sind am aktuellen Geschehen interessiert und lieben es, stets auf dem neuesten Stand zu sein. Ihr Erkenntnisdrang ist auf alle möglichen Dinge gerichtet. Kontaktfreudig, wie sie sind, verstehen sie es, sich auf die unterschiedlichsten Menschen einzustellen.

Die Sprache spielt für sie eine wichtige Rolle. Dazu zählt viel lesen und sich informieren, aber auch die eigenen Gedanken an andere weitergeben, sei es durch Worte oder eigenes Schreiben von Texten.

Nicht zuletzt sind Zwillinge gern in Bewegung, um sich von dem, was die Welt zu bieten hat, anregen zu lassen.

Die Gefahr bei ihnen besteht darin, sich zu verzetteln. Da die Interessen weit gestreut sind und der Zwilling allen nachgehen will, neigt er bisweilen dazu, alles nur oberflächlich anzutippen und sich dann wieder Neuem zuzuwenden. Das ist zugleich eine Art Vermeidungsstrategie, um sich der eigenen dunklen Seite und Tiefe nicht zuwenden zu müssen. Hier trifft man das zweite Gesicht dieses Zeichens, wie es im Mythos von Kastor und Polydeukes angedeutet wird: etwas, das als dem eigenen Wesen gegensätzlich und als nicht zur eigenen Persönlichkeit gehörig empfunden wird, obwohl es doch ein Teil von dieser ist.

So haben Zwillinge zugleich eine besondere Ader für die Gegensätzlichkeiten, die es auf der Welt gibt, sei es unter Menschen oder in der Natur oder bei Dingen aller Art. Und sie können auch gut einen Ausgleich zwischen Gegensätzen herstellen: Sie sind hervorragende Vermittler und besitzen die Fähigkeit, eine Sache von den unterschiedlichsten Standpunkten aus zu betrachten. Dies birgt allerdings die Gefahr, dass sie es selbst mit der Wahrheit nicht immer so genau nehmen.

Die Zwillinge sind auch das Zeichen des Zweifels. Die "Zwei" steckt ja schon darin, und so sind die Zwillinge ja auch doppelt: jede Meinung ist so gut wie eine andere, und es fällt oft schwer, sich für eine zu entscheiden. Hier wird abgewogen und beide Seiten unparteiisch beleuchtet. In Gesprächen nehmen Zwillinge oft prinzipiell die Gegenposition ein, um sie zu Gehör zu bringen. Deshalb gelten Zwillinge oft als wetterwendisch und ohne eigene Meinung. Doch dient dieser Zweifel nur dazu, sich alle Aspekte zu vergegenwärtigen, und die Entscheidung, die ein Zwilling dann trifft ist oft besonders gut fundiert und begründet.

Das Tierkreiszeichen Zwillinge verleiht Achsen und Planeten, die sich in ihm befinden, Beweglichkeit, Schnelligkeit und Anpassungsfähigkeit.

Mit den anderen beiden Luftzeichen, Waage und Wassermann, haben die Zwillinge die Leichtigkeit im Umgang mit anderen Menschen gemein. Doch während die Zwillinge mit anderen Menschen Kontakt aufnehmen, um möglichst viele verschiedene Facetten des Lebens kennen zu lernen, sucht die Waage im Gegenüber eine Ergänzung und der Wassermann aus seiner Menschenfreundlichkeit heraus die Begegnung. Mit dem Oppositionszeichen Schütze teilt der Zwilling die Faszination für das Wissen: Dabei geht es dem Zwilling darum, die Vielfalt des Daseins durch Anhäufung von Informationen zu erfassen, wohingegen der Schütze eine ganzheitliche Vision des Lebens entwirft. Von den beiden Zeichen, die zu den Zwillingen im Quadrat stehen, können diese Hingabe ans Detail (Jungfrau) und seelische Durchlässigkeit (Fische) lernen.

Ich glaub ja nun GAR NICHT an Astrologie - allerdings - wenn ich das so lese, bin ich ein ziemlich typischer Zwilling:

Vermutlich Gründungsmitglied der Anonymen Bookoholiker
Informations-Junkie
Reiselustig
Quasselstrippe (räusper: ich zitiere: Wenn stille Wasser tief sind, ist Wendy wohl ne Pfütze....)
Vermittler (doch, ich denke schon, daß das paßt)

Ja - typisches Exemplar der Gattung Zwilling, wenn der so ist, wie es da oben steht. Da fühle ich mich gut charakterisiert.

Mittwoch, 15. Juni 2011

30 Tage - Ein Moment an dem du dich am Glücklichsten gefühlt hast

Das gab es ne Menge - es wär auch wirklich ziemlich schlimm, wenn ich mit 44 nicht ne Menge davon gehabt hätte.

Einer davon war z.B. am Sonntag - wir haben den Geburtstag meiner Mutter nachgefeiert, Bruder, Schwägerin, Mama und ich. Irgendwie waren wir so gut drauf, daß wir geheult haben vor lachen.

Oder ich war letztes Jahr mit Freunden am Chiemsee - und da stehst Du, wartest auf das Boot für die Seerundfahrt, guckst Dich um und denkst: kein Kitschpostkartenfotograf könnte das schöner abbilden. Ein Moment, dem man nichts hinzufügen könnte um ihn besser zu machen.

Letztes Jahr, als ich nach einer Chaosanreise in Los Angeles ankam, ein Freund mir ne SMS schickte: Komm raus aus dem Flughafen, ich steh schon draußen mit dem Auto. Und er war direkt vor der Tür, packt meine Koffer ins Auto, drückt mir meine Room-Key Card in die Hand, weil er den Check-In für mich schon gemacht hat, 2 Vitamin-C-Tabletten gegen Flugzeugerkältung und ne eiskalte Dose Pepsi Light. Klingt banal - aber ein Moment des absoluten Umsorgt-Seins und Glücks...

Nachdem ich weder verheiratet bin noch Kinder habe, kann ich ja mit den "klassischen Antworten" nicht dienen wie "Tag meiner Hochzeit", "die Geburt meines Kindes"...

Dienstag, 14. Juni 2011

30 Tage - Eine Person die du jetzt am liebsten bei dir hättest

Ne - also wirklich niemanden - ich bin in der Arbeit, alle Kollegen, von denen ich was brauchen könnte, sind da und mehr müssen nicht sein.

Und auch zu Hause: Ich kann da sehr gut alleine leben. Ich bin ein sehr zufriedener Single.

Worauf ich mich aber wie ein Kind freue ist, daß Ende des Monats meine Freundin aus den USA kommt und ZWEI Wochen mit ihren Kindern bleibt. Und der größere von beiden bleibt dann allein nochmal zwei Wochen.

Die Freundin möchte ich nicht jetzt im Büro bei mir haben - aber daß sie kommt ist fast wie Weihnachten.

Montag, 13. Juni 2011

0 Tage - Wo willst du irgendwann hin?

Ich bin eigentlich da, wo ich hinwill. Ich habe ja auf diese Ziele lange hingearbeitet und sie mittlerweile erreicht.

Ich möchte noch mehr reisen, z.B. möchte ich Asien noch besser kennenlernen und entdecken.
Ich möchte so "vorarbeiten", daß ich in spätestens 20 Jahren wirklich in Rente gehen kann und meine Zeit genießen kann - dann habe ich 46 Jahre ununterbrochen gearbeitet, lange Zeit davon mit Job und Nebenjob und ich denke, das ist genug.

Das ist ein realistisches Ziel, weil spätestens da auch meine beiden Chefs nicht mehr arbeiten werden und realistisch betrachtet niemand darauf scharf sein wird, eine über 60jährige kaufmännische Mitarbeiterin einzustellen. Also muß ich bis dahin genug getan haben, um "über die Runden zu kommen".

Ich glaube, es ist vernünftig, realistisch die Chancen abzuschätzen und nicht entsetzt vor der Situation zu stehen "nach 45 Jahren Arbeit steh ich auf der Straße".... sondern sich klar zu machen, wie ist die Firma aufgebaut und was wird zu diesem Zeitpunkt sein.

Mein jüngerer Chef ist 5 Jahre älter als ich - wenn er also bis 67 arbeiten sollte (das könnte ich mir vorstellen, daß er das macht), wird die Firma um mein 62 Lebensjahr erlöschen. Denn auch ein eventueller Nachfolger wird nicht die alte und dann teure Sekretärin behalte wollen, sondern passendes Personal haben wollen.

Darauf will ich vorbereitet sein und dann ein erfülltes und abgesichertes Leben vor mir haben und nicht in ein seelisches Tief stürzen.

Sonntag, 12. Juni 2011

30 Tage - Beschreibe deinen Tag

Also - ich nehm einen normal raus - nicht gerade einen Sonntag, der mit ner Geburststagsfeier gepackt ist, zu der ich auch noch los muß, weil ich die bin, die den Blumenstrauß beim "Sonntags offen Blumenhändler besorgen soll" (stellt Euch heute also einfach vor mit ausschlafen, bloggen, losfahren, Geburtstagskind einsammeln, essen gehen, bei Geburtstagskind Kaffee trinken und zu Hause dann - je nachdem, ob ich ein paar spurlos verschwundene Belege finde die Steuererklärung machen (siehe Ziele)...)

Normal:
05:55 Uhr Wecker klingelt - blind ausmach
06:05 Uhr Licht geht per Zeitschaltuhr an - läßt sich nicht ignorieren
06:15 Uhr OK - ich stehe auf, der Kaffee blubbert per Zeitschaltuhr durch
06:20 Uhr Kaffee zu Milchkaffee in kindertauglicher Form verwandeln und eingießen
06:22 Uhr Wendy unter Dusche
06:35 Uhr Wendy im Bad fertig (ja - ich brauch da nicht lang - Schminken streich ich...)
06:40 Uhr Wendy ist angezogen
06:42 Uhr Wendy trinkt den abgekühlten Milchkaffee und guckt, wie das Wetter wird
06:51 Uhr Wendy verläßt die Wohnung - entweder mit dem Rad in die Arbeit (Wetter!) oder
06:56 Uhr Wendy betritt die Straßenbahn
07:15 Uhr Wendy schlägt im Büro ein, macht Tee, schmeißt den Vollautomat für die Kollegen an und arbeitet sich so durch den Tag
12:00 Uhr Mittach - als Mittagessen-Autist esse ich eigentlich immer das selbe - Knäckebrot mit Aufstrich und Obst mit Joghurt und Müsli (meist hab ich TK-Kirschen im Gefrierfach, die kommen 2 min in die Micro.... (ne - ich arbeite ja nun ewig in dem Büro, mach nur 30 min Mittag und geh da nicht raus normalerweise. Und der Bäcker vis-a-vis ist nicht billig und nach 15 Jahren hängt einem das Sortiment eh zum Hals raus, da eß ich lieber das, was ich am Montag morgen im Kühlschrank für die Woche deponiert hab)
12:30 Uhr gehts weiter mit der Arbeit
bis 15:15 Uhr (eigentlich nur bis 15:00 Uhr, aber schon normal schmeißt man ja nicht den Kuli weg, wenn die Glocke schlägt, kann auch mal 16:00 Uhr werden...., nut gehts zurück nach Hause, meist bin ich da ca. um
16:00 Uhr Wendy holt sich ein Glas Wasser, setzt sich auf den Balkon und guckt die Post durch
16:30 Uhr paar Sachen am PC machen oder Haushalt oder was halt sonst so ansteht

Und abends les ich (im Sommer auf dem Balkon) , guck ich fern, telefonieren, plan den Urlaub, mach was mit Freunden, geh ins Kino, surf im Internet - Freitags treffen sich ja immer alle bei ner Freundin und kochen (da sieht mein Heimweg so aus: Einkaufszettel krieg ich mittags, auf dem Heimweg besorg ich die Kochzutaten, ab 18 Uhr wird gekocht, gegessen und aufgeräumt bis Mitternacht)

Normalerweise plumpse in dann so gegen 22:30 Uhr ins Bett - und zappe noch ein bißchen rum. Sleep-Taste nicht vergessen - ich schlaf IMMER beim Fernsehen im Bett ein!

Langweiliges Leben.

Samstag, 11. Juni 2011

30 Tage - Wie soll dein Leben in 10 Jahren aussehen

Das kann ich sagen:

Ich wäre froh, wenn es so bliebe, wie es ist. Ich bin im Moment zufrieden, daß ich genau da angekommen bin, wo ich sein mag.

Ich habe die richtige Balance zwischen Arbeit und Privatleben.

Ich bin gesund.

Ich wohne da, wo ich wohnen will.

Ich habe die Freunde, die ich haben will.

Ich habe das Verhältnis zu meiner Familie, das ich haben will.

Und ich habe tatsächlich das Einkommen, mit dem ich gut zurecht komme (nein - das heißt nicht, daß ich nicht gerne eine Gehaltserhöhung bekommen, daß ich mir nicht vorstellen kann, mehr Geld zu haben - ich wüßte auch, was ich damit machen könnte - aber grundsätzlich komme ich gut mit dem Geld klar, das ich habe).

Also wäre ich froh, wenn das alles so bliebe. Ich glaube, man merkt, daß ich nicht 22 bin, sondern doppelt so alt. Meine Wunschliste würde GANZ anders aussehen!

Freitag, 10. Juni 2011

30 Tage - Lieder die du hörst

Lieder die du hörst, wenn du glücklich, traurig, gelangweilt, überdreht, sauer bist
Puh - ne - das kann ich nicht so allgemeinverbindlich sagen.
Also - ich hör immer und immer noch gern - das hebt auch meine Laune:

"Don´t you forget about me" von den Simple Minds.

Wenn ich Auto fahre, hör ich gern was relaxendes - da hab ich die CD von Anika Moa bekommen und hör die immer wieder an:


"In Swings the Tide" (und den Rest auf der CD.... eigentlich alles schön)

Dann mag ich tatsächlich das:


Que sera,sera (What ever will be..) - Doris Day
Ich find, das das Lied ein Lebensgefühl beschreibt....
Que sera,sera (What ever will be..) - Doris Day - MyVideo
Und DAS kann ich rauf und runter hören:


Summer Wine - Ville Valo feat. Natalia Avalon

Wobei ich ne Menge CDs habe und immer mal wieder was rauskrame, ständig höre und dann wieder beiseite lege und ewig nicht angucke. Das geht querbeeet....

Donnerstag, 9. Juni 2011

30 Tage - Etwas, auf das du in den letzten Tagen stolz warst

Uffz - mh - auf was war ich stolz - meine Güte - stolz war ich, als ich meinen Balkonfußboden nach der Renoviererei so lange geputzt habe, bis er barfuß betretbar ist (ich mußte 4 mal das Wasser wechseln!)

Stolz bin ich, wenn ich am Abend alles erledigt habe, was ich mir so gedacht habe, was zu tun ist.

Stolz war ich, daß ich endlich meine Sonnenbrille geordert habe, nach ner Woche abgeholt und die Rechnung gleich sofort an die Versicherung weitergeschickt habe und sie nicht wochenlang über den Schreibtisch geschoben habe.

Aber eigentlich sind das einfach alles Häkchen auf meiner gedanklichen "To do-Liste" - erledigte Dinge.
So richtig stolz im Wortsinne bin ich da auf nichts - Dinge auf die man stolz sein kann, passieren einem doch nicht jeden Tag. Das sind einfach Alltagsdinge. Die macht man, weil man muß - und wenn sich erledigt sind, ist man ein bißchen erleichtert. Stolz ist in meinen Augen was anderes.

Ja - ich kann nichts dafür, daß ich kein Mittel gegen Krebs erfunden habe oder das Perpetuum mobile oder ne Bio-Energieform zur Perfektion gebracht hab.... ich bin ein normaler Mensch und arbeite in nem Büro. Ich rette nicht die Welt, wenn ich ne Rechnung prüfe und dafür sorge, daß die Firma ihr Geld kriegt dafür.

Obwohl die Firma das vielleicht mehr begrüßt, als wenn ich ein Mittel gegen Krebs finde....

Ich führe wirklich ein langweiliges Leben....