Das schöne an dieser Reise ist, daß wir in einigen Häfen eine
Übernachtung haben und die Tage komplett ausnutzen können. Und es wäre
doch schade, eine so schöne Stadt wie Stockholm nicht ausgiebig zu
genießen!
Für heute habe ich mit ein "eigenes" Programm vorgenommen - ich schnappe mir gleich eines der ersten Hop-On-Hop-Off-Boote und überquere den Hafen.
Ich möchte nämlich ins Vasa-Museum
http://www.vasamuseet.se/sv/sprak/deutsch/
Die Schlange vor dem Eingang läßt mich ja das Schlimmste befürchten - aber es dauert letztlich nur etwa 20 Minuten, bis ich vor der Kasse stehe.
Die 130 schwedischen Kronen Eintritt (nicht ganz 15 €) kann ich bequem mit Kreditkarte bezahlen - wie überhaupt die skandinavischen Länder sehr auf bargeldlose Zahlung eingestellt sind - das sogar bevorzugen.
Was wirklich interessant ist - das Museum ist komplett mit W-Lan ausgestattet und man kann an bestimmten Punkte stehen bleiben und sich eine MP3-Datei aufs Handy laden und die Erklärungen erhalten.
Wen es interessiert - die Führung läßt sich auch von der Webseite laden - und sie ist tatsächlich sehr interessant.
http://www.vasamuseet.se/sv/Sprak/Deutsch/Audioguide/
Es werden die unterschiedlichsten Spachen angeboten.
Die Vasa ist ja bei ihrer Jungfernfahrt am 10. August 1628 untergegangen - und als Anders Franzén, ein privater Wrackforscher, sie 1956 fand, war das tatsächlich eine Sensation. Die Bergung war nicht einfach - aber 333 Jahre nach ihrem Untergang erhob sie sich wieder.
Man suchte neue Wege der Konservierung (und arbeitet immer noch an den Verfahren - denn noch läßt sich der Verfall nicht komplett stoppen) und das Vasa-Museum ist einzig diesem Schiff gewidmet.
Aber nun genug Fakten - hier kommen Bilder:


Ein Modell des Schiffes

Aufwendige Schnitzereien

Einige der Originalfiguren

Der Bug

Man bekommt einen kleinen Eindruck, wie groß das Schiff ist!
Allein das Hinterkastell ragt 14 m über das Wasser!

Ich bleibe etwa 3 Stunden im Museum - dann habe ich das Gefühl, ich muß wieder ans Licht.
Ich spaziere am Nordischen Museum vorbei

(es hätte heute - MIDSOMMAR! - auch geschlossen)

Auch heute stehen die Schweden noch vor Skansen an, um zu feiern.
Doch mein Ziel ist ein anderes:

War das nicht klar? Als ehemaliges Gründungsmitglied des 4-köpfigen Abba-Fanclubs in meiner Häuserreihe?
Dieses Museum ist übrigens komplett "bargeldfrei" - man kann den Eintritt nur per Karte entrichten - mit 215 schwedischen Kronen ist man dabei (knapp 24 €). Wer keine Karte zum zahlen hat, muß draußen mit Bargeld eine Geschenkkarte kaufen, die er drinnen dann in eine Eintrittskarte umtauschen kann....
http://www.abbathemuseum.com/en/
Ich hatte richtig Glück - denn es gab gar keine Schlange an der Kasse und am Einlaß - zahlen und hinein.
Es gibt einen großzügigen Garderobenbereich mit Schließfächern (gerade im schwedischen Winter sicher praktisch - denn wenn alle eingemummelt durchs Museum müßten mit feuchten Winterklamotten....)

Und los geht´s!
Der erste Teil der Ausstellung ist dem Leben der einzelnen "Abba-Mitglieder" vor der Band gewidmet:


Agnetha war ja z.B. durchaus ein Star, die auch in Deutschland Erfolge hatte (sie sang eine Single auf deutsch ein und war mit einem Deutschen verlobt)

Björn

Benny

Annifrid

Hier ist das Telefon aus "Ring Ring" - und wenn man wartet, klingelt es und man kann abheben und hört etwas, was die Abba-Mitglieder aufgenommen haben für diesen Zweck.

Die Gitarre des legendären Grand Prix Gewinns 1974 mit "Waterloo"

Und die Original-Kostüme

Das Abba-Tonstudio
Nett ist - es gibt viele Möglichkeiten, als Besucher zu interagieren - hier z.B. 3 Aufnahmekabinen, in denen man zu Playback selbst singen kann.
Man läßt seine Eintrittskarte an Barcode-Lesern einscannen - dann kann man später zu Hause z.B. seinen eigenen Song abhören, Ergebnisse von Rätseln auswerten lassen oder sogar ein Video mit einem selbst als "5. Abba" ansehen.

"Notenblatt" - weder Björn noch Benny konnten Noten lesen - sie prägten sie sich ihre neuen Lieder während der Entstehung ein, so dass sie diese später ihren Studiomusikern für weitere Arrangements auswendig vorspielen konnten. Dieses Blatt haben Studiomusiker notiert.

Abba als Figuren in Spitting Image

Fragwürdiges Merchandise gabs auch damals schon - so in Deutschland die "Abba-Clogs" - für 36 DM konnten sie einem gehören!

Abba hatten ja immer ausgefallene Bühnenoutfits - so gab es im Museum einen großen Raum nur für Bühnenkostüme




Und natürlich Preise Preise Preise - im Raum hängen auch unendlich viele goldene Schallplatten, Platin-Platten usw.

Es gibt auch einiges aus der Zeit "Abba - nach ABBA"..
(eine der wenigen Gelegenheiten, bei denen Agnetha gemeinsam auf einem Event mit den anderen war - sie lebte lange sehr zurückgezogen)
Beim hinausgehen besuche ich noch die "swedish Music Hall of Fame" - denn auch andere schwedische Musiker werden hier geehrt - wenn auch nicht ganz so umfangreich.
Ich bummle an Grönalund vorbei zum Schiffsanlager und mache mich auf den Rückweg zum Schiff.


Obwohl es wieder bewölkt ist und Regen zu erwarten ist, spucken vollbesetzte Fähren die Menschen am Vergnügungspark aus.
Wir legen ab und fahren im wahrsten Wortsinn in den Sonnenuntergang - noch ist der Lotse an Bord, der uns in den Schären sicher leitet - aber das Lotsenboot kommt schon

Das Lotsenboot muß ja neben das Schiff fahren, die identische Geschwindigkeit halten und der Lotse springt bei voller Fahrt auf.
Gerade bei höherem Wellengang ist das eine gefährliche Sache!
Aber hier war es ja einfach - und uns führt der Weg nun weiter auf unserer Reise.
Auf gut schwedisch: Adjö oder hej då!
Für heute habe ich mit ein "eigenes" Programm vorgenommen - ich schnappe mir gleich eines der ersten Hop-On-Hop-Off-Boote und überquere den Hafen.
Ich möchte nämlich ins Vasa-Museum
http://www.vasamuseet.se/sv/sprak/deutsch/
Die Schlange vor dem Eingang läßt mich ja das Schlimmste befürchten - aber es dauert letztlich nur etwa 20 Minuten, bis ich vor der Kasse stehe.
Die 130 schwedischen Kronen Eintritt (nicht ganz 15 €) kann ich bequem mit Kreditkarte bezahlen - wie überhaupt die skandinavischen Länder sehr auf bargeldlose Zahlung eingestellt sind - das sogar bevorzugen.
Was wirklich interessant ist - das Museum ist komplett mit W-Lan ausgestattet und man kann an bestimmten Punkte stehen bleiben und sich eine MP3-Datei aufs Handy laden und die Erklärungen erhalten.
Wen es interessiert - die Führung läßt sich auch von der Webseite laden - und sie ist tatsächlich sehr interessant.
http://www.vasamuseet.se/sv/Sprak/Deutsch/Audioguide/
Es werden die unterschiedlichsten Spachen angeboten.
Die Vasa ist ja bei ihrer Jungfernfahrt am 10. August 1628 untergegangen - und als Anders Franzén, ein privater Wrackforscher, sie 1956 fand, war das tatsächlich eine Sensation. Die Bergung war nicht einfach - aber 333 Jahre nach ihrem Untergang erhob sie sich wieder.
Man suchte neue Wege der Konservierung (und arbeitet immer noch an den Verfahren - denn noch läßt sich der Verfall nicht komplett stoppen) und das Vasa-Museum ist einzig diesem Schiff gewidmet.
Aber nun genug Fakten - hier kommen Bilder:


Ein Modell des Schiffes

Aufwendige Schnitzereien

Einige der Originalfiguren

Der Bug

Man bekommt einen kleinen Eindruck, wie groß das Schiff ist!
Allein das Hinterkastell ragt 14 m über das Wasser!

Ich bleibe etwa 3 Stunden im Museum - dann habe ich das Gefühl, ich muß wieder ans Licht.
Ich spaziere am Nordischen Museum vorbei

(es hätte heute - MIDSOMMAR! - auch geschlossen)

Auch heute stehen die Schweden noch vor Skansen an, um zu feiern.
Doch mein Ziel ist ein anderes:

War das nicht klar? Als ehemaliges Gründungsmitglied des 4-köpfigen Abba-Fanclubs in meiner Häuserreihe?

Dieses Museum ist übrigens komplett "bargeldfrei" - man kann den Eintritt nur per Karte entrichten - mit 215 schwedischen Kronen ist man dabei (knapp 24 €). Wer keine Karte zum zahlen hat, muß draußen mit Bargeld eine Geschenkkarte kaufen, die er drinnen dann in eine Eintrittskarte umtauschen kann....
http://www.abbathemuseum.com/en/
Ich hatte richtig Glück - denn es gab gar keine Schlange an der Kasse und am Einlaß - zahlen und hinein.
Es gibt einen großzügigen Garderobenbereich mit Schließfächern (gerade im schwedischen Winter sicher praktisch - denn wenn alle eingemummelt durchs Museum müßten mit feuchten Winterklamotten....)

Und los geht´s!
Der erste Teil der Ausstellung ist dem Leben der einzelnen "Abba-Mitglieder" vor der Band gewidmet:


Agnetha war ja z.B. durchaus ein Star, die auch in Deutschland Erfolge hatte (sie sang eine Single auf deutsch ein und war mit einem Deutschen verlobt)

Björn

Benny

Annifrid

Hier ist das Telefon aus "Ring Ring" - und wenn man wartet, klingelt es und man kann abheben und hört etwas, was die Abba-Mitglieder aufgenommen haben für diesen Zweck.

Die Gitarre des legendären Grand Prix Gewinns 1974 mit "Waterloo"

Und die Original-Kostüme

Das Abba-Tonstudio
Nett ist - es gibt viele Möglichkeiten, als Besucher zu interagieren - hier z.B. 3 Aufnahmekabinen, in denen man zu Playback selbst singen kann.
Man läßt seine Eintrittskarte an Barcode-Lesern einscannen - dann kann man später zu Hause z.B. seinen eigenen Song abhören, Ergebnisse von Rätseln auswerten lassen oder sogar ein Video mit einem selbst als "5. Abba" ansehen.

"Notenblatt" - weder Björn noch Benny konnten Noten lesen - sie prägten sie sich ihre neuen Lieder während der Entstehung ein, so dass sie diese später ihren Studiomusikern für weitere Arrangements auswendig vorspielen konnten. Dieses Blatt haben Studiomusiker notiert.

Abba als Figuren in Spitting Image

Fragwürdiges Merchandise gabs auch damals schon - so in Deutschland die "Abba-Clogs" - für 36 DM konnten sie einem gehören!

Abba hatten ja immer ausgefallene Bühnenoutfits - so gab es im Museum einen großen Raum nur für Bühnenkostüme




Und natürlich Preise Preise Preise - im Raum hängen auch unendlich viele goldene Schallplatten, Platin-Platten usw.

Es gibt auch einiges aus der Zeit "Abba - nach ABBA"..
(eine der wenigen Gelegenheiten, bei denen Agnetha gemeinsam auf einem Event mit den anderen war - sie lebte lange sehr zurückgezogen)
Beim hinausgehen besuche ich noch die "swedish Music Hall of Fame" - denn auch andere schwedische Musiker werden hier geehrt - wenn auch nicht ganz so umfangreich.
Ich bummle an Grönalund vorbei zum Schiffsanlager und mache mich auf den Rückweg zum Schiff.


Obwohl es wieder bewölkt ist und Regen zu erwarten ist, spucken vollbesetzte Fähren die Menschen am Vergnügungspark aus.
Wir legen ab und fahren im wahrsten Wortsinn in den Sonnenuntergang - noch ist der Lotse an Bord, der uns in den Schären sicher leitet - aber das Lotsenboot kommt schon

Das Lotsenboot muß ja neben das Schiff fahren, die identische Geschwindigkeit halten und der Lotse springt bei voller Fahrt auf.
Gerade bei höherem Wellengang ist das eine gefährliche Sache!
Aber hier war es ja einfach - und uns führt der Weg nun weiter auf unserer Reise.
Auf gut schwedisch: Adjö oder hej då!
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