Mittwoch, 25. Juni 2014

MS Eurodam - Baltische See - 25.06. Kopenhagen

Jeder Urlaub neigt sich irgendwann seinem Ende zu - uns so führt uns auch unsere Reise wieder an den Ausgangspunkt zurück - nach Kopenhagen.

Einen Tag haben wir noch Schonfrist - denn wir bleiben nach Ankunft noch eine Nacht an Bord in Kopenhagen und haben so beinahe 2 Tage Zeit, die Stadt zu entdecken.

Während wir uns langsam auf die Stadt zubewegen, können wir in der Ferne ein Jahrhundertbauwerk sehen - die Brücke die Kopenhagen mit Malmö in Schweden verbindet (Øresundsbroen), die weltweit längste Schrägseilbrücke



Kopenhagen möchte 2025 CO2-neutrale Hauptstadt sein - und die Dänen sind mit Engagement bei der Sache - wie auch die Windkraftanlage vor der Stadt zeigt. Die 3400 Meter lange Reihe ist eine der größten Offshore-Windkraftanlagen der Welt.



Ich würde es ja noch nicht "Schiff-Stau" nennen - aber wir sind auf jeden Fall nicht allein:



Wir haben uns vorgenommen, wieder eine Stadtrundfahrt mit den Hop-On-Hop-Off Bussen zu machen - und wie schon in Stockholm bekommen wir auch hier wieder einen günstigeren als den offiziell ausgeschriebenen Preis - und gültig für beide Tage unseres Aufenthaltes, gültig für Bus und Boote. Das ist praktisch - denn so brauchen wir am Abreisetag auch nicht mit unserem Gepäck zur öffentlichen Bushaltestelle - denn die Touristenbusse fahren direkt bis zum Schiff.
Wir hoppen also mal on. Der Bus bringt uns zum Hauptbahnhof - wo die Fahrgäste sich auf die unterschiedlichen Routen verteilen.

Wir fahren erstmal die Hauptroute einmal - wir kennen die Stadt schon von früheren Besuchen - aber es ist immer ein freudiges Wiedersehen:



Die Erlöserkirche


Der Turm der Börse




An Nyhavn kommt man nicht vorbei - und obwohl es sehr touristisch ist, gehen auch die Dänen hier gerne feiern.




Die neue Oper in Kopenhagen. Das Haus ist eine Schenkung von Mærsk Mc-Kinney Møller und der «A.P. Møller und Chastine Mc-Kinney Møller Stiftung» an den dänischen Staat.


Die königliche Jacht Dannebrog lag auch im Hafen - hiermit besucht die königliche Familie jedes Jahr die Menschen im Land. Die Jacht hatte 1932 ihre Jungfernfahrt. Das Schiff wird aber nicht nur repräsentativ genutzt. Gleichzeitig ist die Dannebrog ein Marineschiff, das an der Seeüberwachung und dem Rettungsdienst teilnimmt.


Wir erreichen das Fort Trekroner (Dreikronen), das auf einer künstlichen Insel angelegt wurde. Heute hat es keine militärische Bedeutung mehr, sondern ist seit 1984 ein Ausflugsziel:



Unser Schiff fährt auch an der kleinen Meerjungfrau vorbei - wir sehen erstmal nur ihre Rückseite - und sie ist wirklich klein!



Der königliche Palast (Amalienborg) - der geradezu bescheiden aussieht vom Wasser aus (man sieht nur einen Teil des Palastes):



Die Marmorkirche des Schlosses


In dieser Kuppel ist ein Restaurant

Durch moderne Stadtviertel kommen wir auch noch - da blickt alt auf neu.

Nun machen wir uns noch einmal zu Fuß auf Besichtigungstour:


Es geht an Tivoli vorbei


Vor dem Rathaus hat ausgerechnet Lidl Verkostungsstände aufgebaut:


In der Fußgängerzone bekommen wir noch etwas zu lachen - denn ein Bus mit lauter Schulabsolventen ist auf Partytour:



Wie ein Flashmob fallen die jungen Leute in den Brunnen ein.
Wir haben nachgefragt - meist werden die Busse von einem Elternteil gefahren und sammeln alle Mitschüler ein - dann geht es durch die Stadt.

Nach wenigen Minuten entern die glücklichen Absolventen wieder ihren Bus und deren Party geht weiter.
Wir entdecken noch ein "Fish-Spa" in der Fußgängerzone - und meine Schwägerin muß dieses Vergnügen natürlich testen. Die 20 Minuten mit den Knabberfischen haben ihr viel Spaß gemacht - Wiederholung nicht ausgeschlossen.

Nun heißt es aber leider wieder zurück an Bord - denn für uns ist noch Kofferpacken angesagt.

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