Heute morgen beim Aufwachen hörte ich irritierende Geräusche - so gar
nicht meeresmäßig. Der Blick vom Balkon erklärte einiges. Wir waren
schon in Warnemünde angekommen - und meine Kabine lag "landseitig" - was
in diesem Fall bedeutete: Ich hatte Bahnhofsblick. Und
Bahnhofsgeräusche. Und man glaubt gar nicht, wieviele Pendlerzüge in
Warnemünde morgens fahren 
Warum um alles in der Welt fahren die Reedereien Warnemünde an? Könnte man sich fragen.
Die Antwort ist ganz einfach - Warnemünde (und Rostock) wird als Ausgangsort für einen Berlinbesuch genutzt, der bei internationalen Gästen auch gerne gebucht wird.
So gerne, daß sogar ein Sonderzug dafür eingesetzt wird.
Wir hatten nicht vor, Berlin eine kurze Stippvisite abzustatten - ich hatte ja sowieso einen Berlinbesuch in Planung - und der kleine Bruder und seine Frau standen ebenfalls auf dem Standpunkt "wenn wir Berlin sehen wollen, fahren wir nach Berlin - und machen uns nicht den Streß "7 Stunden Anfahrt für 4 Stunden Aufenthalt".
So beobachteten wir hier die vielen Gäste, die das Schiff früh verließen, frühstückten dann gemütlich und machten uns dann auf Entdeckungstour durch Warnemünde.
Vorabinfos kann man hier einholen:
http://www.rostock.de/warnemuende/
Schon die Touristeninfos arbeiten gemeinschaftlich: Rostock-Warnemünde. Die Orte sind auch mit öffentlichen Verkehrmitteln verbunden - 20 Minuten trennen die beiden Städte. Wem es also in Warnemünde zu beschaulich ist, der kann auch die schöne Hansestadt Rostock besuchen.
Diese nette "Lesehalle" steht leider nur selten den Gästen offen:

Viele Häuser stehen noch in der "Bäderarchitektur" - leider oft echt verhunzt durch häßliche Anbauten

Und auch das Hotel Neptun ist irgendwie kein passender Hintergrund für das Doktorhaus:

Der Leuchtturm ist ein Wahrzeichen der Stadt:

Die Badesaison hatte eindeutig noch nicht an der Ostsee begonnen:

Hier kam sogar fast so etwas wie Endzeitstimmung auf:

Da sah es im Ort etwas gemütlicher aus:



Diese Dame zeigte sich übrigens mitsamt ihren Artgenossen als findige Diebin, die Passanten "to go-Essen" aus der Hand stahl:

Verlaufen oder unser Schiff verpassen konnten wir eher nicht:

Aber es ist schon sehr idyllisch am Wasser

Meine Schwägerin war schon etwas früher an Bord zurück und sandte uns erschreckende Bilder
Und sie waren keine Fälschungen. Das Lidodeck unterzog sich einer Verwandlung



Und was soll man sagen - auch wenn es für uns etwas befremdlich wirkte - das German Beerfest stieg und wurde von vielen Gästen im nachhinein als eine der schönsten Veranstaltungen an Bord beschrieben.
Die Warnemünde-Rostock-Blechbläser sorgten für Oktoberfest-Stimmung, es wurde richtig auf Holzkohle gegrillt (ja - der Feuermelder ging an und das Dach des Lido-Decks mußte weiter geöffnet werden), das Essen war ausgezeichnet - und für die (wirklich guten) Weißwürste gabs auch ordentlichen Luise Händlmaier-Senf. Das Spanferkel hatte eine leckere Kruste und bis auf etwas fragwürdige "Kostümierung" der Stewards war es wirklich lustig.
Man muß sich halt einfach drauf einlassen.

Warum um alles in der Welt fahren die Reedereien Warnemünde an? Könnte man sich fragen.
Die Antwort ist ganz einfach - Warnemünde (und Rostock) wird als Ausgangsort für einen Berlinbesuch genutzt, der bei internationalen Gästen auch gerne gebucht wird.
So gerne, daß sogar ein Sonderzug dafür eingesetzt wird.
Wir hatten nicht vor, Berlin eine kurze Stippvisite abzustatten - ich hatte ja sowieso einen Berlinbesuch in Planung - und der kleine Bruder und seine Frau standen ebenfalls auf dem Standpunkt "wenn wir Berlin sehen wollen, fahren wir nach Berlin - und machen uns nicht den Streß "7 Stunden Anfahrt für 4 Stunden Aufenthalt".
So beobachteten wir hier die vielen Gäste, die das Schiff früh verließen, frühstückten dann gemütlich und machten uns dann auf Entdeckungstour durch Warnemünde.
Vorabinfos kann man hier einholen:
http://www.rostock.de/warnemuende/
Schon die Touristeninfos arbeiten gemeinschaftlich: Rostock-Warnemünde. Die Orte sind auch mit öffentlichen Verkehrmitteln verbunden - 20 Minuten trennen die beiden Städte. Wem es also in Warnemünde zu beschaulich ist, der kann auch die schöne Hansestadt Rostock besuchen.
Diese nette "Lesehalle" steht leider nur selten den Gästen offen:

Viele Häuser stehen noch in der "Bäderarchitektur" - leider oft echt verhunzt durch häßliche Anbauten

Und auch das Hotel Neptun ist irgendwie kein passender Hintergrund für das Doktorhaus:

Der Leuchtturm ist ein Wahrzeichen der Stadt:

Die Badesaison hatte eindeutig noch nicht an der Ostsee begonnen:

Hier kam sogar fast so etwas wie Endzeitstimmung auf:

Da sah es im Ort etwas gemütlicher aus:



Diese Dame zeigte sich übrigens mitsamt ihren Artgenossen als findige Diebin, die Passanten "to go-Essen" aus der Hand stahl:

Verlaufen oder unser Schiff verpassen konnten wir eher nicht:

Aber es ist schon sehr idyllisch am Wasser

Meine Schwägerin war schon etwas früher an Bord zurück und sandte uns erschreckende Bilder

Und sie waren keine Fälschungen. Das Lidodeck unterzog sich einer Verwandlung



Und was soll man sagen - auch wenn es für uns etwas befremdlich wirkte - das German Beerfest stieg und wurde von vielen Gästen im nachhinein als eine der schönsten Veranstaltungen an Bord beschrieben.
Die Warnemünde-Rostock-Blechbläser sorgten für Oktoberfest-Stimmung, es wurde richtig auf Holzkohle gegrillt (ja - der Feuermelder ging an und das Dach des Lido-Decks mußte weiter geöffnet werden), das Essen war ausgezeichnet - und für die (wirklich guten) Weißwürste gabs auch ordentlichen Luise Händlmaier-Senf. Das Spanferkel hatte eine leckere Kruste und bis auf etwas fragwürdige "Kostümierung" der Stewards war es wirklich lustig.
Man muß sich halt einfach drauf einlassen.
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