Heute nacht hatte die Eurodam nicht gerade einen weiten Weg zu fahren
(deswegen legten wir auch aus Warnemünde erst um 22 Uhr ab). Denn
unsere Reise führte uns nach Kiel.
Mitreisende an Bord hatten über die Ausflüge nachgegrübelt - angeboten wurde Hamburg oder Lübeck. Für uns war ganz klar - wir bleiben natürlich in Kiel.
Denn - es war ja schließlich "Kieler Woche"! Der kleine Bruder wollte schon immer mal zur Kieler Woche - und daß diese Kreuzfahrt ausgerechnet da in Kiel anlegt, war quasi absolutes Bonusprogramm!
Erstmal ging es durch die Kieler Förde - am Marine-Ehrenmal von Laboe vorbei

http://de.wikipedia.org/wiki/Marine-Ehrenmal_Laboe
Ein wenig hübscheren blauen Himmel hätten wir uns schon gewünscht....
So - und alle die Segelschiffe doof finden, müssen diesen Blogeintrag schnell überlesen.
Aber auf dem Weg zum Anlegeplatz kamen wir schon in Windjammerlaune! Denn wir passierten die "Christian Radich"

http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Radich
Die ersten Segelschiffe verließen den Hafen schon:

Wir bummelten erstmal entlang des Kais und warfen einen Blick auf die Segelschiffe. Da wurden wir von einem "Heizer" angequatscht - und wenn jemand reden konnte - dann dieser Mann!
Ob wir denn nicht Lust hätten, auf einem historischen Schleppdampfer zu fahren - da würden wir die Schiffe richtig erleben - denn alle würden schließlich den Hafen verlassen.... wir waren etwas unschlüssig - ließen uns aber letztlich bequatschen und kauften Tickets für die Fahrt auf dem 110 Jahre alten Schleppdampfer Woltman.

Und das erwies sich als eine ausgezeichnete Entscheidung!
Die Fahrt sollte gegen 11 Uhr beginnen - so lange sahen wir noch den Schiffen beim Ablegen zu

Es waren so viele Windjammer in Kiel, daß sie zwei- und dreireihig anlegten!
Dann gings auf den Schleppdampfer. Wie versprochen: vorgewärmte Plätze
Denn der Schleppdampfer ist ist Kohlebeheizt - und die Passagiere können sich mit dem Rücken an den Aufbau des Heizraumes lehnen!
Und wir begleiteten die Schiffe bei der Ausfahrt:


Das Wetter beschloß weiterhin, eher "dramatisch" als "wunderbar" zu sein - allerdings - wenigstens regnete es nicht. Und laut unserem Kapitän hätte er sowieso in 25 Jahren Kieler Woche erst 2 oder 3 Mal eine mit schönem Wetter erlebt.
Mein kleiner Bruder wirkte fast so, wie die Frauen im Werbespot für Zalando "schrei vor Glück"...


Alt und neu - im Hintergrund ist unser Schiff...

Grins - und hätte ein akutes Packeis die Kieler Förde heimgesucht, hätte der Eisbrecher Stettin uns schnell wieder befreit!
Aber nun will ich nicht versäumen, ein paar Worte zu unserem Schleppdampfer zu verlieren!
Die Woltman ist inzwischen 110 Jahre alt und wird als technisches Kulturdenkmal durch den Förderverein “Schleppdampfer Woltman e.V.” in Fahrt gehalten und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht!
http://www.woltman.de/
Hier ist die Chronik der Kieler Woche
http://www.woltman.de/FOTOGALERIEN/KIELER-WOCHE-2014/kieler-woche-2014.html
Es war Bernd Kölle, der uns "an Bord gequatscht hatte".... der während der Fahrt auch Kohle schippt und mit seiner Redegewandheit an Bord bei der kleinen Verabschiedung um Spenden bittet (die wir gerne gegeben haben - denn mit welchem Herzblut alle an Bord für Ihren Schlepper arbeiten, kann man sich kaum vorstellen!)
Vielleicht machen sich meine Hamburger Blogleser mal auf den Weg zum Liegeplatz Hamburg Neumühlen?!
Da die Maschinen immer unter Feuer gehalten werden müssen - Tag und Nacht - schläft ein Teil der Besatzung auch an Bord während der Kieler Woche.
Ein Vorteil eines Schleppdampfers: Zumindest warmes Wasser an Bord ist kein Problem, aus allen Leitungen floß es wohltemperiert (ich vermute, sogar die Klospülung war warmes Wasser). Man mußte auch das Türchen der Toilette nach Benutzung nur angelehnt lassen - sonst wäre auch noch gleich eine Sauna inkludiert gewesen!

Jetzt ging es mal in den Maschinenraum (wir durften überall hin krabbeln und klettern)

Immer schön nachschippen!



So wie es für jeden Topf den Deckel gibt, gibts für jede Mutter den Schlüssel....

Jetzt wieder hoch an Deck - Schiffe gucken:



Manchmal spitzelte sogar ein Hauch blauer Himmel durch!







Wir tuckerten so dahin:

Jetzt konnten wir auch dem Kapitän mal über die Schulter schauen - bzw. wir durften den 2. Sitzplatz im Kapitänshäuschen einnehmen:

Nach knapp 3 Stunden war unsere Fahrt damit wieder am Ausgangspunkte angekommen - und unsere Erwartungen waren weit übertroffen worden - wozu auch die Crew der Woltman beigetragen hat.
Wer immer im Norden die Gelegenheit hat, an einer Fahrt teilzunehmen - es ist gut angelegtes Geld!
Noch ein wenig Landgang in Kiel und ein Spaziergang über den Vergnügungsmarkt der Kieler Woche.

Vor dem Zubettgehen erwartete mit dann ein "Bunny" auf dem Bett:

Ob das ein Segelhäschen ist oder ob es nur Segelohren hat?
Mitreisende an Bord hatten über die Ausflüge nachgegrübelt - angeboten wurde Hamburg oder Lübeck. Für uns war ganz klar - wir bleiben natürlich in Kiel.
Denn - es war ja schließlich "Kieler Woche"! Der kleine Bruder wollte schon immer mal zur Kieler Woche - und daß diese Kreuzfahrt ausgerechnet da in Kiel anlegt, war quasi absolutes Bonusprogramm!
Erstmal ging es durch die Kieler Förde - am Marine-Ehrenmal von Laboe vorbei

http://de.wikipedia.org/wiki/Marine-Ehrenmal_Laboe
Ein wenig hübscheren blauen Himmel hätten wir uns schon gewünscht....
So - und alle die Segelschiffe doof finden, müssen diesen Blogeintrag schnell überlesen.
Aber auf dem Weg zum Anlegeplatz kamen wir schon in Windjammerlaune! Denn wir passierten die "Christian Radich"

http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Radich
Die ersten Segelschiffe verließen den Hafen schon:

Wir bummelten erstmal entlang des Kais und warfen einen Blick auf die Segelschiffe. Da wurden wir von einem "Heizer" angequatscht - und wenn jemand reden konnte - dann dieser Mann!
Ob wir denn nicht Lust hätten, auf einem historischen Schleppdampfer zu fahren - da würden wir die Schiffe richtig erleben - denn alle würden schließlich den Hafen verlassen.... wir waren etwas unschlüssig - ließen uns aber letztlich bequatschen und kauften Tickets für die Fahrt auf dem 110 Jahre alten Schleppdampfer Woltman.

Und das erwies sich als eine ausgezeichnete Entscheidung!
Die Fahrt sollte gegen 11 Uhr beginnen - so lange sahen wir noch den Schiffen beim Ablegen zu

Es waren so viele Windjammer in Kiel, daß sie zwei- und dreireihig anlegten!
Dann gings auf den Schleppdampfer. Wie versprochen: vorgewärmte Plätze

Denn der Schleppdampfer ist ist Kohlebeheizt - und die Passagiere können sich mit dem Rücken an den Aufbau des Heizraumes lehnen!
Und wir begleiteten die Schiffe bei der Ausfahrt:


Das Wetter beschloß weiterhin, eher "dramatisch" als "wunderbar" zu sein - allerdings - wenigstens regnete es nicht. Und laut unserem Kapitän hätte er sowieso in 25 Jahren Kieler Woche erst 2 oder 3 Mal eine mit schönem Wetter erlebt.
Mein kleiner Bruder wirkte fast so, wie die Frauen im Werbespot für Zalando "schrei vor Glück"...


Alt und neu - im Hintergrund ist unser Schiff...

Grins - und hätte ein akutes Packeis die Kieler Förde heimgesucht, hätte der Eisbrecher Stettin uns schnell wieder befreit!
Aber nun will ich nicht versäumen, ein paar Worte zu unserem Schleppdampfer zu verlieren!
Die Woltman ist inzwischen 110 Jahre alt und wird als technisches Kulturdenkmal durch den Förderverein “Schleppdampfer Woltman e.V.” in Fahrt gehalten und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht!
http://www.woltman.de/
Hier ist die Chronik der Kieler Woche
http://www.woltman.de/FOTOGALERIEN/KIELER-WOCHE-2014/kieler-woche-2014.html
Es war Bernd Kölle, der uns "an Bord gequatscht hatte".... der während der Fahrt auch Kohle schippt und mit seiner Redegewandheit an Bord bei der kleinen Verabschiedung um Spenden bittet (die wir gerne gegeben haben - denn mit welchem Herzblut alle an Bord für Ihren Schlepper arbeiten, kann man sich kaum vorstellen!)
Vielleicht machen sich meine Hamburger Blogleser mal auf den Weg zum Liegeplatz Hamburg Neumühlen?!
Da die Maschinen immer unter Feuer gehalten werden müssen - Tag und Nacht - schläft ein Teil der Besatzung auch an Bord während der Kieler Woche.
Ein Vorteil eines Schleppdampfers: Zumindest warmes Wasser an Bord ist kein Problem, aus allen Leitungen floß es wohltemperiert (ich vermute, sogar die Klospülung war warmes Wasser). Man mußte auch das Türchen der Toilette nach Benutzung nur angelehnt lassen - sonst wäre auch noch gleich eine Sauna inkludiert gewesen!

Jetzt ging es mal in den Maschinenraum (wir durften überall hin krabbeln und klettern)

Immer schön nachschippen!



So wie es für jeden Topf den Deckel gibt, gibts für jede Mutter den Schlüssel....

Jetzt wieder hoch an Deck - Schiffe gucken:



Manchmal spitzelte sogar ein Hauch blauer Himmel durch!







Wir tuckerten so dahin:

Jetzt konnten wir auch dem Kapitän mal über die Schulter schauen - bzw. wir durften den 2. Sitzplatz im Kapitänshäuschen einnehmen:

Nach knapp 3 Stunden war unsere Fahrt damit wieder am Ausgangspunkte angekommen - und unsere Erwartungen waren weit übertroffen worden - wozu auch die Crew der Woltman beigetragen hat.
Wer immer im Norden die Gelegenheit hat, an einer Fahrt teilzunehmen - es ist gut angelegtes Geld!
Noch ein wenig Landgang in Kiel und ein Spaziergang über den Vergnügungsmarkt der Kieler Woche.

Vor dem Zubettgehen erwartete mit dann ein "Bunny" auf dem Bett:

Ob das ein Segelhäschen ist oder ob es nur Segelohren hat?
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